Lehrersteckbrief - Prof. Semira Pharmakon

Name: Professor Semira Pharmakon

Geburtsdatum: 19.09.1992

Geburtsort: York, England

Status: Halbblut

Familie:
Vater: Alexander Pharmakon; Beruf: Abteilungsleiter im französischen Ministerium
Mutter: Eleanor Pharmakon (geb. Monchélier); Beruf: Besitzerin einer magischen Bibliothek
Geschwister: Dorian und Selena Pharmakon

Familienstand: ledig

Fach: Zaubereigeschichte

Kindheit und Schulzeit:
Meine Eltern lebten zur Zeit meiner Geburt in England, aufgrund eines diplomatischen Auftrags der französischen Zaubereiministeriums. In York wohnten wir bis meine jüngere Schwester Selena geboren wurde und zogen dann zurück nach Frankreich in das beschauliche Magierdorf Pellètier, in der Nähe von Lyon. Dort wuchs ich zwischen Büchern und Magie mit meinem älteren Bruder Dorian und Selena auf. Aufgrund der verschiedenen Herkunftsländer meiner Eltern (England und Frankreich) wuchsen wir zweisprachig auf und wurden von unseren Großeltern in Griechenland noch in deren Sprache unterrichtet. Als ich 5 Jahre alt war, schickte mich meine Mutter auf eine Muggelschule, da sie wollte, dass ich die gleiche Erfahrung machen würde wie sie. Mit 11 Jahren erreichten mich dann die Briefe von Beauxbatons und Hogwarts und nach langem Zögern entschied ich mich letztendlich für Hogwarts.
Dort wurde ich dann in das Haus Slytherin eingeteilt, nachdem der sprechende Hut lange zwischen Slytherin und Ravenclaw schwankte. Mit großem Elan stürzte ich mich in das Schulleben und fand schnell Anschluss unter meinen Schulkameraden. Als Hüterin wurde ich eine Stütze der Quidditch-Mannschaft und spielte bis zum Ende meiner Schulzeit begeistert mit. Mit Bestnoten schloss ich die ZAG- und UTZ-Prüfungen ab und studierte an der magischen Universität in England mit einem Auslandsjahr in Frankreich. Kurz darauf kehrte ich zurück nach Hogwarts, um Zaubereigeschichte zu lehren und hoffentlich viele Schüler für dafür zu interessieren.

Wie man zu dem Fach kam:
Das Interesse an Geschichte erwachte bei mir, nachdem ich in der Bibliothek meiner Mutter über eine alte Legende stieß, die Legende von Atlantis. Ich begann danach immer mehr solcher Legenden zu lesen und suchte nach Hinweisen auf wahre Begebenheiten. Auf dieser Suche stöberte ich in vielen Geschichtsbücher, sowohl Muggel- als auch Zaubererbücher, und nach einiger Zeit war ich fasziniert von den alten Völkern, deren Sagen und Legenden. Diese Faszination breitete sich dann auch auf deren „wahre“ Geschichten aus und somit entstand ein Interesse an der Geschichte.

Lieblingsthemen in dem Fach (und warum):
Die alten Völker: Schon immer hat es mich sehr interessiert, wie man vor langer Zeit lebte und wie die Magie damals praktiziert wurde. Und vor allem zu erkennen, wie und warum sich Traditionen, Sitten und Gebräuche im Laufe der Zeit änderte und was wir heute noch von damals in unserer Gesellschaft finden.
Zudem ist der Zusammenhang zwischen Muggel- und Zauberergeschichte unglaublich faszinierend. Da wir alle in derselben Welt leben, haben wir uns schon auch lange nachdem die Welten getrennt waren, auf verschiedenste Arten und Weisen beeinflusst und auch dies ist ein spannendes Thema der Geschichte.

Worauf legen Sie im Unterricht wert?
Pünktlichkeit und Mitdenken! Man muss in Zaubereigeschichte nicht alles wissen, um gute Beiträge zu liefern. Im Gegenteil, sich selber Gedanken zu machen und eigene Schlüsse zu ziehen, basierend auf dem was man weiß, egal wie viel das ist, ist deutlich wichtiger.

Was nervt Sie manchmal in Ihrem Unterricht?
Schüler, die nicht wissen, wann sie aufhören sollten und ständig den Unterrichtsfluss stören. Da in Zaubereigeschichte die Themen oftmals eher länger sind, kann sich das schwerwiegend auswirken.

Was macht Ihnen besonders Spaß am Unterrichten?
Zu sehen, was für Interesse an Zaubereigeschichte besteht und wenn jemand sich selbstständig Gedanken zu Themen macht, die über den Unterrichtsstoff hinaus gehen. Wahres Interesse an Zaubereigeschichte gefällt mir und ich hoffe immer, ein paar neue Schüler dafür zu interessieren.

Glauben Sie, dass Sie leichtfertig Punkte vergeben/großzügig sind?
Wer in meinem Unterricht gut mitmacht und durchdachte Beiträge bringt, der wird dafür auch selbstverständlich belohnt. Allerdings fördere ich es nicht, dass Mitarbeit (gänzlich) ausbleibt oder der Unterricht zu sehr gestört wird; das wirkt sich dann auch auf die Punkte aus. Dementsprechend bewerte ich Schüler nach ihrer Leistung und ihrer erbrachten Mitarbeit, zwar freundlich, aber der Leistung entsprechend.

Charaktereigenschaften und Talente:
Ich bin eine eher ruhige Person und bin immer gerne für Schüler da, wenn sie etwas brauchen. Im Unterricht versuche ich die Themen lebendig und interessant zu gestalten und behandle jeden fair, bei Störungen bin ich jedoch streng.

Neben dem umfassenden Wissen über die Zaubereigeschichte und auch viel Zusatzwissen über die Muggelgeschichte, bin ich auch eine einigermaßen fähige Zaubertrankmeisterin. Zudem habe ich auch ein rudimentäres Verständnis der Zauberkunst und wende dieses gerne auf alte, oft vergessene Zauber an. Außerdem spreche ich drei Sprachen fließend: Englisch, Französisch und Griechisch. Zudem spiele ich immer noch gerne und recht gut Quidditch, wenn auch nicht mehr so häufig. Lange Zeit war ich auch eine begeisterte Schwimmerin, betreibe dies allerdings nur noch als Hobby.

Hobbys:
Lesen, ab und an Klavier spielen, Quidditch spielen, schwimmen

Lieblingsbücher:
• Aufstieg und Niedergang der dunklen Künste
• Angewandte Zaubertrankkunde
• Geschichte der modernen Magie
• Alte und vergessene Hexereien und Zaubereien

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