Endlosgeschichte: Mut zur Wahrheit (Seite 2)

Mut zur Wahrheit



Erzählerperspektive: 3. Person
Erzählzeit: Präteritum (Vergangenheit)

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von Leandra Elner - 07.02.2021:

Albus schaute verunsichert zu Scorpius, dieser schaute die 3. Klässler skrupellos an. Albus wusste, dass dies nur gespielt war, Slytherins durften keine Schwäche in der Öffentlichkeit zeigen. Also riss Albus sich zusammen und warf den Drittklässlern einen bösen Blick zu. Einer aus der Gruppe guckte abwertend zu Albus und sagte: „Na kleiner, rennst du gleich zu Papi und der große Harry Potter regelt dann alles für dich. Stell dir vor nicht alle von uns können sich hinter ihren Eltern verstecken und auch du kannst das nicht ewig.“ Albus' Blick wurde immer verärgerter, dann konnte er sich nicht mehr zurückhalten: „Ich verstecke mich nicht hinter meinem Vater, ich kann nichts dafür, dass ¬er mein Vater ist und seine Entscheidungen sind nicht meine, denn ich bin nicht er.“ Man merkte, wie es in Albus vor Wut plötzlich kochte. Scorpius sah ihn etwas erschrocken an und auch die Drittklässler schienen so, als wüssten sie nicht so recht, was sie sagen sollten.




von Noa Hyde - 09.02.2021:

Scorpius beschloss, die Situation auf seine Weise zu regeln. „Das Gleiche gilt für mich. Also, lasst ihr uns durch oder wollt ihr dem Rest vom Haus erklären, warum wir wegen euch Strafpunkte fürs Zuspätkommen haben?“, fragte er blasiert. Als sich die Drittklässler nicht rührten, schob er hinterher „Kostet ihr selbst uns nicht genug Punkte?“ Der Anführer trat ein Stücken zur Seite. „Wir sprechen uns noch, Malfoy,“ murmelte er, als sich Scorpius und Albus an ihm vorbeidrückten.
„Wahnsinn, wie du das gemacht hast!“, rief Albus begeistert, als sie außer Hörweite waren. Scorpius zuckte nur die Schultern. „Ist eigentlich ganz einfach. Du darfst nur keine Angst zeigen und gleichzeitig ihre Schwächen gegen sie verwenden.“ Albus nickte. „Dein Vater hat es auch so gemacht, oder?“




von Leandra Elner - 10.02.2021:

Scorpius blickte Albus mit einem bösen Blick an und wollte diesen erst ignorieren, doch dann beschloss er doch etwas zu sagen. „Möglich, aber wie du vorhin sagtest, wir sind nicht unsere Väter und ehrlich gesagt möchte ich da jetzt auch nicht mehr darüber reden.“ Albus nickte verständnisvoll. Dann gingen die beiden zusammen zum nächsten Unterricht. Natürlich hatten sie ausgerechnet jetzt Zaubertränke bei ihrem Hauslehrer. Schnell huschten die beiden in den Raum und setzten sich auf zwei freie Plätze, während Professor Slughorn den Raum betrat und den Unterricht startete. Scorpius und Albus hofften einfach, dass er noch nichts von all dem gehört hatte was passiert war. Schnell packten sie ihr Zeug aus und hörten dem Professor zu.




von Rosmarin Both - 11.02.2021:

Die Unterrichtsstunde verlief erstaunlich ruhig und Slughorn behandelte die beiden genauso wie vorher. Anscheinend hatte er noch keinen Wind von den Neuigkeiten bekommen, oder er war besonders gut darin, das zu verstecken. In der Stunde behandelten sie noch die Theorie eines Trankes, den sie erst in der nächsten Stunde brauen würden. Dementsprechend handelte es sich um langweilige Fakten und obwohl Albus sich vorgenommen hatte, von nun an gut aufzupassen und erstmal keinen Nonsens mehr zu machen, erwischte er sich dabei, wie seine Gedanken abschweiften und er wieder über das nachdachte, was mit den 3. Klässlern geschehen war. Er und Scorpius hatten zwar gesagt sie wären nicht wie ihre Väter, doch hatten sie nicht auch schon Dinge getan, die sie an ihren Vätern bemängelten.




von Noa Hyde - 12.02.2021:

Nach der Unterrichtsstunde schnappte Albus sich also Samuel und Scorpius und ging mit ihnen in den Innenhof. „Ich habe nachgedacht“, verkündete er. Die anderen beiden sahen ihn irritiert an. „Wir drei haben alle ein riesiges Vater-Problem“, erklärte Albus und Scorpius nickte. „Klingt logisch. Aber was fangen wir damit an?“, fragte er. Albus überlegte einen Moment, war aber ratlos. „Mh, vielleicht sollten wir mal überlegen, was es für uns bedeutet, wenn wir mit unseren Vätern verglichen werden. Ich meine… irgendwie stört uns das ja. Scorpius, was denkst du, wenn jemand sagt ‚Du bist wie dein Vater‘?“ Scorpius zögerte eine Weile. „Ich glaube das Problem mit meinem Vater ist, dass keiner so genau weiß, wer er wirklich ist. Er hat mich immer früh ermutigt über Gefühle zu sprechen und Gefühle zu zeigen, zumindest mit Vertrauten. Ich weiß, dass er das früher überhaupt nicht durfte, also… ich glaube, wenn jemand sagt „Du bist wie dein Vater“, verbinde ich das damit, ziemlich gefühlskalt und egoistisch zu sein. Bei dir, Potter?“




von Leandra Elner - 13.02.2021:

Albus wartete kurz nachdenklich, dann sprach er: „Ich weiß es nicht genau, es ist eher so ein Gefühl im Bauch, dass ich immer bekomme, wenn jemand über meinen Vater spricht. Ich denke, ich fühle mich einfach so als würden Leute, die mich angucken nicht Albus sehen, sondern einfach den Sohn von Harry Potter.“ Albus hielt kurz inne, er guckte einmal zwischen Scorpius und Samuel hin und her. Dann fuhr er fort: „Ich möchte, dass Personen sehen, was mich ausmacht und mich nicht immer als Harry Potters Sohn abstempeln und immer genauso über mich denken wie über meinen Vater, ohne mich zu kennen.“ Verlegen schaute er nun zu Samuel, „Und was ist es bei dir?“




von Noa Hyde - 14.02.2021:

Samuel wiegte den Kopf hin und her. „Ich glaube, es ist eine Kombination aus euch beiden. Mein Dad war zwar kein Todesser, aber ich bin mir sicher, dass er mitgemacht hätte, wenn er die Chance von deinem Dad“, er nickte Scorpius zu, „bekommen hätte. Also… Im Endeffekt habe ich das Gefühl, dass alle denken, dass ich die gleichen Werte verinnerlicht hab. Ich meine, Malfoy hatte wenigstens eine Chance zu zeigen, dass doch was Gutes in ihm steckt, aber mein Dad?“ Er schnaubte. „Der Name Nott wird immer mit dem Dunklen Lord verbunden sein.“ Für einen Moment wussten Scorpius und Albus nicht, was sie sagen sollten. Dann legte Scorpius beiläufig den Arm um Samuels Schulter. „Du wirst auch noch ne Chance bekommen, zu zeigen, dass du anders bist. Aber was haltet ihr von Mittagessen?“




von Leandra Elner - 15.02.2021:

„Das ist eine gute Idee“, sagte Scorpius und die drei liefen zusammen zur großen Halle. Als sie in der großen Halle angekommen waren, hatten sich schon fast alle ihre Mitschüler dort versammelt. Sie wollten sich einfach unbemerkt hinsetzten und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, doch dies gelang ihnen nicht. Kaum hatten sie die Halle betreten, wurden ihnen die ersten blöden und provokanten Blicke zugeworfen. Sie probierten dies einfach zu ignorieren und setzten sich an den Slytherin Tisch. Gerade als Albus sich die erste Kelle Essen auf den Teller machen wollte, hörte er eine Stimme hinter sich, die seinen Namen sagte. Blitzschnell drehte er sich um.




von Noa Hyde - 16.02.2021:

„Mr. Potter?“, wiederholte Professor Slughorn ein weiteres Mal und räusperte sich. Er blickte sich noch einmal verschwörerisch um und Albus schluckte schwer. „Ich wollte Ihnen nur kurz rückmelden, dass ich über… Ihren Antrag… mit Professor McGonagall gesprochen habe.“ Er senkte die Stimme noch ein bisschen weiter. „Wir haben uns dafür entschieden, keine Ausnahme zu machen. Aber – wenn keine Besserung eintritt, sind wir gewillt, zu Schuljahresende die Lage neu zu bewerten. Was nicht heißt, dass wir Ihrem Antrag dann stattgeben werden, aber Sie dürfen gerne nochmal an uns herantreten“, sprach er und drehte sich mit einem knappen Nicken zum Gehen.
„Boah, kann der sich nicht klarer ausdrücken? Was denn für ein Antrag?“, fragte Samuel neugierig.




von Leandra Elner - 17.02.2021:

Albus schaute verlegen zu Scorpius, dieser schüttelte nur mit dem Kopf. Albus wusste nicht, was er nun sagen sollt, er wollte Samuel nicht anlügen, aber er hatte auch Angst davor wie er reagieren könnte, wenn er die Wahrheit sagen würde. “Ach nichts, alles gut“, probierte Albus sich raus zu reden und steckte sich schnell eine Gabel voll Essen in den Mund. Samuel blickte misstrauisch zu Albus und warf dann einen kurzen Blick auf Scorpius, der nur daneben saß und unschuldig guckte. „Hmmm, das glaub ich dir nicht. Komm schon, was ist los, was für ein Antrag? Ich dachte wir vertrauen uns?“, sprach Samuel, bei diesen Worten blickte Albus hoch. „Na gut. Ich habe vor ein paar Wochen einen Hauswechsel Antrag bi Professor Slughorn gestellt“, sagte Albus mit immer leiser werdender Stimme.




von Noa Hyde - 18.02.2021:

Samuel zögerte einen Moment, öffnete den Mund und schloss ihn wieder ohne was zu sagen. Dann nahm er einen Schluck von seinem Kürbissaft. „Das… äh… Ich wusste nicht, dass das eine Option ist“, antwortete er schließlich diplomatisch. Albus zuckte die Schultern. „Ist es auch nicht, offensichtlich.“ Einen Moment lang schwiegen sie. „In welches Haus würdest du denn gerne?“, fragte Samuel schließlich. „Gryffindor“, murmelte Albus, „aber letztendlich wäre auch Ravenclaw oder Hufflepuff okay.“ Er zuckte die Schultern. „Also alles besser als Slytherin?“ Samuel schnaubte. „So funktioniert das nicht. Und überhaupt – wenn du zu feige bist, dich gegen diese Drittklässler und die anderen Pappnasen zu behaupten, bist du nicht mutig genug für Gryffindor. Und nicht loyal genug für Hufflepuff. Und - “er brach mitten im Satz ab. „Ich glaube, du bist richtig in Slytherin.“




von Leandra Elner - 19.02.2021:

Etwas erschrocken blickte Albus Samuel an, wie erstarrt stand er nun dort. Stille war eingetroffen, Scorpius stocherte nur in seinem Essen rum und probierte sich die nächste Gabel voller Essen in den Mund zu stopfen, damit keiner auf die Idee kam ihn da auch noch mit rein zu ziehen. Albus schluckte stark und probierte irgendwas zu sagen, aber er konnte es nicht. Er stand auf und setzte sich ein paar Plätze weiter weg. Er probierte sich nun nur auf das Essen zu konzentrieren, was ihm natürlich nicht gelang. Er dachte über die Worte von Samuel nach und probiert ihn dabei nicht anzugucken, er dachte daran, dass Samuel vielleicht recht hatte. Vorsichtig hob er den Kopf und warf einen Blick in Richtung Samuel.




von Noa Hyde - 20.02.2021:

Samuel sah ihn ausdruckslos an. Albus war wütend, aber nicht unbedingt auf Samuel. Sondern auf sich selbst. Aber das zuzugeben, kam für ihn gar nicht infrage, also aß er möglichst unbeeindruckt weiter, während es in ihm brodelte. Nach einer Weile setzte sich Samuel wieder zu ihm und Scorpius folgte. „Allein, dass du auf die Idee kommst, eine Sonderregelung einzufordern und den Sprechenden Hut sozusagen zu umgehen… Das macht dich schon ziemlich zum Slytherin“, stellte Samuel fest. „Wieso?“, fragte Albus leicht angefressen. „Weil du sicherlich nicht der erste bist, der nicht die erste Wahl seines Hauses bekommen hat – aber wohl der erste der sich beschwert hat.“ „Kann sein“, murmelte Albus verlegen. „Ich brauch frische Luft, wir sehen uns gleich im Unterricht“, sagte er und ließ seinen halbvollen Teller stehen.




von Leandra Elner - 21.02.2021:

Er verschwand mit schnellen Schritten aus der Großen Halle und ging in Richtung See. Etwas bedröppelt setzt er sich ans Seeufer und guckte sich um. Wie erwartet waren alle noch beim Essen, also war er ganz allein und konnte in Ruhe nachdenken. Er ließ die letzten Geschehnisse nochmal in seinem Kopf Revue passieren und dachte dann darüber nach, dass er vielleicht doch zu Samuel gehen und sich entschuldigen sollte. Schließlich hatte er ihm nichts getan und ihn dann so stehenzulassen war nicht fair, dachte Albus. Er beschloss sich bei Samuel zu entschuldigen, sobald sich ihm die Gelegenheit dazu bot. Also machte er sich ein paar Minuten früher auf den Weg zum Unterrichtsraum, in der Hoffnung vorher noch mit Samuel reden zu können.




von Noa Hyde - 22.02.2021:

Als er wieder in der Großen Halle ankam, waren Samuel und Scorpius jedoch schon gegangen. Albus seufzte und schaute schnell zur Uhr. Es würde nicht mehr reichen, vorm Unterricht nochmal im Gemeinschaftsraum nachzuschauen, vor allem nicht, wenn die nächste Stunde Geschichte der Zauberei war. Er stieg schnell die Treppen zu Professor Binns‘ Klassenzimmer hoch. Mit etwas Glück würde er dort genug Gelegenheit haben, um sich mit Samuel zu unterhalten. Er setzte sich auf seinen Platz, doch selbst als der Raum sich langsam füllte, blieben die Plätze neben ihm leer. Ob seine Freunde beschlossen haben, ohne ihn zu schwänzen? Albus versuchte sich auf den Unterricht zu konzentrieren und mitzuschreiben, aber letztendlich musste er vor allem aufpassen, nicht einzudösen.




von Leandra Elner - 23.02.2021:

Was ihm ziemlich schwerfiel, da für ihn Geschichte der Zauberei nicht das spannendste Fach war. Mit dem Kopf auf dem Arm stützend probierte er Professor Binns' Worten zu folgen, als die Stunde endlich vorbei war, sprang er auf und ging aus dem Raum, er wollte nun nur wissen, wo Scorpius und Samuel geblieben waren also ging er mit schnellen Schritten zum Slytherin-Gemeinschafstraum, in der Hoffnung die beiden dort aufzufinden. Im Gemeinschaftsraum angekommen guckte er sich um, auf den ersten Blick, konnte er weder Scorpius noch Samuel sehen, wo waren die beiden bloß geblieben? Albus überlegte, ob ihm noch ein Ort einfiel, an dem die beiden sich aufhalten könnten.




von Noa Hyde - 24.02.2021:

Er schaute im Schlafsaal nach, aber auch da war niemand außer Samuels Katze, die auf seinem Bett saß. In der Bibliothek musste er es gar nicht erst versuchen. Etwas ratlos saß er im Gemeinschaftsraum, als Samuel zur Tür reingestürzt kam. „Albus? Albus, komm schnell, Scorpius ist im Krankenflügel!“, rief er schon am Eingang. Albus sprintete sogleich los, das erklärte natürlich, warum die beiden nicht in Geschichte der Zauberei waren. „Was ist denn passiert?“, fragte Albus, während sie die Treppen hochhechteten. „Zusammenstoß mit den Drittklässlern“, japste Samuel. „Scorpius hatte dann als sie weg waren sowas wie eine Panikattacke oder so. Und ein blaues Auge.“




von Leandra Elner - 25.02.2021:

Ohne zu zögern, rannte Albus an Samuel vorbei in Richtung Krankenflügel, Samuel drehte sich um und folgte Albus. Im Krankenflügel angekommen stürzten die beiden an Scorpius' Bett und blickten ihn an. Albus schaute Scorpius an und sagte: „Na, du siehst ziemlich mitgenommen aus. Die haben dich ganz schön erwischt“. Scorpius setzte sich ein schmerzendes Lächeln aufs Gesicht und meinte: „Na ja, das passt schon, sieht schlimmer aus als es ist“. In dem Moment quetschte sich die Krankenschwester an den beiden stehenden Jungen vorbei. „Mag sein, dass es sich für Sie nicht so schlimm anfühlt, dennoch trinken Sie dies nun und dann heißt es ausruhen“, sprach sie und wandte sich dann zu Albus und Samuel.




von Noa Hyde - 26.02.2021:

„Und was machen Sie hier?“, herrschte sie die beiden Jungen an. „Los, Sie haben sicher Unterricht oder Quidditch oder Koboldstein oder irgendwas anderes!“. Sie machte eine Bewegung, um sie zu verscheuchen und die beiden verzogen sich kleinlaut. „Habt ihr ihr was gesagt?“, fragte Albus im Gang, doch Scorpius schüttelte energisch den Kopf. „Das lösen wir anders.“ „Wie denn?“, verhöhnte Albus ihn. „Wollt ihr ihnen ein Bein stellen? Die Hausaufgaben verstecken? Knuddelmuffs bewerfen, bis sie bluten? Oder Abführmittel ins Essen?“ Aufgebracht lief er los, Samuel im Schlepptau. „Was ist Abführmittel?“, fragte er neugierig. „Das Gegenteil von Du-scheißt-nie-mehr, egal… Was ist eigentlich passiert? Erzählst du es wenigstens mir?“




von Shye Sangos - 27.02.2021:

Samuel blickte Albus in die Augen und begann zu sprechen: „Ja, klar kann ich dir das sagen. Die Drittklässler haben uns wieder aufgehalten, und diesmal stellte sich Scorpius ihnen in den Weg, aber die sind dann gleich auf ihn losgegangen. Einer von ihnen zückte seinen Zauberstab und schockte ihn mit dem Stupor, daraufhin fiel Scorpius der Länge nach um und die Drittklässler liefen weg.“ Albus starrte seinen Hauskameraden mit großen Augen an: „Das ist ja furchtbar, das bedeutet Rache!“ „Wie meinst du das?“, fragte Albus nun etwas schüchterner nach. „Du hast ja vorhin etwas von einem Abführmittel gesagt“, meinte Samuel entschlossen, „das wäre doch was.“ Albus schaute nachdenklich den Gang entlang, aber es waren weder Schüler noch Lehrer zu sehen. „Okay, ich hab da eines in meinem Schlafsaal“, antwortete er mit sicherer Stimme und ging schnellen Schrittes voran. Samuel folgte ihm und überlegte sich in der Zwischenzeit, wie sie das Abführmittel den Drittklässlern verabreichen sollten.




von Noa Hyde - 28.02.2021:

„Nott, Potter!“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter den beiden. Sie blieben wie angewurzelt stehen. „Ja, Professor McGonagall?“, fragte Samuel kleinlaut, als die Hauslehrerin die beiden einholte. Sie schaute die beiden mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Warum schauen Sie so schuldbewusst, Mister Potter?“, fragte sie und Albus lief es kalt den Rücken hinunter. „Ähhh… Es ist nur… also… ich habe die Hausaufgaben noch nicht gemacht – Nott auch nicht“, versuchte er schnell abzulenken. McGonagall blähte die Nasenflügel und fragte spitz „Wirklich?“, woraufhin Nott schnell nickte.
Professor McGonagall seufzte schwer. „Ich dachte schon, ich hätte das Wort ‚Abführmittel‘ aufgeschnappt?“, fragte sie und schaute die Jungs lauernd an. Albus fiel es wie Schuppen von den Augen. Er sollte dringend mehr auf rumstreunende Katzen achten. „Ähm…“, machte Samuel wenig intelligent und schaute ihn an.




von Shye Sangos - 01.03.2021:

Albus überlegte fieberhaft, wie er die Situation noch retten konnte. Eine herumschnüffelnde Hauslehrerin konnte er nun wirklich nicht gebrauchen, und den Plan aufgeben kam schon gar nicht infrage, also stammelte er ein wenig nervös vor sich hin: „Also ja, ich brauche ein Abführmittel, aber es ist nicht so schlimm, also werde ich dann doch keines nehmen.“ McGonagall gab sich mit dieser Antwort nicht zufrieden und antwortete: „So einfach geht das nicht, Mister Potter, entweder benötigen Sie nun ein Abführmittel oder nicht, und das sollte am besten unsere Krankenschwester entscheiden, also ab in den Krankenflügel mit Ihnen!“ Mit den Händen machte sie eine scheuchende Bewegung und Albus nickte Samuel zu, der ihm sogleich folgte. „Mister Nott?“, fragte die Hauslehrerin mit scharfem Ton, woraufhin sich Samuel schuldbewusst umdrehte und ein kleinlautes „Ja?“ von sich gab. „Sie gehen in den Unterricht, sofort! Mister Potter wird das schon alleine hinbekommen, meinen Sie nicht?“ Bei den letzten Worten sah sie Albus eindringlich an, der darauf schüchtern nickte.




von Noa Hyde - 02.03.2021:

Samuel sah ihn noch kurz zweifelnd an, dann drehte er sich um und ging zum Unterricht. „Danke, Professor“, murmelte Albus und wandte sich zum Gehen, als ihm plötzlich ein Geistesblitz kam. Nach drei Schritten griff er sich mit einer theatralischen Geste an den Bauch, japste „Ohhh, ich glaube ich brauche doch kein Abführmittel“ und rannte einmal um die Ecke zur nächstgelegenen Jungentoilette. Schnell schloss er die Tür hinter sich, auch wenn er wusste, dass McGonagall ihm nicht folgen würde. Er setzte sich auf den Klodeckel und beschloss, noch ein paar Minuten zu warten, als plötzlich ein Geist durch die Tür geschwebt kam. „Harry? Du bist zu mir zurückgekommen? Aber mein Klo ist doch gar nicht hier?“, säuselte die Maulende Myrthe.




von Shye Sangos - 03.03.2021:

Erschrocken zuckte Albus zusammen und wäre vor Schreck fast von der Toilette gefallen. Die Maulende Myrte blickte ebenfalls verwirrt, als sie den leicht verängstigten Jungen erblickte: „Harry? Wieso schaust du mich so komisch an?“ Sie stemmte ihre Arme in die Hüften und blickte halb verärgert, halb verwundert auf den noch immer verdattert blickenden Albus. „Ähm, sorry, aber ich bin nicht Harry, ich bin Albus, Albus Potter.“ Nun bildete sich ein Lächeln auf Myrtes Gesicht und sie sprach: „Na klar, du bist scheinbar Harrys Sohn. Weißt du eigentlich, wie sehr du ihm ähnlich siehst? Dein Vater war oft bei mir.“ Noch immer verwirrt fragte Albus: „Das mag ja sein, aber wer bist du eigentlich? Und was hast du mit meinem Vater zu tun?“ Myrte war von dieser Frage nicht sehr erfreut und begann zu heulen: „Du weißt nicht mal, wer ich bin? Aber klar, wer interessiert sich schon für die mickrige Maulende Myrte.“ Bei den letzten Worten schwebte sie durch Albus hindurch, den plötzlich eine unbeschreibliche Kälte durchfuhr, und ließ sich in die Toilette fallen, sodass das Wasser wild um sie spritzte und Albus von Kopf bis Fuß traf.




von Noa Hyde - 04.03.2021:

Albus blieb einen Moment verdutzt stehen, dann spülte er und ging kopfschüttelnd zum Waschbecken. Im nächsten Brief musste er unbedingt seinen Vater danach fragen. Nachdem er sich die Hände gewaschen hatte, trat er aus der Tür und schaute sich schnell nach rechts und links um, bevor sich beeilte zum nächsten Unterricht zu kommen. McGonagall schien ihren Warteplatz verlassen zu haben, dafür wartete eine Ecke weiter Samuel. „Gute Ausrede, Potter“, sagte er anerkennend. Albus grinste. „Warum bist du noch nicht bei Zauberkunst?“ Samuel zuckte die Schulter. „Ich wollte auf dich warten, dachte mir schon, dass du nicht in den Krankenflügel zurückgehst. Außerdem können wir so einfach sagen, dass wir noch bei Scorpius waren, Flitwick hinterfragt das bestimmt nicht.“




von Shye Sangos - 05.03.2021:

Die beiden Jungs hatten recht, denn Professor Flitwick blickte nicht einmal auf, als sie den Raum betraten und sich leise in die letzte Reihe platzierten. Schnell packten sie ihre Schulsachen aus und begannen leise über ihren Plan zu sprechen, als Albus plötzlich seinen Namen vernahm. Unsicher blickte er auf und hörte Professor Flitwick sagen: „Was denken Sie, Mister Potter?“ Albus blickte sich Hilfe suchend im Raum um, da er nicht einmal weiß, worum es in dieser Stunde geht, und stammelte dann: „Ähm, ich weiß es nicht, Professor.“ Um ihn herum schnellten die Arme in die Höhe, scheinbar war es eine einfache Frage, die der Professor gestellt hatte, nur Samuel und Albus hatten scheinbar nicht zugehört. „Sie sollten sich besser auf den Unterricht konzentrieren, zuerst kommen Sie zu spät und dann hören Sie nicht einmal zu, das macht 5 Punkte Abzug für Slytherin!“ Albus spürte die vernichtenden Blicke seiner Mitschüler und blickte traurig auf die Tischplatte.




von Noa Hyde - 06.03.2021:

Samuel legte ihm aufmunternd die Hand auf die Schulter. „Mach dir nichts draus, die hast du im Nu auch wieder gesammelt“, versuchte er ihn zu trösten. Albus seufzte. „Wohl kaum, wenn es so weiter geht.“ Nach dem Unterricht gingen die beiden zum Abendessen. „Wenigstens keinen Unterricht mehr für heute“, stellte Albus fest. Samuel nickte. „Nur Hausaufgaben und die sollten wir wohl wirklich gut machen. Außerdem könnten wir Scorpius besuchen.“ Die beiden schauten sich einen Augenblick lang an und dachten über die Entscheidung nach. „Scorpius besuchen“, sagten sie dann wie aus einem Mund. „Der hat sicher eine gute Idee, wie wir uns an den Drittklässlern rächen können“, fügte Albus hinzu.




von Shye Sangos - 08.03.2021:

Und schon stürmten sie los zum Krankenflügel, doch gleich ein paar Meter nach dem Klassenzimmer trafen sie auf ihren Hauslehrer, der sie misstrauisch musterte: „Wohin denn so eilig?“ Die beiden Burschen bremsten abrupt ab und Albus sprach völlig außer Atem: „Zum Krankenflügel, da, ähm, liegt Scorpius.“ Mehr konnte er nicht sagen, da ihm die Luft ausging. Slughorn blickte auf seine Armbanduhr und schüttelte den Kopf: „Nichts da, Sie beide gehen jetzt erst einmal in die Große Halle zum Abendessen, und dann können Sie immer noch Ihren Freund besuchen. Also los jetzt!“ Geknickt blickten die Jungs ihren Hauslehrer an, der weiterhin mit dem Kopf schüttelte und in Richtung Großer Halle deutete. „Na gut, dann eben zum Abendessen, obwohl ich überhaupt keinen Hunger verspüre“, versuchte es nun Samuel, doch auch dieser Versuch scheiterte und Slughorn antwortete: „Der Hunger kommt schon noch, wenn Sie erst einmal die wunderbaren Speisen sehen, die die Hauselfen mit großer Liebe und Hingabe für Sie vorbereitet haben.“ Die beiden nickten und marschierten dann doch zur Großen Halle, da sie merkten, dass Diskussionen sie hier nicht weiterbrachten.




von Noa Hyde - 09.03.2021:

„Sollten wir hinter der Ecke warten und uns dann davonstehlen?“, flüsterte Albus Samuel zu, doch der schüttelte entschieden den Kopf. „Kein Risiko mehr heute. Wir wurden jetzt schon von McGonagall und Slughorn erwischt, ich will es nicht noch mit Flitwick herausfordern.“ Albus musste Samuel zähneknirschend recht geben. Sie ließen sich am gedeckten Slytherintisch nieder und Albus‘ Unmut verflog, als er die aufgetischten Speisen sah. „Ich glaube da können wir Scorpius noch was mitbringen, der hat bestimmt Hunger“, schlug er vor. „Vorausgesetzt, sein Zahn wurde bis dahin wiederhergestellt“, antwortete Samuel düster. Albus verschluckte sich an seinem Essen. „Sein Zahn? So schlimm?“, fragte er schockiert.




von Rosmarin Both - 10.03.2021:

Samuel nickte traurig und in Albus wuchs der Wunsch nach Rache an den Drittklässlern immer mehr. Wütend schnaubte er und raunte Samuel leise zu: „Die werden dafür bezahlen, wir lassen uns schon etwas einfallen.“ Ein wenig überrascht über seinen Tonfall blickte Samuel Albus an, dann begann er zu lächeln: „Du wirst noch ein richtiger Slytherin“ Verlegen schlug Albus die Augen nieder und begann zu essen. Er war sich immer noch nicht sicher, ob ihn das freuen sollte. So gern sie beide nach dem Essen auch gleich zu Scorpius gegangen wären, so blieben sie doch noch in der Großen Halle sitzen. In dem Moment, in welchem sie sich rausschleichen wollten, am nämlich Professor Slughorn rein und sah sie streng an.




von Noa Hyde - 11.03.2021:

„In mein Büro, alle beide“, wies er sie an und drehte sich um, ohne darauf zu warten, dass sie ihm folgten. Samuel und Albus wechselten einen schnellen Blick, standen dann aber auf und liefen ihm in den Kerker hinterher. „Haben wir was angestellt?“, flüsterte Samuel. Albus schüttelte den Kopf und murmelte „Nicht, dass ich wüsste…“ In Professor Slughorns Büro angekommen, setzten sich die beiden ihm gegenüber auf zwei Stühle. „Professor, wir wissen nicht ganz…“, setzte Albus an, doch Slughorn winkte schon ab. „Professor McGonagall meinte, es könne sein, dass demnächst jemand viel Zeit auf der Toilette verbringen würde, doch ich habe ihr schon gesagt, dass meine Slytherins sowas niemals machen würden, ich verstehe nicht wie sie auf den Gedanken kommt.“ Er zwinkerte ihnen zu. „Aber wenn ich doch jemanden dabei erwische, wird es unschön“, fügte er etwas ernster hinzu. Albus und Samuel atmeten auf. „So, dann erklären Sie mir mal bitte warum Mr. Malfoy im Krankenflügel liegt.“




von Shye Sangos - 12.03.2021:

Samuel und Albus wechselten besorgte Blicke, denn es war ihnen gar nicht recht, dass ihr Hauslehrer von ihrem Vorhaben, den Drittklässlern Abführmittel zu verabreichen, wusste. Nun konnten sie diesen Plan vergessen, denn wenn nun wirklich jemand ständig auf der Toilette sitzt dann wäre es klar, dass sie beide dahinter steckten. Also begann Albus einmal zu erklären, warum ihr Mitschüler nun im Krankenflügel lag. „Tja, das war so“, begann er seine Erzählung und bemerkte, dass er ja gar nicht dabei war, also blickte er Samuel Hilfe suchend an. Dieser verstand sofort und sprach: „Wir waren unterwegs zum Unterricht und da haben uns einige Drittklässler aufgelauert. Das kam schon öfters vor, aber diesmal wollte Scorpius ihnen zeigen, dass wir keine Feiglinge waren, und versuchte sie wegzudrängen, damit wir vorbeigehen konnten. Und das gefiel denen nicht und sie schlugen auf ihn ein, bis er aus dem Mund blutete.“ Albus hörte aufmerksam zu, denn er hatte bisher auch noch nicht die vollständige Version gehört. Jetzt bekam er nun eine noch größere Wut auf die Drittklässler und ballte unter dem Tisch seine Fäuste.




von Noa Hyde - 15.03.2021:

Slughorn seufzte. „Wer war denn daran beteiligt?“, fragte er und schaute Samuel mitfühlend an. Samuel musste keine Sekunde überlegen. „Edward Greengrass, Matthew Montague, Ethan Parkinson und Zachary Lestrange“, antwortete er wie aus der Pistole geschossen. Der Hauslehrer wiegte bedächtig den Kopf hin und her. „Nun, das… Ich werde schauen… am besten schauen Sie, dass sie diese Gruppe meiden“, stellte er dann fest. „Das ist alles?“, fragte Albus wütend. „Wir sollen einfach einen großen Bogen um diese Trolle machen?“ Samuel warf ihm einen warnenden Blick zu. Slughorn nickte. „Ich denke das wird das Beste sein“, bestätigte er nochmal. „Sie können gehen.“ Albus stürmte förmlich aus dem Büro, dicht gefolgt von Samuel. „Das ist doch nicht sein Ernst? Jetzt sollen wir uns verkriechen?“ Samuel versuchte ihn festzuhalten. „Slughorn hat nur Angst vor den Folgen, das sind alles einflussreiche Familien“, versuchte er Albus zu erklären.




von Shye Sangos - 17.03.2021:

„Das ist mir egal, auch wenn es der Zaubereiminister oder der Dunkle Lord persönlich wäre, ich will Rache!“ Vor Wut schnaubend riss er sich von Samuel los und im Gehen rief er seinem Mitschüler nach: „Du kannst da den Kopf einziehen, aber ich werde Scorpius rächen, wir Slytherins müssen zusammenhalten!“ Hatte er das jetzt echt laut ausgesprochen? Albus blieb wie erstarrt stehen und drehte sich zu Samuel um, dieser starrte ihn entgeistert an und sprach dann, als er sich gesammelt hatte: „Du fühlst sich also als Slytherin, das ist ja prima.“ Albus nickte und musste wegen seiner heftigen Reaktion lachen, woraufhin Samuel auf einen Freund zukam, ihm einen Arm um die Schulter legte und ihn in Richtung Gemeinschaftsraum zog: „Du hast vollkommen recht, wir müssen zusammenhalten und werden Scorpius rächen, aber wir brauchen einen anderen Plan als das Abführmittel.“ Albus nickte und grübelte auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum fieberhaft nach einem Plan.




von Noa Hyde - 18.03.2021:

Im Gemeinschaftsraum angekommen, setzten sich Albus und Samuel auf eines der Sofas. Albus starrte in das Feuer und dachte fieberhaft nach. „Komm schon, sollten wir als Slytherins nicht sehr einfallsreich sein, was sowas angeht?“, fragte er Samuel grübelnd. Der zuckte die Schultern. „Das Problem ist nur, dass die andere Seite auch Slytherins sind, wir müssen also einen Schritt weiterdenken als sie“, erklärte er. Albus nickte grimmig. „Ich hab eine Idee!“, rief er schließlich aus. „Wir fragen meinen Onkel George um Hilfe“, schlug er vor. Samuel kicherte. „Andere um Hilfe bitten, ist das nicht… naja?“, war er skeptisch. Albus schüttelte entschieden den Kopf. „Nein, zu wissen, wann andere mehr wissen ist klug und außerdem ist das besser als ein halb durchdachter und langweiliger Streich. Schaffen wir es noch vor der Nachtruhe in die Eulerei?“




von Shye Sangos - 19.03.2021:

Samuel schaute sich um. „Leider müssen wir, um zu sehen, wie dunkel es ist, mindestens bis ins Erdgeschoss", stellte er fest und zwinkerte Albus zu. „Ich bin dabei, wenn du es bist.“ Albus schnappte wortlos seine Tasche, warum sollte er jetzt kneifen? Sie verließen unauffällig den Gemeinschaftsraum und schlichen sich durch den Kerker. Im Erdgeschoss angekommen war es sogar noch ein bisschen dunkler als sie erwartet hatten. „Wirklich schon spät“, kommentierte Albus, doch er ließ sich nicht aufhalten. Sie schafften es sogar unerwartet bis in die Eulerei, ohne gesehen zu werden. „Suchst du schon mal eine der Schuleulen aus?“, fragte Albus und setzte sich mit Federkiel und Pergament in die Ecke, um den Brief zu schreiben.




von Noa Hyde - 20.03.2021:

Samuel hatte das Auge auf eine wunderschöne Schleiereule geworfen, die weit oben im Turm saß. „Na komm her du hübsche, komm her“, versuchte er sie zu locken. Sie flog einmal über seinen Kopf hinweg und setzte sich auf die andere Seite, aber sie schien ihn aufmerksam zu beobachten. „Na komm schon“, versuchte er es weiter, was dafür sorgte, dass sie sich umdrehte. „Bei Merlin, komm her, du Mistvieh!“, lockte Samuel sie mit gurrender Stimme, die so gar nicht zu seinen Worten passte. Die Schleiereule flog abermals über ihn hinweg und hinterließ einen Fleck Eulenkot auf seiner Schulter. „Verdammt!“, fluchte Samuel und wischte sich schnell über die Schulter. Albus lachte. „Nimm halt eine andere.“




von Shye Sangos - 22.03.2021:

Samuel blickte angeekelt auf seine Schulter und verzog sein Gesicht: „Ihh, das stinkt ja, ich geh mich jetzt erst mal umziehen.“ Albus blickte von seinem Pergament auf: „Bist du verrückt? Jetzt doch nicht, wir müssen zuerst den Brief wegschicken, dann kannst du dich immer noch umziehen. Stell dir vor, du wirst jetzt erwischt, dann ist unser ganzer Plan im Eimer.“ Traurig nickte Samuel und versuchte, nicht mehr an diesen Gestank zu denken. Er blickte sich nach einer weiteren Eule um und entdeckte einen kleinen, braunen Waldkauz, der gerade mit einer Maus im Schnabel hereingeflogen kam und sich auf einer Stange niederließ, um dort die Maus zu verspeisen. Samuel beobachtete ihn beim Fressen, ging dann langsam auf den Kauz zu und streckte seine Hand nach ihm aus. Der Waldkauz gurrte leise und Samuel streichelte ihn sanft über den Kopf, woraufhin der Vogel zufrieden weiter gurrte. „Ich habe hier wen gefunden“, sprach er zu Albus und fragte, wie weit er denn schon mit dem Brief sei.




von Noa Hyde - 23.03.2021:

Albus nickte anerkennend. „Hübsches Tier, und viel zutraulicher als die Schleiereule“, murmelte er, woraufhin in die Schleiereule mit schief gelegtem Kopf vorwurfsvoll anschaute. „Ich bin so weit“, antwortete er dann, rollte das Pergament zusammen und befestigte es am Bein des Kauzes. „Wer ist eigentlich Onkel George?“, fragte Samuel, während sie dem Kauz beim Davonfliegen hinter hersagen. „Der Bruder meiner Mutter, er hat ein Scherzartikelgeschäft“, antwortete Albus. Die beiden öffneten so lautlos wie möglich die Tür der Eulerei und schauten sich nach rechts uns links um. Als niemand zu sehen war, schlichen sie leise los. „Dann ergibt es Sinn, dass du ihn um Rat fragen willst“, knüpfte Samuel an das Gespräch von zuvor an.




von Shye Sangos - 24.03.2021:

„Ja, denn er hat auch die besten Ideen, zusammen mit seinem Bruder hat er immer viel Unsinn getrieben in der Schule“, erzählte Albus voller Freude. Samuel klang begeistert: „Na dann hat er sicher eine tolle Idee für uns.“ „Und auch ein paar Scherzartikel, die er uns sicher bald schickt“, erzählte Albus mit einem Strahlen im Gesicht. Die beiden Jungs waren zufrieden mit ihrem Werk und verließen mit guter Laune die Eulerei. Leise schlichen sie sich die Treppe hinunter und plötzlich kam Albus eine Idee: „Wir könnten noch Scorpius besuchen, der Krankenflügel ist nicht weit.“ Samuel nickte begeistert: „Aber wir müssen vorsichtig sein, denn eigentlich sollten wir schon im Gemeinschaftsraum sein.“ So schlichen sich die beiden Jungs in den Krankenflügel, und da die Krankenschwester in ihrem Büro saß, traten sie ein und marschierten auf Scorpius Bett zu.




von Noa Hyde - 25.03.2021:

An Scorpius‘ Bett angekommen, zögerte Albus kurz. Sollten sie ihn wirklich wecken, wo er gerade so friedlich schlief? Samuel fasste sich schneller ein Herz und rüttelte ihn vorsichtig an der Schulter. „Was, wer?“, rief Scorpius erschrocken auf. „Nicht erschrecken, wir sind es nur“, flüsterte Albus beschwichtigend. „Niemand erschrickt hier, wie kommt ihr auf sowas?“, versuchte Scorpius den Moment zu überspielen, woraufhin Albus unwillkürlich kichern musste. Natürlich konnte Scorpius nicht einfach zugeben, dass er sich erschrocken hat. Samuel setzte sich an die Bettkante, Albus machte es ihm nach einem misstrauischen Blick in Richtung von Madam Pomfreys Büro nach. „Wie geht es dir denn?“, fragte er den Freund mitfühlend und schaute ihn prüfend an.




von Shye Sangos - 26.03.2021:

Scorpius lächelte seine beiden Freunde an: „Es war schon mal besser, aber eigentlich würde ich mich viel lieber an den Drittklässlern rächen, als hier faul herumzuliegen, aber die Alte lässt mich nicht fort.“ Seine Worte klangen mit seiner schmerzverzerrten Stimme nicht gerade überzeugend, aber es war den beiden klar, dass Scorpius keine Schwächen eingestehen möchte, also beließen sie es dabei. Währenddessen erzählte Albus voller Stolz: „Wir haben eben einen Brief an meinen Onkel geschrieben, indem wir ihn fragen, wie wir uns rächen können. Er hat nämlich einen Scherzartikelladen in der Winkelgasse und hat bestimmt tolle Ideen.“ Scorpius gefiel diese Idee und antwortete: „Oh, ja, das wird ein Spaß, vielleicht schickt er uns auch was Tolles.“ Die drei Jungs beginnen zu lachen, als plötzlich die Bürotür aufging und Madam Pomfrey mit wütendem Blick den Raum betrat: „Was haben Sie zu so später Stunde hier verloren?“




von Noa Hyde - 28.03.2021:

Samuel und Albus fuhren erschrocken herum. „Ähhh… Wir haben uns solche Sorgen um ihn gemacht…“, stammelte Samuel und Albus nickte bekräftigend. Madam Pomfrey hob vielsagend die Augenbraue. „Wollen Sie damit andeuten, dass Sie glauben, Mister Malfoy wäre hier etwa nicht in besten Händen?“ Albus schüttelte schnell den Kopf. „Wenn du so weitermachst, bekommst du ein Schleudertrauma“, zischte Scorpius hinter ihm. „So etwas Furchtbares würde die beiden Ihnen doch niemals unterstellen“, fügte er lauter und an Madam Pomfrey gewandt hinzu. „Ich wollte ihnen gerade sagen, dass sie gehen sollen und ich in den allerbesten Händen bin“, schmeichelte er ihr. Madam Pomfrey kicherte. „Nun gut, raus jetzt.“ Samuel und Albus nickten Scorpius nochmal dankbar zu und verließen den Krankenflügel. „Malfoy-Charme, eindeutig“, murmelte Albus als sie die nächste Treppe betraten.




von Shye Sangos - 31.03.2021:

Samuel nickte grinsend und fragte dann: „Und was machen wir jetzt?“ Albus überlegte kurz und antwortete dann: „Es ist schon spät, wir sollten schlafen gehen. Morgen haben wir dann sicher eine Antwort von meinem Onkel und dann können wir uns einen Plan überlegen.“ Daraufhin nickte Samuel und die beiden machten sich leise auf den Weg zu ihrem Gemeinschaftsraum. Dort angekommen schlichen sie sich leise in ihren Schlafsaal und da schon alle anderen Jungs schliefen, legten sie sich wortlos ins Bett. Doch Albus konnte noch nicht einschlafen und dachte an die Ereignisse des Tages. Wenn er genau darüber nachdachte, bemerkte er, dass er sich mit Samuel und Scorpius sehr verbunden fühlte. Ob er dann wohl doch im richtigen Haus war? Mit diesen Gedanken fiel er schließlich in einen kurzen, aber tiefen Schlaf und er wachte erst auf, als er am nächsten Morgen ein starkes Rütteln auf seinen Schultern spürte und die Worte „Los, aufwachen, du Schlafmütze, der Unterricht beginnt gleich!“ Verschlafen rieb er sich die Augen und blickte seinem Gegenüber in die Augen.




von Noa Hyde - 03.04.2021:

„Priscilla? Was zum Teufel machst du in unserem Schlafsaal?“, fragte Albus und setzte sich ruckartig im Bett auf. Ein kurzer Blick zur Seite verriet ihm, dass Samuel auf die gleiche unsanfte Weise geweckt worden ist. Das Mädchen zuckte die Schultern und spielte an ihrem unordentlich geflochtenen Zopf herum. „Ihr wart nicht beim Frühstück, also dachte ich, ich komm mal nachschauen. Immerhin haben wir in der ersten Stunde Kräuterkunde und Longbottom ist nicht gerade großzügig was Punkte angeht – naja, zumindest auf Scorpius, Samuel und mich bezogen, weiß Merlin was meine Mutter ihm angetan hat. Und überhaupt, ist Scorpius immer noch im Krankenflügel? Ich hoffe er stellt sich nicht zu wehleidig an, wenn er wieder da ist…“, plapperte sie munter und Albus musste unwillkürlich grinsen. Man konnte über Priscilla Parkinson sicher viele unschöne Dinge behaupten, aber die Beschreibung „Morgenmuffel“ wäre definitiv nicht zutreffend. Seine Laune verbesserte sich schnell.




von Shye Sangos - 05.04.2021:

Ohne weiter darüber nachzudenken, warum Priscilla nun im Jungenschlafsaal war, sprang Albus aus dem Bett und zog sich rasch seinen Umhang an, während Priscilla das scheinbar peinlich war und sie laut schreiend den Schlafsaal verließ: „Hey, du kannst dich ja nicht vor mir umziehen!“ Samuel kicherte und war erfreut, dass das Mädchen nun weg war und begann dann auch, sich umzuziehen. „Tja, ich hab kein Problem mit ihr, ich ziehe mich dann um, wenn ich mag“, kicherte Albus und schnappte sich dann seine Schultasche. Nachdem beide Jungs fertig waren, eilten sie aus dem Schlafsaal und wollten sich schon auf den Weg zur Großen Halle machen, als Priscilla die beiden abbremste und rief: „Stopp, ihr könnt jetzt nicht mehr zum Frühstück gehen, die Zeit ist doch schon um und wir müssen ins Gewächshaus, Professor Longbottom wartet schon, denn der Unterricht hat doch schon begonnen.“




von Noa Hyde - 07.04.2021:

Albus schaute sie verdutzt an. „Aber dann kommst du doch auch zu spät, warum bist du denn nicht vorgegangen?“ Priscilla grinste ihn an. „Weil ich so mit dir zu spät komme, und wir wissen alle, dass Longbottom dir ungerne Punkte abzieht, wenn es denn nicht sein muss.“ Albus schaute schnell zu Samuel, der nickte. „Sie hat schon recht, wenn wir alle gemeinsam zu spät kommen bekommen wir sicher weniger Abzug.“ Albus runzelte die Stirn und lief los. „Aber ist das nicht voll unfair?“, fragte er. „Nein, ich glaube nicht, dass Longbottom das absichtlich macht, sowas passiert einfach. Aber dann können wir es auch zu unserem Vorteil nutzen, oder?“, fragte Priscilla und zwinkerte Albus zu.




von Shye Sangos - 10.04.2021:

Albus grinste. Ihm gefiel der Gedanke, dass er durch seinen Vater einen Vorteil bei Professor Longbottom hatte. Sein Vater hatte ihm auch schon viel über seinen damaligen Freund erzählt und er konnte verstehen, dass er den Professor sehr gerne hatte. Er war wirklich ein netter Kerl, dachte er, während sie sich auf den Weg zum Gewächshaus machten. Als sie die Tür öffneten, standen ihre Mitschüler schon um einen Tisch im Gewächshaus und betrachteten die sich darin befindlichen Pflanzen. Professor Longbottom bemerkte die Neuankömmlinge und begrüßte sie mit einem Lächeln: „Mister Potter, schön, dass Sie und Ihre Freunde auch noch zu uns stoßen.“ Er deutete ihnen, näherzukommen und setzte den Unterricht fort. „Mister Potter, fallen Ihnen Möglichkeiten ein, die Ernte ertragreicher zu machen?“ Albus blickte verwirrt, da er keine Ahnung hatte, und versuchte sich dann an einer Antwort.




von Noa Hyde - 11.04.2021:

„Ähm… also… Vielleicht gießen und düngen?“ schlug er leicht verdattert vor. Professor Longbottom zog zwar die Augenbrauen hoch, nickte aber. „Nun ja, das versteht sich von selbst. Miss Parkinson, haben Sie eine Idee?“ Priscilla überlegte keine Sekunde bevor sie antwortete. „Es gibt einerseits natürlich Schwellzauber und -tränke, andererseits natürlich auch Möglichkeiten, das Wachstum der Pflanzen magisch zu beschleunigen, ich vermute ebenfalls mit Tränken und Zaubern. Wobei letzteres vielleicht auch nur ein anderes Wort für Düngen ist…“, überlegte sie laut. Professor Longbottom nickte wieder. „Wir werden heute verschiedene Tränke ausprobieren, um die Wirkung einmal zu sehen. Als Versuchsobjekt dienen uns Gänseblümchen“, erklärte er und deutete auf eine lange Reihe mit Töpfen voller Gänseblümchen auf einem Tisch an der Wand. „Bitte immer zu zweit oder zu dritt einen Topf nehmen!“




von Shye Sangos - 13.04.2021:

Albus und Samuel nahmen sich einen Topf und trugen ihn auf einen freien Tisch. Bevor sie noch etwas sagen konnten, stellte sich Priscilla zu den Jungs und fragte: „Es ist doch okay, wenn ich mitmache?“ Etwas verlegen nickten die beiden Jungs, denn sie wollten sich auch wieder einmal über ihren Racheplan unterhalten, dann waren sie aber doch glücklich, dass Priscilla bei ihnen war, denn sie hatten so überhaupt keine Ahnung, welche Tränke für das Wachstum der Pflanzen gut wären. Professor Longbottom stellte auf jeden Tisch drei Phiolen und Priscilla nahm schon die erste Phiole in die Hand und tropfte ein paar Tropfen davon auf die Gänseblümchen. „Meinst du, ein paar Tropfen reichen?“, fragte Albus unsicher, „die Gänseblümchen spüren davon ja sicher nichts.“ Doch Priscilla nickte und erklärte Albus, dass man bei Tränken immer vorsichtig dosieren müsse, damit die Pflanzen nicht eingehen.




von Noa Hyde - 21.04.2021:

„Aber bei manchen Pflanzen…“, wandte Albus ein, als die Gänseblümchen einen jähen Schuss machten und in kurzer Zeit einige Zentimeter wuchsen. „Wow!“, stellte er fest, nahm Priscilla die Phiole aus der Hand und tröpfelte die gleiche Dosis auf das nächste Gänseblümchen. „Das ist…“, suchte er nach Worten. „Magie?“, schlug Priscilla lachend vor und griff nach der nächsten Phiole. Sie drehte sie sorgsam hin und her und betrachtete sie prüfend. „Was glaubt ihr was das sein könnte?“, fragte sie Albus und Samuel, bevor sie die Phiole vorsichtig öffnete und mit der Hand über der Öffnung wedelte, um zu prüfen, ob sich ein bestimmter Geruch entfalten würde.




von Rosmarin Both - 22.04.2021:

Da Albus recht weit von Priscilla entfernt stand, roch er es nicht so stark, doch sie musste sich wegdrehen und hustete laut. Anscheinend war dieser Trank nicht ganz so gut, wie die anderen. Bei dem ersten war das Gänseblümchen ja gewachsen und auch bei dem zweiten hatte es einen kleinen Schub gehabt. Doch Albus konnte sich nicht vorstellen, dass auch dieser Trank einen positiven Effekt haben könnte. Auf Priscillas Frage hin zuckte er nur mit den Schultern und Samuel meinte, ebenfalls hustend, „Auf jeden Fall irgendwas zum Verrotten“. Daraufhin lachten die drei und Priscilla tröpfelte nun auch ein wenig des Trankes auf das letzte Gänseblümchen. Dabei hielt sie sich die Nase zu und auch Albus und Samuel drehten sich von dem Gestank weg.




von Noa Hyde - 26.04.2021:

Entgegen ihrer Vermutung verdorrte das Gänseblümchen jedoch nicht – die Blüte wurde nur ein bisschen größer und wirkte leuchtender. Sie schauten sich ratlos an, bis Samuel ein Licht aufging. „Ich glaube das ist der Flos-Aeterna-Trank“, schlug er vor. „Sehr gut, Mr. Nott!“ Albus und die anderen Slytherins zuckten zusammen, weil sie nicht bemerkt hatten, dass Prof. Longbottom hinter ihnen stand. „Weiß jemand wie der Trank wirkt?“, fragte er. Albus schaute die Blume an. „Die Blüte ist größer und die Farbe wirkt kräftiger, aber ansonsten ist sie nicht gewachsen“, stellt er fest und schaut Samuel hilfesuchend an. „Ich glaube die Blume ist jetzt konserviert, also für länger als sie normalerweise blühen würde“, überlegte der laut und schaute den Professor gespannt an.




von Shye Sangos - 28.04.2021:

Dieser nickte eifrig: „Ja, das ist richtig, Mister Potter, die Blüte ist somit konserviert und hält länger. Aber was ist denn der Vorteil dieses Trankes? Warum konserviert man eine Blüte?“ Albus blickte ratlos zu Samuel und Priscilla, und Priscilla hatte jedoch sofort eine Antwort parat: „Dies kann mehrere Vorteile haben. Zum einen können wir uns länger an der hübschen Blüte erfreuen, und zum anderen kann man die Blüte auch viel länger ernten.“ Während sie sprach, blickte sie lächelnd zu Professor Longbottom, der zufrieden nickte. Ein Blick auf die Uhr verriet Professor Longbottom, dass die Stunde schon zu Ende war und er klatschte in die Hände: „So, das war es für heute, als Hausaufgabe schreiben Sie mir einen Aufsatz über die heute ausprobierten Tränke und die Wirkungen auf die Gänseblümchen.“ Schnell packten die Schüler ihre Sachen zusammen und eilten aus dem Gewächshaus zur nächsten Unterrichtsstunde, Verteidigung gegen die dunklen Künste.




von Noa Hyde - 30.04.2021:

Am Unterrichtsraum angekommen bemerkten sie, dass sie sogar ein paar Minuten zu früh waren, zumindest war noch niemand da. Priscilla versuchte stürmisch die Tür zu öffnen, scheiterte jedoch am Schloss und lief fast gegen den Rahmen, was Albus und Samuel zum Lachen brachte. Natürlich tauchte genau in dem Moment Professor Fawley auf. „Langsam, Miss Parkinson“, ermahnte sie Priscilla mit einem Glucksen in der Stimme und schloss die Tür mit einem Zauber auf. „Na so hätte ich das auch gekonnt“, muffelte Priscilla. Professor Fawley sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Wirklich? Professor Flitwick ist schnell dieses Schuljahr, normal kommt der Alohomora später.“
Die drei Slytherins setzten sich an ihren gewohnten Vierertisch. „Scorpius ist noch im Krankenflügel“, teilte Albus der Professorin mit, die das mit einem knappen Nicken zur Kenntnis nahm. „Mister Nott“, rief sie Samuel schließlich auf. „Fassen Sie mir doch bitte kurz die letzte Stunde zusammen.“




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