Endlosgeschichte: Ungleiche Freunde (Seite 2)

Ungleiche Freunde



Erzählerperspektive: 3. Person
Erzählzeit: Präteritum (Vergangenheit)

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von Safira Ruby Day; 16.04.2019

"Wenn es euch beliebt würde ich mich gerne noch etwas genauer im Schloss umsehen, um mir auch optisch einen Eindruck von allem zu machen." Meinte Salazar nun ausgesprochen höflich. Rowena Ravenclaw schien noch immer misstrauisch. "Gut aber Godrics und mein Turm sind euch verschlossen und ich werde euch begleiten, nicht das ihr noch auf Abwege geratet." Meinte sie mit genauso gespielter Höflichkeit in der Stimme. "Sehr gerne meine Teure eure Gesellschaft würde mich über die Massen erfreuen." Säuselte Salazar und verfluchte insgeheim die Hexe, welche offenbar noch intelligenter war als er bislang befürchtet hatte. «Wir könne ja alle zusammen einen kleinen Spaziergang machen.» schlug Helga vor.




von Jadzia Strawton; 06.05.2019

Es war zwar alles andere als der Sinn und Zweck seines Anliegens, trotzdem liefen Salazar mit den anderen Gründern darauf hin durchs Schloss. Innerlich kochte er fast, aber nach Außen blieb er still und gab kein Ton von sich, während sie gerade von den Treppen in den Korridor im vierten Stock abbogen. Als sie das Ende erreichten, erblickten sie einen großen Raum mit ein paar Abzweigungen – zu groß für ein Klassenzimmer – „Hier“, Rowena tritt vor, „sollten wir eine Bibliothek zum Lesen und Lernen für die Schüler einrichten!“, während sie sprach blickte sie erfreut drein her, den dafür passenden Ort gefunden zu haben. Godric und Helga stimmten ihr erfreut zu, doch Salazar hatte sein noch immer kaltes Gesicht nicht abgelegt und rührt sich kein wenig.




von Zetham McWilliams; 10.05.2019

„Bücher bringen auch dem größten Talent nichts, wenn er keine praktische Übung bekommt.“, Salazar blickte in die Runde. „Und diejenigen ohne reines Blut werden auch mit Büchern nicht an das herankommen, was einem Slytherin würdig ist.“ Die sonst so ruhige Rowena bebte vor Wut. „Wissen ist Macht. Durch Bücher wird unser Geist geschult und wir lernen die Welt zu verstehen. Doch sprich, was schlägt denn der Herr mit reinem Blute vor?“ Helga japste kurz, ihr schien die anbahnende Konfrontation zwischen Rowena und Salazar nicht zu gefallen. „Was ich vorschlage? Wir brauchen einen Raum, der genug Platz bietet, um sich im Duellieren zu üben. Nennt das Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste oder Schutz- und Abwehrzauber, aber was bringt uns ein Schloss voller Bücher, wenn wir das Wissen nicht anzuwenden lehren?“




von Shye Sangos; 21.05.2019

Rowena atmete einmal tief durch und sah Salazar bestimmend an: „Natürlich werden wir auch das Wissen praktisch anwenden lehren, aber nicht in diesem schönen großen Saal. Hier ist der beste Platz zum Lesen und Lernen“, sprach sie, während sie Salazar keines Blickes mehr würdigte und mit erhobenem Haupt in den großen Raum schritt. Salazar jedoch kochte innerlich vor Wut, lenkte sich jedoch mit seinen Ideen zu den ungenutzten Räumen unter ihnen ab. „Die werden noch blöd schauen, wenn mein Werk vollendet ist“, dachte er bei sich mit einem hämischen Grinsen auf den Lippen, das Godric und Helga einen Schauer über den Rücken liefen ließ. Ihm kam der Gedanke, dass er ja nachts, wenn alle anderen schliefen, alleine das Schloss erkunden könnte. „Also wenn Godric und Helga nichts dagegen haben werden wir hier unsere Bibliothek einrichten“, fuhr Rowena fort und riss Salazar aus seinen Gedanken.




von Nyx Orbitare - 09.06.2019

Salazar erinnerte sich wieder daran, dass er zu anderen möglichst freundlich sein musste, damit er sein Vorhaben ungestört in die Tat umsetzten konnte. Daher zwang er sich, seine Mundwinkel ein wenig zu heben, damit es für sie aussieht, als würde er lächeln, zumindest hoffte er, dass er damit den gewünschten Effekt erzielte. Er nickte Rowena kurz zu und gab somit seine Zustimmung. Gleichzeitig dachte er flüchtig daran, dass er ja auch einige Bücher in die Bibliothek schmuggeln konnte, die den besonders Tüchtigen den einen oder anderen Fluch lehren konnten. Als er diesen Gedanken fasste, gelang ihm beinahe ein richtiges Lächeln. Die anderen diskutierten währenddessen munter und fröhlich über die Gestaltung der Bibliothek und waren bereits dabei zu überlegen, wen sie denn als Aufsicht einstellen konnten. Helga war gerade dabei, den anderen zu erklären, wie diese Person sein sollte. Salazar versuchte gerade herauszubekommen, was er dieses Mal wieder verpasst hatte, als Helga sagte: „Es sollte unbedingt eine Person sein, die sich um die Anliegen aller Schüler kümmert, die freundlich, hilfsbereit, aber auch streng ist, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält.




von Thea Ragos - 07.07.2019

Salazar blickte zu den anderen und konnte sich beim besten Willen nicht zusammen reihmen, worüber die anderen gesprochen hatte. „Salazar, was meinst du?“, wollte Godric von ihm wissen und sah seinen gegenüber gespannt an. Salazar setzte eine Miene auf, die zeigen sollte, dass er angestrengt nachdachte, um Zeit zu gewinnen. Worüber hatten diese drei Narren denn nur diskutiert? Hm, im letzten Thema ging es ja um die Bibliothek. Die Frage Helgas betraf mit Sicherheit nicht die Ausstattung der Bibliothek. Dann hatten die anderen eventuell die Personalfrage besprochen. Wie sollte eine Bibliothekarin oder ein Bibliotheker nur sein? Wenn es nach Salazar ginge, dann streng und unnachgiebig, freundlich müsste diese Person auf keinen Fall sein. Wer wusste schon, was die Schüler sonst mit den Büchern anstellen würden.




von Shye Sangos - 09.07.2019

„Ja, gut, ich bin der Meinung, dass diesen Posten nur eine besonders kompetente Person ausüben kann, die Wert auf ein gutes Benehmen seitens der Schüler legt und besonders streng ist, wenn es um Regeln und Ordnung geht. Wir wollen doch nicht, dass unsere schönen Bücher zerstört werden. Und natürlich sollte diese Person auch reinblütig sein, wir wollen ihr doch schließlich vertrauen“, sprach Salazar zu Godric, der ihm einen bösen Blick entgegenwarf. Eigentlich wollte Salazar den letzten Satz nicht laut aussprechen, da er die Meinung seiner „Freunde“ diesbezüglich kannte, aber nun war es geschehen. Und schon hagelte ein lauter Protest von seinen drei Gegenübern auf ihn ein, der Blutstatus habe doch nichts mit Vertrauen zu tun und auch Halbblüter und Muggelgeborene wären gute Zauberer und Hexen. Salazar blendete diese Worte komplett aus und schmiedete indes weiter an seinen geheimen Plänen, die er nun bald in die Tat umsetzen wollte.




von Florence Winchester - 11.08.2019

Nun, wo er sich mit drei Personen in einem Raum befand, die sich offenbar — trotz ihrem beeindruckenden Talent — nicht viel daraus machten, Traditionen über den Haufen zu werfen und stattdessen unnütze Schlammblüter in die Welt der Magie einzuführen, wurde ihm umso bewusster, wie wichtig es wäre, ihre Welt vor der Infiltration des Schlechten zu bewahren. Wo könnte man die Magier besser selektieren als in einer Schule, wo sie alle zusammenkamen? Es war problematisch, dass seine Mitgründer sich mit den falschen Ansichten auseinandersetzten, doch bei weitem kein Hinderungsgrund. Er würde seinen Weg finden und er wusste auch schon, wie. "Ich denke, wir haben lang genug über dieses Thema diskutiert", stoppte Helga das ausgeartete Gespräch, das mittlerweile nur noch aus Vorwürfen Rowenas und Godrics gegen über Salazars bestand. "Hier gibt es immerhin noch mehr zu sehen." Glücklich, sich ein weiteres Bild von den alten Gemäuern machen könnend, nickte Salazar knapp und schenkte den misstrauischen Blicken keine Beachtung, wehrte sie alle mit seinem schweigenden Lächeln ab.




von Jadzia Strawton - 12.10.2019

Die vier Gründer liefen noch eine Weile durchs Schloss, legten an der ein oder anderen Stelle die Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten fest und trennten sich, als der Tag sich dem Ende neigte. Salazar zog sich direkt in seine Gemächer zurück und sicherte die Zugänge wie am vorherigen Tag. Als er sich dann sicher fühlte, holte er seinen Reisemantel aus dem Schrank und kramte in den magisch vergrößerten Innentaschen herum. Er holte eine Kröte hervor, betrachtete sie argwöhnisch von allen Seiten und legte sie dann auf den Tisch. Dass die anderen Gründer auch andere Schüler als dem reinblütlichen Geschlechts aufnehmen wollten, ging ihm gegen Strich und Faden. Wenn er es nicht aufhalten konnte, dann vielleicht ein Nachfolger, dachte er sich und machte sich daran, einen Plan zu entwickeln.




von Aaron Hawthorne - 05.04.2020

Er musste irgendetwas entwickeln, was nur seine Nachkommen, die genau so denken würden wie er, finden könnten, um ihnen eine Art Nachricht überteilen zu können. Irgendeinen speziellen Zauber im Haus, oder einen Raum mit seinen Geheimnissen. Ja, ein Raum schien eine gute Idee zu sein. Aber wie könnte er den verstecken? Und wie konnte er sich sicher sein, dass wirklich nur einer seiner Nachkommen diesen Raum betreten könnte. Er schüttelte den Kopf und versuchte angestrengt, einen Ort im Schloss zu finden, der diese Bedingungen erfüllte. Nachdem er eine Zeit über den Ort und den Inhalt seines geheimen Raumes nachgedacht hatte, fiel es ihm schließlich ein:





von Larien Gruenblatt - 13.04.2020

Eigentlich war es so einfach und auch so klar gewesen. Immerhin war er Salazar Slytherin, was konnte besser sein als wenn er seinen Raum so schützen ließe, dass nur ein wahrer Slytherin diesen öffnen könnte. Wer wäre er denn, könnte er nicht die Sprache der Schlangen sprechen. Ja dies war sein Plan, so würde er den Raum schützen. Aber wo könnte dieser Raum sein? Im Schloss selbst würde er mit Sicherheit irgendwann gefunden werden. Aber es müsste ein Raum sein, der vom Schloss aus auch sehr leicht zu erreichen sei, wenn man denn wusste wo er war und wie man hin käme, außerdem musste sein Haustierchen da auch genug Platz zum leben haben. Aber auch das schien schnell gelöst, es musste einfach nur tief unter dem Schloss sein, eine geheime Kammer. Nur blieb jetzt noch die Frage, von wo aus man genau diese Kammer denn erreichen können sollte.




von Yunami Kotake - 23.04.2020

Salazar machte sich auf den Weg in die unteren Etagen des Schlosses. Er fühlte, wie diese Atmosphäre seinem Erbe mehr und mehr gerecht werden würde, je tiefer er in die Gewölbe des Schlosses hinabstieg. Fast schön hörte er Parselgezische, welches sich mit der absoluten Stille, in der man nur seine Stiefel auf dem Steinboden widerhallen hörte, vermischte. Er wusste noch nicht, von wo genau er den Zugang erschaffen würde, also suchte er nach Inspiration. Als er in den untersten Etagen nichts Passendes finden konnte, macht er sich etwas enttäuscht wieder auf den Weg nach oben. Als er dann die Treppen wieder hinaufstieg, um in seine Schlafkammer zurückzukehren, vernahm er am anderen Ende eines Ganges im zweiten Stock ein leises, tropfendes Geräusch. Verwundert blieb er für einen Moment stehen und folgte dann dem Geräusch. Am Ende des Ganges angekommen, öffnete er die Tür und fand sich in einem alten, halb heruntergekommenen Badezimmer vor. Eines der Rohre schien noch etwas Wasser zu führen, denn es tropfte unregelmäßig vor sich hin. Da hatte er eine Idee…



von Larien Gruenblatt - 03.05.2020

…dieses alte heruntergekommene Badezimmer war vermutlich so wenig besucht, dass er einen guten Eingang in die Kammer unten bieten würde. Nur müsste er den Eingang verstecken. Dabei fiel sein Blick auf die Waschbecken, welche in der Mitte des Raumes standen und einen Kreis bildeten. Das Rohr darunter wäre sicherlich gigantisch, also könnte er dort einen Geheimgang einbauen. Diesen Geheimgang würde er ebenso wie die ganze Kammer unten mit Parsel schützen. Parsel war der Schlüssel für die Kammer. Niemand würde auf die Idee kommen, dass hier ein Eingang zu einer Kammer sein könnte. Nur musste er den Eingang noch kennzeichnen, dabei musste das Zeichen unauffällig sein und dabei auch eindeutig. Er besah sich die ganzen Waschbecken genau und überlegte kurz. Schnell kam ihm die Idee eine Schlange auf eines der Waschbecken zu gravieren. Kaum hatte er das getan, betrachtete er sich das nochmal. Wunderbar, eindeutig und dennoch Unauffällig und vor allem kaum sichtbar, wenn man nicht genau wusste, dass es da war. Nun würde er sich um den Rest kümmern.




von Yunami Kotake - 17.05.2020

Doch als er sich umdrehte und für diese Nacht ersteinmal zurück ins Bett wollte, fuhr er kurz erschrocken zusammen. Das war untypisch für ihn und er verfluchte sich selbst, so reagiert zu haben. Vor ihm stand tatsächlich Rowena Ravenclaw. Was tat sie hier Mitten in der Nacht? Spionierte sie ihm nach? Sie war ihm sowieso nicht geheuer. Er erkannte einen Scharfsinn in ihren Augen, der ihn beunruhigte. Rowena sagte nichts, sondern schaute ihn nur eindringlich an. Dann öffnete sie kaum merklich den Mund, als wolle sie etwas sagen, aber kein Wort kam von ihren Lippen. Ohne ein weiteres Wort drehte sie sich langsam um. Der lange Umhang flatterte einen Moment vom Schwung der Bewegung und das silberne Mondlicht ließ ihr Gesicht fast geisterhaft aussehen. Salazar war für einen Moment ganz weggetreten – was wieder untypisch für ihn war. Aber er konnte nicht reagieren, schien wie angewurzelt zu sein. Als Rowena außer Sichtweite war, gelang es ihm, die Fassung wiederzuerlangen. „Verdammt!“, fluchte er und machte sich auf den Weg zurück. Er fragte sich, wie lange sie ihn beobachtet hatte, und ob sie überhaupt auf die Distanz sehen konnte, was er da an den Waschbecken getan hatte. „Ich muss vorsichtiger sein“, dachte er.




von Larien Gruenblatt - 27.05.2020

Inständig hoffte er, dass sie nichts gesehen hatte, ging aber davon aus, dass sie gesehen hatte, was er am Becken getan hatte. Sie war nicht dumm, das wusste er ganz genau. Wütend über sich selbst ging er in seine Gemächer und dachte weiter über seinen Plan nach. Er musste jetzt sehr vorsichtig sein. Diese Ravenclaw durfte nicht noch mehr mitkriegen. Vermutlich würde sie den anderen nun alles erzählen. Ein Glück sprach keiner von denen Parsel und könnte auch somit den Zugang nicht öffnen. Dennoch war es nicht gut, wenn alle Bescheid wüssten, denn sonst würden sie nur Vorkehrungen treffen. Eine ganze Weile grübelte er noch darüber, wie die Kammer aussehen würde. Sie musste groß sein, wenn das Tier ausgewachsen darin Platz haben sollte und sich auch zu genüge bewegen können sollte. So fing er an, nachdem er seine Gemächer geschützt hatte, eine Skizze zu fertigen, die verzweigt wäre, so dass man sich dort unten verlaufen könnte. Stets aufmerksam, ob er Geräusche hörte, arbeitete er die halbe Nacht durch.




von In Orion - 07.06.2020

Nachdem er mehrere Stunden gegrübelt und skizziert hatte, legte er sich in sein Bett, doch die Begegnung mit Rovena Ravenclaw ging im nicht aus dem Kopf. Nach einem unruhigen und relativ kurzen Schlummer machte er sich kurz nach Sonnenaufgang auf den Weg zu der großen Halle. Sein Magen knurrte und seine nächtlichen Machenschaften machten ihn nicht gerade freundlicher. Doch er erinnerte sich, dass er die Gründer auf seine Seite gewinnen ziehen muss, um seine Pläne durchzusetzen. Als er die Halle betrat, saß Godric Gryffindor schon auf einem Stuhl und aß gepflegt ein Ei. «Guten Morgen» sagte er freundlich. «Dir auch» sagte Salazar und probierte sogar ein Lächeln auf zu setzen, was er jedoch gleich darauf wieder verwarf.




von Larien Gruenblatt - 12.06.2020

Er hoffte inständig, Rowena hätte die beiden anderen in der Zwischenzeit noch nicht getroffen und erzählt, was sie gesehen hatte, falls sie was wichtiges gesehen hatte. Er durfte sich jetzt nichts von dem anmerken lassen, was er des Nachts getrieben hatte. Den Tag über müsste er nun versuchen, die anderen drei doch noch zu überreden, dennoch würde er seinen eigenen Plan für den Fall der Fälle umsetzen. Er selbst begann nun zu essen und sah kurz auf, als auch die beiden Frauen zum Frühstück erschienen. „Guten Morgen“ meinten beide. Salazar nickte ihnen zu und das Frühstück verlief großteils schweigend. Rowena beobachtete den Slytherin und schien immer noch über das nachzudenken, was sie gesehen hatte. Salazar wusste, er würde erst herausfinden müssen, was Rowena nun genau gesehen hatte, ehe er mehr sagen konnte. Dafür würde er sie allein sprechen müssen. Doch so wusste er genau, er müsste dabei auch vorsichtig sein, denn Rowena war wahrlich nicht dumm.




von In Orion - 20.06.2020

Nachdem alle fertig gegessen haben, sagte Godric Gryffindor: «Wie wäre es, wenn wir uns heute mit unseren Gemeinschaftsräumen beschäftigen? Die Schüler sollten sich an diesem Ort wohlfühlen und vor allfälligen Gefahren geschützt sein.». «Diese Idee finde ich wunderbar. Jeder Raum sollte einen Schutzmechanismus haben und wir werden die anderen nicht über denjenigen des eigenen Hauses einweihen.» ergänzte Rowena. Voller Tatendrang erhoben sich alle. «Treffen wir uns zum Mittagessen wieder hier, um unseren Fortschritt zu besprechen.» sprach Rowena freundlich und verließ den Raum. Auch Godric machte sich auf dem Weg, als er den Raum verlassen hatte, blickte Salazar Rowena eindringlich an und fragte sie: «Ich weiß, dass du eine der klügsten Hexen bist, die es jemals gegeben hat und jemals geben wird, doch beantworte mir meine Frage.» setzte Salazar an.




von Larien Gruenblatt - 25.06.2020

Rowena sah den Mann verblüfft an, sie hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass er auf sie zukäme. Kurz nickte sie. „Gut, ich werde dir deine Frage beantworte.“ sprach sie ruhig und sah den Mann eindringlich an. Salazar hingegen sah genau so eindringlich zurück und nickte ebenfalls. „Gut. Warum hast du mich gestern verfolgt?“ fragte er direkt. Rowena war nur noch mehr verwundert. „Ich bin verblüfft, aber gut. Ich habe dich nicht verfolgt. Ich war nur noch auf einem Spaziergang durch das Schloss, da ich nicht schlafen konnte. Dabei habe ich dich in der Mädchentoilette gesehen.“ Salazar nickte. Die Frau ließ nichts durchblicken von dem, was sie gesehen hatte. „Gut, das war es auch schon. Es kam mir nur komisch vor, da ich das Gefühl hatte, du hättest mich verfolgt.“ Rowena lachte darauf nur. „Nein, sei dir sicher, das habe ich nicht. Ich habe dich nur rauskommen gesehen.“ sprach sie. Salazar sah sie an und fragte sich, inwieweit er ihr das glauben konnte.



von In Orion - 27.06.2020

Rowena verließ die grosse Halle, um sich um den Ravenclaw Gemeinschaftsraum zu kümmern und ließ Salazar allein zurück. Er stand nachdenklich da und grübelte, ob er der intelligenten Hexe trauen kann. Er entschied sich, auch an seinem Gemeinschaftsraum zu arbeiten und machte sich auf den Weg in den Kerker. Einen Schutzmechanismus, den die anderen nicht herausfinden könnten. Er dachte angestrengt nach und holte seine Pläne des Untergeschosses des Schlosses hervor und entdeckte einen langen Raum. Nach kurzem Suchen fand er die Stelle und betrat den Raum durch eine klapprige Holztüre. Diese Türe würde seine Schüler niemals beschützen, doch dieser Raum war perfekt. Der See würde von Angriffen von oben abhalten und die massiven Steinwände würden Gefahren zumindest für eine gewisse Zeit zurückhalten. Er ging der Wand entlang und guckte nachdenklich die Türe an, durch was könnte sie ersetzt werde, was nicht von anderen als Eingang erkannt werden könnte. Doch da kam ihm eine Idee, manchmal ist es am besten Dinge direkt vor den Augen der anderen zu verstecken.




von Shye Sangos - 12.07.2020

Er zog seinen Zauberstab aus dem Umhang und richtet ihn auf die alte, klapprige Holztür, die er mit einem „Evanesco“ verschwinden ließ. Stattdessen ließ er eine Mauer erscheinen, die der umgebenden exakt glich. Hinter dieser Mauer würde niemand einen Gemeinschaftsraum vermuten. Nun zeichnete er mit dem Zauberstab eine Tür auf die Wand, und sogleich schwang die neu entstandene Steintür zur Seite und gab einen Blick in den länglichen, geheimnisvollen Raum frei. Salazar war zufrieden mit seiner Arbeit und schützte die Tür mit dem Passwort „Blutstatus“, welches seiner Ideologie entsprach.
Neugierig blickte er sich in diesem unterirdischen Raum um und überlegte, wie er den Raum gemütlicher gestalten könnte. Als Lichtquelle ließ er grüne Kugellampen erscheinen, die an Ketten an der Decke befestigt waren. Auch einen kunstvoll gemeißelten Kamin gestaltete er und zu guter Letzt ließ er noch ein paar bequeme Lehnstühle und Tische erscheinen. „Ja, das sieht ja schon mal gut aus“, dachte er bei sich, als er sich auf einem Stuhl vor dem Kamin niederließ.




von In Orion - 13.07.2020

Dieser Raum war sehr stylisch und da kam Salazar noch eine Idee, um diesem Raum den letzten Schliff zu geben. Die Schüler seines Hauses sollten ihre Ziele nie vergessen. Salazar wollte diesen Gedanken veranschaulichen und was wäre dafür besser als die Köpfe von erfolgreichen Magier und Hexen. Schrumpfköpfe werden auch sehr gut zu der farblichen Gestaltung des Raums passen. Doch woher würde er diese Köpfe bekommen? Als er da saß und grübelte merkte er, dass die Zeit schneller vergangen war als er dachte. Schnell stand er auf und machte sich auf den Weg zum Mittagessen mit den anderen Gründern. Als er die Halle betrat saß Helga schon da, die anderen haben wahrscheinlich auch die Zeit aus den Augen verloren. Er hatte sich bis jetzt noch nie allein mit Helga unterhalten.




von Aroarez Trueshadow - 27.07.2020

Er setzte sich Helga gegenüber und sagte: ,,Und wie weit bist du gekommen?" Sie lächelte ihn an und erwiderte: ,,Ich bin fertig geworden. Möchtest du ihn dir mal anschauen, ich kann ihn dir nach dem Essen mal zeigen?". Überrascht sah er sie an. Eigentlich hatte er keine Zeit für so was doch brauchte er Verbündete und von allen dreien war Helga vielleicht die einzige die er auf seine Seite bekommen könnte. Vielleicht auch noch Godric, doch das wird sich noch zeigen. So sagte er freundlich ,,Gerne würde ich mir den Gemeinschaftsraum mal ansehen und natürlich darfst du meinen auch anschauen wenn ich mit ihm fertig bin. Es fehlt nicht mehr viel.". Helga nickte ihm lächelnd zu.




von In Orion - 29.07.2020

Er setzte sich auf seinen Platz und schon bald darauf trafen die beiden anderen ein. Zuerst betrat Rowena die große Halle und einige Minuten später betrat auch Godric den Raum und setzte sich auf den Stuhl. „Mein Gemeinschaftsraum wird natürlich der Beste sein.“, behauptete Gryffindor. Dies ließen sich die anderen Gründer natürlich nicht gefallen und kurz darauf waren Salazar, Godric und Rowena in einer sinnlosen Debatte über die Wichtigkeit von Fenstern verstrickt. Helga saß daneben und betrachtete das ganze sichtlich amüsiert. „Wollt ihr hier noch weiter rum diskutieren oder lieber etwas Produktives anstellen?“, meinte sie. Die drei anderen verstummten plötzlich und begannen das Essen, das schon lange kalt war zu verspeisen. Nach dieser Mahlzeit standen alle gleichzeitig auf und verließen gemeinsam den Raum, wobei Salazar Helga einen Blick zuwarf.




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