Geschichtswettbewerbe 2024

Hier finden Sie die Gewinner der Geschichtswettbewerbe im Jahr 2024.







Juli

1. Platz: Aigerius Veles
2. Platz: Castor Pollux
3. Platz: Alenia Anderson

(von 4 Teilnehmern)

Thema: Sommerausflug nach Hogsmeade

Neville schlendert heute alleine nach Hogsmeade. Eigentlich wollte er ja mit Harry und Ron dieses herrliche Sommerwetter genießen, aber da das Finale des Trimagischen Turniers bald ansteht, sind sie zu beschäftigt. Neville läuft gemütlich zum Ortseingang hinein, biegt um eine kleine Ecke und erspäht einen Verkaufsstand, der ihm zuvor noch nie aufgefallen war. Mit der Besitzerin diskutiert Luna Lovegood angeregt mit singender Stimme. Als sie Neville sieht, winkt sie ihm begeistert zu und schwärmt: „Hallo Neville, das musst du dir anhören. Lilith hier hat einen ganz exklusiven Trank erfunden.“ Die alte Hexe mustert Neville erst argwöhnisch mit zusammengekniffenen Augen, entscheidet sich dann aber, ihn in das Geheimnis einzuweihen: „Herzlich Willkommen junger Zauberer in den Alchemisten-Alkoven. Mein Name ist Lilith Quendros und ich habe hier alles, was das Herz jedes Braumeisters höherschlagen lässt.“
Neville schaut sie etwas irritiert an und entgegnet: „Naja mit dem Brauen von Zaubertränken habe ich mich ehrlich gesagt noch nie so ganz anfreunden können…“ „Aber auch das ist kein Problem“, erwidert die Hexe, „denn ich habe auch allerlei spannende Tränke im Angeb–“ „Ja, ja ist ja schon gut“, unterbricht Luna. „Nun zeigen sie ihm doch endlich den Trank, den sie mir gerade gezeigt haben!“ Die alte Hexe schaut zwar kurz etwas grimmig drein, zieht dann aber eine schillernde Glasphiole aus dem Ärmel ihres Umhangs und flüstert dann leise: „Das hier ist etwas ganz Einmaliges. Ich habe tatsächlich das denkbar Unmögliche vollbracht. Ist dir die Heilwirkung der Tränen eines Phönix ein Begriff?“
„Aber natürlich“, erwidert Neville, „die können Verletzungen und Vergiftungen heilen, selbst das Gift eines Basilisken stellt kein Hindernis dar!“ Lilith Quendros nickt entschlossen und fährt fort: „Nun, die Tränen eines Phönix sind unwahrscheinlich selten und quasi gar nicht zu bekommen. Ich allerdings, habe durch jahrelange Studien und endlose Mühen dieses Rezept kreiert, das ich Trank der Phönixträne nenne. Er hat exakt dieselbe Wirkung wie Phönixtränen, ohne dass man Tränen verwendet! Glaubt mir, ich habe sogar eine Basiliskenvergiftung damit erfolgreich kurieren können!“ Ganz erstaunt und gefesselt schauen Luna und Neville die Phiole an. Neville denkt sofort, dass das doch die ideale Heilung für Harry sein könnte, falls er eine Verletzung bei der Aufgabe erleiden sollte und macht gleich mal den Gelbeutel locker.
Zwanzig Minuten später gönnen sich Luna und Neville ein kühles Butterbier im Schatten vor dem Drei Besen, als Ginny vorbeischlendert und beide grüßt. Neville winkt sie zu sich heran und zeigt ihr stolz die erworbene Phiole. Nachdem er Ginny alles erklärt hat, schaut sie ihn nur völlig entgeistert an und meint: „Ist das dein Ernst? Es gibt doch quasi keine Basilisken, wo soll sie da denn mal jemanden geheilt haben? Du hast ihr das wirklich geglaubt und auch noch 15 Galleonen dafür bezahlt? Meinst du denn nicht, dass wenn das alles stimmen würde, diese Hexe eine berühmte Frau wäre?“ Die drei diskutieren noch eine ganze Weile weiter, bis eine laue Abendbrise aufzieht und sie beschließen, sich auf den Rückweg zum Schloss zu machen.
Und es kommt natürlich, wie es kommen musste. Nach wie vor schwer diskutierend, schaut Neville nicht richtig auf den Weg, stolpert und schlitzt sich an einem scharfen Stein am Wegesrand den Oberschenkel etwas auf, sodass er sogar blutet. „Aha! Jetzt kann ich euch beweisen, dass der Trank Heilkräfte besitzt!“ Ginny steht zwar kopfschüttelnd neben Neville, hält ihn aber nicht davon ab, die Phiole zu entkorken und zwei Tropfen über die Verletzung zu träufeln. Erstaunt beobachten die drei, wie sich die Wunde tatsächlich verschließt.
„Ha, siehst du Ginny! Der Trank heilt tatsächlich!“, meint Neville selbstsicher und steht wieder auf. Aber was juckt ihn denn nun auf einmal am Rücken? Er greift sich zwischen die Schulterblätter und muss erschrocken feststellen, dass irgendetwas schuppiges hervorsteht, was da ganz und gar nicht hingehört. Luna schaut ihn auch etwas irritiert an und fragt: „Neville, ist alles in Ordnung? Da scheint eine komische Beule an deinem Rücken zu sein…“ Die beiden Mädchen schauen auch gleich nach, was es damit auf sich hat. Ginny bricht direkt in schallendes Gelächter aus: „Oh Neville, du hast jetzt die Rückenflosse eines Fisches zwischen den Schultern, das sieht aus wie bei einem Hai!“ Neville lässt daraufhin natürlich den Kopf hängen und begibt sich in Gesellschaft der kichernden Mädchen direkt zum Krankenflügel.




keine Wettbewerbe von April bis Juni




März

1. Platz: -
2. Platz: -
3. Platz: -

(von 0 Teilnehmern)

Thema: Prof. Longbottoms erster Schultag


keine Einsendungen



Januar/Februar

1. Platz: Adrian Cullimore
2. Platz: -
3. Platz: -

(von 1 Teilnehmer)

Thema: Eis auf Gleis 9 ¾

Es herrschte noch Ruhe auf Gleis 9 ¾, als Draco Malfoy durch die Mauer kam, die das Gleis von der Muggelwelt abschottete. Draco Malfoy war auch bekannt als der Eisprinz Slytherins. Begleitet wurde er von seinem Vater Lucius Malfoy, welchen seinen Sohn zum Gleis brachte. Sie waren früh dran, es waren kaum Leute auf dem Gleis, nur ein paar Erstklässler die von ihren Eltern, nach den Weihnachtsferien, verabschiedet wurden, waren schon dort. Doch huch, was war denn los? Draco rutsche plötzlich weg und landete unsanft auf seinem Hintern. Und auch Lucius legte eine sehr unsanfte Landung hin. Als Draco das verdutzte Gesicht seines sonst so beherrschten Vaters sah, konnte er seine Maske nicht mehr halten und fing schallend an zu lachen. In diese Szene platzte sein bester Freund Blaise Zabini und fragte sich, warum die Beiden auf dem Boden lagen. Er bemerkte es, als er weiterlaufen wollte und selbst sehr unelegant auf Draco landete. Dieser schaute seinen Freund zwar böse an, war jedoch noch immer am Lachen. Die drei versuchten wieder aufzustehen, was sich schwieriger herausstellte, als zuerst angenommen. Nachdem sie dann doch wieder standen und sich beruhigt hatten, hatte Blaise eine grandiose Idee. Er wollte eine kleine Eislandschaft aus dem Gleis 9 ¾ zaubern und das vereiste Gleis in eine Schlittschuhbahn verwandeln. Blaise bat Lucius und Draco um Mithilfe, da er es nicht alleine schaffen würde.
Die Beiden versuchten sich rauszureden, jedoch kannte Blaise keine Gnade und nervte die Zwei so lange, bis sie nachgaben und ihm halfen. Die anwesenden Erstklässler beobachteten dies mit Staunen, kannten sie Draco und Blaise doch nicht so, sondern als verschlossene Slytherins. Und auch Lucius war als Ministeriumsangestellter und ehemaliger Slytherin nicht dafür bekannt, solche Aktionen zu machen. Wussten die Anwesenden nicht, dass es im Hause Malfoy öfter zu lustigen Aktionen kam, wenn Blaise vorbeikam. Die drei Zauberer verwandelten das Gleis in eine wunderschöne Winterlandschaft mit schönem weißem Schnee, einer glitzernden Eis Hütte, an welcher warme Getränke verkauft wurden und einem Stand, welcher Schlittschuhe auslieh. Zu dieser Hütte rutschten sie nun auch und ließen sich Schlittschuhe geben, welche sie anzogen. Nachdem dies getan war, konnte der Spaß beginnen. So fuhren sie auf dem Gleis Schlittschuh, während sie von den Erstklässlern skeptisch begutachtet wurden. Als die drei dann jedoch eine Schneeballschlacht anfingen, konnten die Erstklässler nicht widerstehen und besorgten sich auch Schlittschuhe und machten mit. Jeder der auf das Gleis kam, wunderte sich über dieses ungewohnte Bild der ausgelassenen Slytherins. Vor allem über den lachenden Eisprinzen, der sonst keine Emotionen durch seine Maske lies. Kurz vor Abfahrt des Zuges holten sie sich alle noch eine heiße Schokolade an der Eis Hütte und wärmten sich ihre gefrorenen Finger an dieser. In diese Situation schlitterte das goldene Trio, also Hermine, Ron und Harry. Da auch sie nicht mit dem Eis gerechnet hatten legten sie eine sehr unelegante Bruchlandung hin. Harry wurde eine Hand hingestreckt, die er dankend annahm. Als er hochblickte und sich bedanken wollte, blickte er in das höhnisch grinsende Gesicht Draco Malfoys, der sich jedoch ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen konnte. So bedankte sich Harry zerknirscht und versuchte zum Zug zu kommen. Um jedoch eine weitere Bruchlandung zu verhindern, hielt er sich eisern an Draco Malfoy fest…


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