Endlosgeschichte: Animagus (Seite 2)

Animagus



Erzählerperspektive: 3. Person
Erzählzeit: Präteritum (Vergangenheit)

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von Jadzia Strawton; 06.05.2019

Rasch verabschiedete Minerva sich, kehrte um und lief raschen Schrittes in die Kerker, in der Hoffnung Slughorn noch vor Unterrichtsbeginn anzutreffen. Als sie in das noch leere Klassenzimmer stürmte, blickte sie erst erleichtert dann etwas suchend drein.
„Miss McGonagall“, sie fuhr zusammen, als sie seine Stimme hinter sich hört, „Kann ich etwas für Sie tun zu dieser frühen Stunde? Der Unterricht für die Zweitklässler beginnt bald…“ Hektisch erläuterte sie ihm ihr Problem und er nickte mitleidig. „Da haben Sie aber Glück, ich habe noch etwas Stärkungstrank da, was ich eigentlich den Schülern später zu Demonstrationszwecken zeigen wollte, aber für Sie und Ihre Aufgabe zweige ich gerne etwas ab“, sprach er und Minerva strahlte über ihr ganzes Gesicht, „Es ist ja heute schon Vollmond!“




von Yunami Kotake; 10.05.2019

„In der Tat, Professor! Darum habe ich es ja so eilig gehabt, zu Ihnen zu kommen und war schon ganz verzweifelt.“
Dann nahm sie beherzt einen Schluck des Stärkungstrankes und Slughorn schaute sie einen Moment lang neugierig und erwartungsvoll an. Minerva spürte, wie ihre Halsschmerzen begannen, weniger zu werden und als sie probehalber ein paar Mal schluckte, war der große, raue Kloß in ihrem Hals schon wieder verschwunden. Sie strahlte bis über beide Ohren. „Es hat jetzt schon gewirkt! Nicht zu fassen! Vielen vielen Dank, Professor!“
Professor Slughorn grinste und kam dann etwas näher: „Also, für heute Nacht wissen Sie, was sie zu tun haben?“ Er zwinkerte und Minerva begann zu glucksen. „Ich kann es kaum erwarten, endlich loszulegen!“
Sie nahm die Flasche Stärkungstrank vorsichtshalber mit und war mit diesen Worten schon über die Türschwelle davongeeilt.




von Zetham McWilliams; 21.05.2019

„Die Zeit rennt.“, flüsterte Minerva mehr zu sich selbst als zu irgendeinem ihrer Mitschüler. Sie rannte durch das Schloss und wollte alles schon vorbereiten, als sie auf einer der zahlreichen Treppen in eine Mitschülerin lief. „Oh Minerva, hast du noch etwas vergessen oder wohin des Weges in so schnellen Schritten?“, fragte Lisanne, eine hübsche Ravenclaw, mit der Minerva sich zwar gut verstand, aber auch immer ein kleiner Konkurrenzkampf um die Position als Klassenbeste herrschte. „Ähm… ich glaub, ich hab eine Gruppe.“, Minerva hustete demonstrativ. Lisanne schaute Minerva fürsorglich an und tätschelte ihre Wangen. „Soll ich dich in den Krankenflügel begleiten? Wir sind ja beide gut genug im Unterricht, da macht es sicherlich keinem Professor etwas aus, wenn wir die nächste Stunde gemeinsam im Krankenflügel verbringen.“




von Shye Sangos; 09.06.2019

Minerva schaute sich verlegen um. Sie konnte auf keinen Fall nochmal in den Krankenflügel gehen, dort war sie ja erst. Aber die Wahrheit konnte sie Lisanne auch nicht erklären, das sollte vorerst ein Geheimnis bleiben. Fieberhaft überlegte die Gryffindor-Schülerin, wie sie Lisanne loswerden konnte. Sie musste sich doch unbedingt vor heute Abend nochmal ihre Aufzeichnungen durchlesen, damit sie das mit dem Alraunenblatt auch richtig machte.
„Weißt du, ich kann gar nicht in den Krankenflügel gehen, so schlecht geht es mir nun auch wieder nicht. Ich werde mich einfach ein wenig hinlegen und morgen geht es mir bestimmt wieder besser“, sprach sie schließlich zu der Ravenclaw-Schülerin. „Bist du dir da sicher?“, antwortete diese etwas besorgt. „Ja, trotzdem danke“, erwiderte Minerva, „und nun geh schon in den Unterricht, damit du nichts verpasst. Du willst doch sicher Klassenbeste werden.“ Auf dieses Stichwort hin eilte Lisanne davon und Minerva machte sich erleichtert auf den Weg zum Gemeinschaftsraum, als sie plötzlich ein lautes Krachen vernahm.





von Nyx Orbitare - 07.07.2019

Sie zuckte zusammen und lauschte andächtig, um herauszufinden woher das Geräusch kam. Im nächsten Augenblick sah sie auch schon Peeves um die Ecke huschen, doch zum Glück entdeckte er Minerva nicht. Sie sah gerade noch, wie eine dunkle Rauchwolke aufzog und hörte den Hausmeister laut brüllen, ehe sie sich wieder auf ihre Aufgabe konzentrierte und schweren Herzens, obwohl sie sonst so pflichtbewusst war, das Chaos hinter sich ließ. So schnell sie konnte, lief sie in Richtung Gemeinschaftsraum, um die nötigen Zutaten zusammen zu suchen und sich den Zauber und vor allem den Teil mit dem Alraunenblatt noch ein letztes Mal durchzulesen. Völlig außer Atem erreichte sie den Eingang zum Gemeinschaftsraum, als sich plötzlich ein neues Problem auftat.




von Safira Ruby Day - 11.08.2019

"Das stimmt nicht ich kenn doch meine Sachen, dass ist meine Feder!" Schrie ein aufgebrachter Drittklässler und versuchte einem den Tränen nahen Erstklässler die Schreibfeder abzunehmen. "Was ist den hier los?" Fragte Minerva perplex als sie das Chaos sah. Zwei kleine Gruppen mit jüngeren Schülern hatten sich gebildet und stritten lauthals wobei die meisten so wild durcheinander sprachen dass sie anfangs kein Wort verstand. "Du als Vertrauensschülerin musst mir glauben!" Kam es sofort vom kleinen Erstklässler als dieser seine Version der Geschichte zu erzählen begann. Minerva fluchte innerlich über diese erneut Verzögerung ihrer sonst schon so knapp bemessen Zeit. Nichtsdestotrotz konnte sie jetzt nicht einfach gehen, und die Streithähne sich selbst überlassen.




von Jadzia Strawton - 12.10.2019

„Noch einmal langsam, erst erzählt ihr mir beide nach einander, was passiert ist und während der eine redet, ist der andere still, und danach sehen wir weiter“, spricht Minerva in einem strengen Ton, dass selbst der Drittklässler etwas beängstig dreinschaute. Dann hörte sie sich beide Geschichten an, doch sie klangen beide ziemlich plausibel. Daraufhin betrachtete sie die Feder genauer und sah, dass diese eindeutig mit blauer Tinte getränkt war und verlangte nach Mitschriften der beiden. Nicht verstehen holte der Drittklässler eine Hausaufgabe hervor und Minerva erkannte, dass diese mit schwarzer Tinte geschrieben war. Diesmal konnte sich der Drittklässler nicht herausreden und gestand ein, dass die Feder ihm nicht gehörte. Nachdem dieser auch versichert hatte, den Erstklässler nicht weiter zu bedrängen, huschte Minerva die Treppe zum Schlafsaal hinauf. Als sie die Tür hinter sich schloss atmete sie erleichtert auf und holte die Kiste mit dem Alraunenblatt hervor.




von Aaron Hawthorne - 05.04.2020

Sie sah das Alraunenblatt für wenige Sekunden an, holte dann ihr Buch hervor und schlug noch ein letztes Mal die Erklärung zu diesem Schritt auf. Sie musste also tatsächlich dieses Alraunenblatt einen Monat lang ununterbrochen im Mund tragen, ohne es zu verschlucken oder zu entfernen. Klar, sie wusste schon von diesem Schritt, doch wenn sie jetzt genauer darüber nachdachte, stellten sich ihr viele Fragen. Wie konnte sie mit dem Alraunenblatt im Mund einen Monat lang, ohne dass es den Mund verlässt, schlafen? Wie konnte das Alraunenblatt bei den meisten Personen möglichst unbemerkt bleiben? Sie schaute aus dem Fenster. Es war schon so spät, dass man den Vollmond klar sehen konnte. Und von diesem Vollmond bis zum nächsten würde sie dieses Alraunenblatt im Mund haben.




von Larien Gruenblatt - 13.04.2020

Sie wusste genau, dass sie es wollte. Es war also wichtig, dass sie es nun auch tat, sonst würde sie erneut einen Monat warten müssen. Sie überlegte, wie sie sich ihrer Problematik stellen konnte. Das musste doch zu machen sein, andere hatten es doch vor ihr auch schon geschafft. Dann musste sie sich zusammenreißen, denn ein Problem könnte sie wohl sehr einfach lösen. Sehen würde es keiner, sie musste es nur unsichtbar zaubern. Wer war sie denn, wenn sie das nicht hinkriegen würde? Doch wie bei Merlins gepunkteten Unterhosen sollte sie es fertig bringen, dass dieses Blatt auch im Schlaf in ihrem Mund bleiben würde? Würde das Blatt sie vielleicht beim Reden oder gar beim Essen stören? Sie konnte nicht einen Monat lang auf Nahrung oder Schlaf verzichten. Angestrengt grübelte sie weiter nach um auch diese Probleme noch schnell zu lösen.




von Yunami Kotake - 23.04.2020

Doch dann sah sie, wie ein heller Streifen am Horizont bereits den Morgen einläutete. „Verdammt!“, fluchte Minerva, „keine Zeit mehr. Ich mach’s jetzt einfach!“. Sie schaute da Blatt einen Moment lang an. Das dunkelgrüne, eiförmige und beinahe stiellose Blatt war gut 12 cm groß und war an den Rändern flatterig gewellt. Die Oberseite war runzelig, fast blasig, und fühlte sich unter ihren Fingern an wie vertrocknete Krötenhaut. Dann richtete sie ihren Zauberstab auf ihn und zauberte ihn unsichtbar. Nun spürte sie, wie ihr Herz zu pochen begann. „Los geht’s!“, murmelte sie und öffnete langsam den Mund. Als sich ihre Zunge um das Blatt schlang, entfaltete sich sofort ein bitterer Geschmack. Angewidert verzog sie das Gesicht. Das wird schwieriger, als ich dachte, gab sie in Gedanken zu und machte sich dann bettfertig. Sie wollte morgen in aller Frische versuchen, die übrigen Probleme zu lösen. Den letzten Gedanken, den sie hatte, bevor der Schlaf nach ihr griff, war: Gäbe es doch nur eine Möglichkeit, all diese übrigen Probleme mit einem Zauber zu lösen!




von Larien Gruenblatt - 03.05.2020

Als sie dann am nächsten Morgen von ihrem Wecker geweckt wurde blickte sie sich kurz um. Sie spürte das Blatt im Mund und den Geschmack auf der Zunge und verzog erneut das Gesicht. Es war wahrlich nicht angenehm und der Monat hatte gerade erst begonnen. Das würde definitiv nicht einfach werden. Aber sie würde es schaffen. Also ging sie in Bad, machte sich frisch und blickte entschlossen in den Spiegel. Zufrieden mit ihrem auftreten ging sie hinunter in den Gemeinschaftsraum und dann in die Halle zum Frühstück. Dort jedoch trank sie erst nur einen Tee, um den Geschmack ein wenig los zu werden. Wie das Essen klappen sollte, würde sie sich noch überlegen, aber vorerst hatte sie ohnehin keinen Hunger, also machte sie sich auf den Weg zu ihrem Unterricht. Dort wäre es vor allem wichtig mit dem Blatt im Mund, welches zwar nicht sichtbar ist, aber dennoch spürbar, zu sprechen und aktiv am Unterricht teilzunehmen.





von Yunami Kotake - 17.05.2020

Gottseidank stand an diesem Morgen erst einmal eine Doppelstunde Zaubertränke. Das kam ihr wie gerufen! Vielleicht hatte sie die Möglichkeit, während oder nach der Stunde kurz mit Professor Slughorn zu sprechen. Womöglich hatte er eine Idee, wie sie den Monat mit dem Blatt im Mund überstehen würde. An diesem Morgen stand gottseidank besonders viel Praxis im Vordergrund. Der Professor gab nur kurz eine Einweisung, denn die Theorie zum Zaubertrank hatten sie schon letzte Woche besprochen. Die Doppelstunde wurde in selbständiger Arbeitsweise zur Herstellung des Trankes genutzt, was Minerva gerade recht kam, denn so musste sie nicht vor der Klasse oder mit ihren Mitschülern sprechen. Es war ohnehin Stillarbeit angesagt, denn Professor Slughorn legte wert darauf, dass jeder Schüler und jede Schülerin selbständig das Brauen versuchte. Minerva gelang der Trank ohne große Mühe. Sie spürte Professor Slughorns Hand auf ihren Schultern und wie er sie lobend sanft klopfte. „Gute Arbeit!“ Nach der Stunde wollte sie ihn tatsächlich abfangen. Sie packte besonders langsam ihre Utensilien wieder ein und als der letzte Mitschüler aus dem Kerker verschwand, richtete sie schließlich das Wort an ihren vertrauten Lehrer: „Professor, ich habe mit der Prozedur begonnen…“ Slughorn hob die Augenbrauen, lächelte und kam näher. „Und…?“




von Larien Gruenblatt - 27.05.2020

„...wie läuft es bis jetzt?“ fragte er sie ehrlich interessiert. „Im Grunde ganz gut, ich habe nur noch eine Frage, welche ich Ihnen stellen wollte“ meinte sie dann ihrerseits wahrheitsgemäß. Der Lehrer sah sie an und nickte auf diese Worte. „Na dann schießen Sie los, ich werde Ihnen mit bestem Wissen zur Seite stehen.“ sprach er freundlich und sah die Schülerin weiterhin an. „Es ist mir ein Rätsel, wie ich einen Monat lang mit dem Blatt im Mund essen soll. Auch das Sprechen fällt mir nicht sonderlich leicht, da das Blatt bei den Bewegungen der Zunge doch ein wenig stört. Hätten Sie da vielleicht ein paar Tipps für mich?“ fragte sie und beobachtete den Lehrer aufmerksam. Dieser grübelte kurz und nickte. „In der Tat, diese Hürden werden Sie überwinden müssen. Das Sprechen gelingt Ihnen jedoch schon recht gut, da das Blatt sich von selbst den Bewegungen noch anpassen wird. Beim Essen müssen Sie eigentlich nur darauf achten, nicht auf das Blatt zu beißen. Wenn Sie es unter der Zunge lassen, werden Sie es schon nicht verschlucken“ meinte er und sah seine Schülerin dann weiter an.




von In Orion - 07.06.2020

Minerva lächelte zurück und bedankte sich für diese Information: «Danke Professor. Ich sollte mich jetzt zur nächsten Stunde begeben.». Sie verließ den Kerker und machte sich schnell auf zur nächsten Schulstunde. Der Rest des Morgens verging schnell und obwohl sie probierte, sich zu konzentrieren, gelang es ihr nicht wirklich. Sie dachte über die Registration beim Zaubereiministerium nach. Sie musste sich unbedingt noch weiter darüber informieren, wie sie sich registrieren musste. Minerva setzte sich in die Bibliothek und schloss ihre Hausaufgaben ab. Nun holte sie sich ein Buch über die Abteilungen des Zaubereiministeriums und begann, sich über die Abteilung für magische Strafverfolgung und insbesondere das Animagus-Registrierungs-Büro zu informieren.




von Larien Gruenblatt - 12.06.2020

Sie studierte genau, was sie dazu finden konnte und somit dauerte dies auch eine ganze Weile. Die wichtigsten Informationen schrieb sie sich raus. Sie musste ihr Tier mit angeben, in welches sie sich verwandelte. Das hieß also, sie könnte sich erst registrieren, wenn es geklappt hatte. Sie wünschte sich so sehr, dass es eine Katze werden würde, doch das würde sie erst erfahren, wenn sie es hinter sich hatte. Dennoch schrieb sie jegliche Informationen auf, die sie mit angeben musste und verstaute diese gut in ihrer Tasche, damit sie das dann auch sogleich tun konnte, wenn sie endlich ein Animagus war. Nun klappte sie die Bücher wieder zu und stellte sie zurück in die Regale, ehe sie die Bibliothek verließ und sich auf den Weg in die große Halle machte.




von In Orion - 20.06.2020

Sie ging zu der großen Halle, um noch etwas vom Mittagessen mitzukriegen. Sie setzte sich zu den anderen Gryffindors, welche ihre Freistunde vor dem Mittag nicht in der Bibliothek verbracht haben. Nun kam der schwierige Teil, sie sollte etwas essen. Sie schaute die große Auslage an und entschied sich für eine Scheibe Toast und eine Suppe. Die Suppe sollte kein größeres Problem darstellen und sie dachte, dass Toast ein guter Anfang darstellen würde. Sie bewegte das Alrauenblatt unter ihre Zunge, wobei sie ihr Gesicht zu einer Grimasse verzog, da der bittere Geschmack wieder hochkam. Die anderen schauten zum Glück nicht so genau hin und Minerva begann, die Kartoffelsuppe zu löffeln. Es war nicht sehr angenehm, doch es funktionierte relativ gut. Sie nahm den Toast und biss vorsichtig ab. Sie verschluckte sich mehrmals, da sie so bedacht darauf war, das Blatt nicht zu verschlucken, doch es funktionierte gut. Sie verabschiedete sich von den anderen Schülern und machte sich wieder auf den Weg.




von Larien Gruenblatt - 25.06.2020

Das Essen hatte für den Anfang gut funktioniert, mit etwas Übung würde sie also den Monat durchaus überstehen. Nun ging sie erst zum nächsten Unterricht, der ihr zum Glück, wie immer nicht all zu schwer fiel, auch wenn sie mit den Gedanken teilweise woanders war. Nach dem Unterricht ging sie in den Gemeinschaftsraum, wo sie sich an ihre Hausaufgaben setzte, denn Ihre Schulnoten durften nach wie vor nicht leiden. Erst danach ging sie etwas nach draußen, und seufzte, als sie zwei Schüler fand, die sich duellierten. Entschieden ging sie dazwischen um die beiden zu stoppen, doch das sollte sich als großer Fehler herausstellen. Kaum hatte sie den Mund aufgemacht und stand zwischen den beiden Duellanten, da wurde sie auch schon von einem Schockzauber getroffen.



von Steve Potti - 27.06.2020

Sie spürte, wie der Schockzauber sie direkt traf und von den Beinen riss, dann merkte sie einen kurzen Schmerz und wurde bewusstlos. Als sie wieder zu sich kam, merkte sie keinen Schmerz mehr, aber sie war erschöpft und fühlte sich kraftlos. Sie spürte, dass sie auf einem weichen Untergrund lag und eine Decke über ihr ausgebreitet war, die sie wärmte, es musste wohl ein Bett sein. Langsam öffnete sie die Augen. Als sie eine klare Sicht hatte, blickte sie direkt in die Gesichter von Professor Dumbledore und Professor Slughorn, die beide an ihrem Bett im Krankenflügel saßen und mit einem besorgten Blick auf Minerva hinunter schauten. Als sie mitbekamen, dass sie sich bewegte und die Augen öffnete, war ihnen die Erleichterung deutlich anzusehen und Professor Dumbledore ergriff das Wort.




von In Orion - 28.06.2020

«Miss McGonagall, wie geht es Ihnen?» fragte Dumbledore besorgt. «Ich fühle mich schlapp, aber ich habe keine Schmerzen.» antwortete Minerva. «Sie wurden von einem Schockzauber getroffen, um die zwei Streithähne haben wir uns schon gekümmert» erklärte der Verwandlungsprofessor, «Ich sollte jetzt auch wieder los. Ich wünsche Ihnen eine schnelle Erholung und weiterhin gutes Gelingen.», dabei wirft er ihr einen fragenden Blick zu. Schnell begriff sie, was mit dem Kommentar gemeint war und auch Professor Slughorn sah sie an. Das Alraunenblatt war glücklicherweise immer noch in ihrem Mund und sie lächelte den beiden Professoren zu. Professor Dumbledore verließ den Krankenflügel und ließ Minerva mit dem Zaubertrankprofessor zurück. «Da hatten Sie nochmal Glück, Miss McGonagall. Sie sollten wirklich ein bisschen besser aufpassen. Nach diesem Monat können Sie wieder alle Duelle auflösen, die ausgetragen werden.» sagte Slughorn grinsend. Er verabschiedete sich und Minerva sank nach einer kurzen Zeit in einen tiefen Schlaf.




von Amelia Firework - 05.07.2020

Als Minerva erneut erwachte, lag sie nicht mehr im Krankenflügel, sondern stand auf einer Lichtung in einem Wald. Erstaunt blickte sie sich um. Wo war sie? Und wie kam sie hier hin? Zögerlich machte sie einen Schritt vorwärts. Irgendwie fühlte sich das komisch an. Ihre Schnurrhaare zuckten unruhig. Warte mal, seit wann habe ich denn Schnurrhaare, dachte sie überrascht. Als sie an sich hinunterschaute, entdeckte sie Pfoten statt Füsse. Da dämmerte ihr, dass sie eine Katze war.
Auf einmal bemerkte sie eine Bewegung im Unterholz. Neugierig schlich sie darauf zu. Es war eine Maus. Bei deren Anblick begann Minervas Magen augenblicklich zu knurren. In geduckter Haltung schlich sie näher und setzte zum Sprung an. Als sie gerade losspringen wollte, um die Maus zu fangen, spürte sie, wie etwas ihre Schulter packte. Oh nein, war das etwa der Verbotene Wald und irgendein gefährliches Wesen hatte das Gefühl, sie wäre sein Frühstück? Das Wort hallte in ihren Gedanken nach: «Frühstück…»
Erschrocken fuhr Minerva hoch. Statt ein Wesen im Verbotenen Wald erblickte sie das freundliche Gesicht der Krankenschwester, die sie sanft an der Schulter rüttelte. «Miss McGonagall, wenn Sie heute noch zum Unterricht zurückwollen, sollten Sie demnächst ihr Frühstück essen.»




von Steve Potti - 13.07.2020

Minerva freute sich, dass sie wieder zum Unterricht konnte, denn das hieß für sie Ablenkung, Ablenkung von den letzten Tagen und auch von diesem Traum der letzten Nacht, denn er hatte sie doch ein wenig geschockt und ins grübeln gebracht. Sie machte sich Gedanken über ihre spätere Zeit, wenn sie es schaffte ein Animagus zu werden. Würde sie dann später auch immer nur Mäuse jagen oder nur auf diese Appetit haben und nichts anderes mehr essen können? Zum ersten Mal bekam sie erhebliche Zweifel, ob sie noch ein Animagus werden wollte und ob dies noch etwas für sie ist. Sie versuchte jedoch diesen Gedanken abzuschütteln, verschlang schnell ihr Frühstück und durfte sich dann auf den Weg zum Zaubertrank-Unterricht mit Professor Slughorn machen. Sie hatte vor, mit dem Professor nach der Stunde über ihre Sorgen und Probleme zu sprechen, denn er hörte ihr immer gut zu. Doch so weit sollte es gar nicht kommen, denn unten im Kerker wartete eine neue Überraschung auf Minerva.




von In Orion - 14.07.2020

Sie stieg die letzte Treppenstufe hinunter und traute ihren Augen kaum. Aus dem Zaubertrankzimmer sickerte eine grünliche Flüssigkeit und von Professor Slughorn war weit und breit nichts zu sehen. Auf dem Boden vor der geschlossenen Türe breitete sich die Pfütze immer weiter aus und Minerva musste etwas tun. Da bemerkte sie einige Klassenkameraden, welche angewidert in einem Seitengang standen und probierten sich die Flüssigkeit von den Schuhen zu wischen. Sie trat in die Pfütze und öffnete die Tür. Was sich ihr darbot war wirklich fraglich. Der Boden des Unterrichtszimmer war etwa knöchelhoch mit dem Gebräu und zwei Klassenkameraden standen auf einem der Tische. Einer der beiden hatte etwas Asche im Gesicht und nicht weit entfernt stand ein Kessel aus welchem der wahrscheinlich missglückte Zaubertrank herausquellte. «Was sollte denn, dass werden?» fragte Minerva belustigt.




von Steve Potti - 29.07.2020

Die beiden Klassenkameraden fuhren zusammen und erschraken als Minerva sie ansprach. „Wir wollten eigentlich nur ein wenig herumexperimentieren und dann ging plötzlich alles schief, es gab einen Knall und dann ergoss sich dieses grüne Gebräu. Minerva, kannst du nicht irgendetwas tun, du bist doch so gut in Zaubertränke und Zaubern. Wenn uns Slughorn erwischt, dann verlieren wir hierfür eine Unmenge an Punkten.“ Minerva taten die beiden leid und so half sie ihnen natürlich. Sie zückte ihren Zauberstab, konzentrierte sich mit aller Kraft auf das Verschwinden des Trankes und sprach klar und deutlich „Evanesco“. Ehe alle richtig sahen, war das Gebräu komplett verschwunden und alles sauber. Und keinen Moment zu früh, denn da kam auch schon Professor Slughorn in die Kerker spaziert und wunderte sich, warum die Schüler alle so durch den Wind waren. Er sah Minerva in der offenen Tür stehen und ging zu ihr und sprach sie auf die Situation an.




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