Lehrersteckbrief - Prof. Joel Marxen

Geburtsdatum: 24.07.1929

Geburtsort: London, Groß Britannien

Status: Halbblut

Familie:
Vater: John Marxen; Beruf: Muggelpolitiker
Mutter: Maryll Marxen (geb. Vance); Beruf: Angestellte im Zaubereiministerium
Geschwister: Keine

Familienstand: ledig


Fach: Alte Runen


Wie man zu dem Fach kam:
Meine Faszination an diesem Fach liegt wohl daran, dass zu meiner eigenen Schulzeit nur ungerne über Runen gesprochen wurde. Es waren unruhige Zeiten, Grindelwald wollte herrschen und die magische Welt schmiss den dunkelsten Zauberer zu damaligen Zeiten und die nordische Magie in einen Topf. Als ich jung war, müsst ihr wissen, standen viele der Bücher zum Thema Runenmagie in der verbotenen Abteilung und das verbotene hatte natürlich schon immer seinen Reiz. Und so begann ich, sie zu studieren, die alten Zauberzeichen und ihre waren Bedeutungen.


Lieblingsthemen in dem Fach (und warum):
Eigentlich mag ich alle praktischen Themen. Mein Lieblingsthema im Unterricht ist aber das Herstellen eigener Runen, da in dieser Stunde gemeinsam mit den Schülern wirklich handwerklich gearbeitet wird. Darüber hinaus liebe ich Themen, in welchen ich mit meinen Schülern diskutieren kann. Ein Beispiel hierfür sind die Diskussionen zum Thema Runen und Schriftzeichen, was auch eines meiner ersten Forschungsthemen war. Außerdem finde ich die mythologischen Hintergründe der Germanen sehr interessant. Leider hat dieses Thema jedoch noch keinen Platz in meinem Unterricht gefunden.


Worauf legen Sie im Unterricht wert?
Neben den üblichen Benimmregeln wie Pünktlichkeit und Höflichkeit, ist es mir vor allem wichtig, dass ich im Unterricht bei meinen Schülern und ihren Antworten Denkprozesse erkennen kann. Wenn ich abgelesene Antworten aus diversen Lehrbüchern hören wollen würde, würde ich meinen Unterricht mit Stillarbeit füllen und kein Unterrichtsgespräch initiieren. Darüber hinaus sind mir freundliche Umgangsformen sehr wichtig. Sollte ein Schüler der Meinung sein, dass er nicht Grüßen oder ich verabschieden muss, wirkt sich dies empfindlich negativ auf den Gesamteindruck und damit auch auf vergebene Punkte aus.


Was nervt Sie manchmal in Ihrem Unterricht?
Mich nerven vor allem Schüler, die versuchen, perfekt zu sein. Wenn Perfektionismus Ihr Anspruch ist, dann müssen Sie meinen Unterricht nicht besuchen. Ich erwarte keine richtigen Antworten, ich erwarte Antworten, in denen der Schüler selber wiederzuerkennen ist. Anlehnend daran nervt es mich natürlich ganz besonders, wenn ein Schüler mir meine eigenen Einträge in die Schulbibliothek oder vorgelesene Seiten aus Lehrbüchern vorträgt.


Was macht Ihnen besonders Spaß am Unterrichten?
Ich hoffe, es klingt nicht allzu verwirrend, wenn ich sage, dass mir am Unterrichten am meisten Spaß das Unterrichten macht. Es gibt in meinen Augen nichts zufriedenstellenderes, als in die Gesichter von Schülern zu blicken, nachdem sie etwas neues gelernt haben.


Glauben Sie, dass Sie leichtfertig Punkte vergeben/großzügig sind?
Das würde ich nicht sagen. Ich gebe Punkte zwar gerne als Motivation, meinen Unterricht aktiv mitzugestalten, würde aber niemals grundlos Punkte vergeben. Meine Punktevergabe mag manche Schüler überraschen, ist aber nichts weiter als das Abbild der Ideale, nach welchen ich unterrichte. Was ich nicht dulde, sind Diskussionen über im Unterricht vergebene Punkte. Gerne erkläre ich, wie ich zu meiner Bewertung kam, gegenseitiges Denunziantentum ("Der hat aber viel weniger verdient als ich" ) und falsche Selbsteinschätzung ("Ich weiß aber doch so viel" ) sind keine zu fördernden Verhaltensweisen.


Charaktereigenschaften und Talente:
Seien wir zuerst einmal ehrlich, ich bin alt. Und auch wenn Alter wohl keine Charaktereigenschaft ist, ist es doch etwas, was mittlerweile mein Leben bestimmt. Das hat auch zur Folge, dass ich manchmal nicht mehr ganz da bin und auch schon mal die Namen meiner Schüler vergesse.
Abgesehen davon würde ich mich als freundlichen Professor beschreiben, der sich um seine Schüler bemüht. Natürlich mag nicht jeder jedes Fach, aber ich begeistere gerne andere, sich noch so langweilige Themen zu Gemüte zu führen. Darüber hinaus würde ich jedem Schüler meine Hilfe anbieten, sollte ich merken, dass er Probleme hat.
Was Talente angeht, so habe ich neben mathematisch-logischer Fähigkeiten, welche mir vor allem zu meinen eigenen Schulzeiten in Arithmantik nutzten, besondere Fähigkeiten im Bereich kochen entwickelt und würde mich sehr freuen, wenn ich diese ab und an mal wieder auspacken könnte. Leider tragen die Hauselfen und die damit verbundene angewöhnte Bequemlichkeit nicht gerade zur Ausübung dieser Fähigkeit bei.

Kindheit und Schulzeit:
Ich komme aus einem Elternhaus, in welchem Magie eine eher untergeordnete Rolle spielte. Mein Vater war sehr auf unsere Außenwirkung bedacht, weshalb ich meine eigenen magischen Fähigkeiten nur auf Hogwarts wirklich ausleben konnte. In der Schule war ich ein passabler Schüler, fleißig und strebsam. Selten habe ich mir wirklich etwas zu schulden kommen lassen (oder zumindest erinnere ich mich nicht mehr daran). Mein Traum war es, einmal Zaubereiminister zu werden, aber als kleiner Junge darf man auch noch Träume haben.


Hobbys:
Wie bereits erwähnt, koche ich eigentlich recht gerne. Darüber hinaus rauche ich Pfeife und nehme öfters mal ein gutes Buch zur Hand.


Lieblingsbücher:
- Runenkunde für Anfänger
- Das unglaubliche Geheimnis der Runen
- Runenmagie früher und heute – Ein Leitfaden zur historischen Entwicklung
- Drachensteak schmackhaft serviert
- Der alte Zauberer und das Meer – Eine Tragödie

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