Endlosgeschichte: Rubeus Hagrid (Seite 1)

Rubeus Hagrid



Erzählerperspektive: 3. Person
Erzählzeit: Präsens (Gegenwart)




Corentine Livitus, August 2018:

Wir schreiben das Jahr 1940, es ist ein recht warmer, wolkenfreier Tag und die Sonne steht schon hoch am Himmel. King's Cross, einer von Londons Hauptbahnhöfen, ist heute besonders gut besucht. Von überall her strömen die Zaubererfamilien, denn heute ist der 1. September, der Tag, an dem ein neues Schuljahr für viele junge Hexen und Zauberer beginnt.
Am Gleis Neundreiviertel stehen die Schüler von Hogwarts schon in kleinen und großen Grüppchen zusammen. Die älteren Schüler verschwinden recht schnell in den Wagons, um sich gute Plätze zu sichern, während die Jüngeren noch von ihren Eltern umarmt und liebkost werden.
Unter den Erstklässlern befindet sich auch einer, der deutlich größer ist als die anderen und zugegeben, wenn man nicht wüsste, das er gerade mal 11 Jahre alt ist, könnte man denken, dass Hagrid zu den älteren Schülern gehört. Schnell verabschiedet er sich noch von seinem Vater, nachdem dieser noch einmal das Gepäck überprüft hat, um sicher zu gehen, das alles da ist und auch nichts vergessen wurde.




von Nyx Orbitare; 11.09.2018

Um seinen Vater umarmen zu können, muss sich Hagrid ein ordentliches Stück hinunterbeugen, da sein Vater ein sehr kleiner Zauberer ist.
Als er merkt, dass eine allgemeine Aufbruchstimmung am Gleis Neundreiviertel herrscht, packt Hagrid sein Gepäck und hebt es mit einer Leichtigkeit hoch, als wäre dieses nur mit Federn gefüllt. Als einer der Letzten betritt er schließlich den Hogwartsexpress. Er blickt sich um und nimmt das Geplauder der übrigen Schüler wahr. Auf der Suche nach einem freien Platz durchquert er die Waggons.
Auch im Hogwartsexpress haben sich die Schüler bereits in Grüppchen zusammengefunden. Vor dem letzten Waggon bleibt Hagrid schließlich stehen, um die Hexe mit dem Imbisswagen vorbeizulassen. Das Wasser rinnt ihm im Mund zusammen, als er all die leckeren Dinge sieht, die es zu kaufen gibt. Als er noch überlegt, ob er sich eine Kürbispastete und Schokofrösche gönnen sollte, tippt ihm plötzlich jemand auf die Schulter.




von Corentine Livitus; 16.09.2018

"Ähm Hallo? Könntest du bitte weitergehen?" es ertönt die Stimme eines Jungen "Du blockierst den Weg und ich möchte mich endlich auch mal hinsetzen" Hagrid wurde völlig aus seinen Gedanken gerissen und dreht sich zu dem Jungen um "Ach tut mir leid" sagt er entschuldigend und schaut sich um, bis er ein freies Abteil direkt neben sich entdeckt "Schau mal hier ist noch frei" sagt er laut und grinst den fremden Jungen an. Dann schiebt er die Tür auf und schwingt sein Gepäck auf die Ablage. Der Junge zögerte zuerst und schlürft nach ihm in das Abteil. "Ich bin übrigens Hagrid" meint er mit einem Lächeln.




von Safira Ruby Day; 17.09.2018
"Ähm hallo, ich bin Patrick.", meint der Junge, während er Hagrid immer noch abschätzig mustert. Eine Frage scheint ihn zu quälen. Nachdem er sein Gepäck verstaut, sich hingesetzt hat und den Blick Richtung Fenster gewendet hat, murmelt er leise: "in welchem Jahrgang bist du denn?" Hagrid grinst und erwidert munter: "Das ist natürlich mein erstes Jahr in Hogwarts. Kann es kaum erwarten, in ein Haus eingeteilt zu werden." "Ach. Ähm aber bist du nicht etwas alt für die erste Klasse?", meint Patrick Stirn runzelnd. "Nein ich bin 11, genau wie alle anderen Erstklässler.", lacht Hagrid, "Meine Mutter war eine Riesin, musst du wissen, deshalb bin ich etwas grösser." Noch immer liegt ein grinsen auf dem Gesicht des großen Jungen. Patrick hingegen fühlt sich auf seinem Sitz offenbar plötzlich nicht mehr wohl. Er hievt seinen Koffer wieder von der Gepäckablage und meint eilig, er müsse mal zur Toilette. Hagrid bleibt allein zurück, als Patrick fluchtartig das Abteil verlässt. Das Gefühl, etwas falsches gesagt zu haben, beschleicht ihn.




von Corentine Livitus; 18.09.2018

"Na das fängt ja gut an", murmelt er enttäuscht zu sich selber. Seufzend stützt Hagrid seinen Kopf mit der Hand und schaut zum Fenster hinaus. Naja was solls! Denkt er sich, da hat eben einer noch Angst vor mir. Schnell schüttelt er den Kopf, um die negativen Gedanken zu verscheuchen.
Naja das wird schon, sicherlich werde ich schon ein paar Freunde finden, dachte er und war sich da auch ganz sicher, egal ob aus dem gleichen Haus oder nicht. Er freut sich ja eigentlich schon riesig auf
sein erste Schuljahr und besonders auf das Fach 'Pflege magischer Geschöpfe'. Zu Hause hatte er schon in seinem Lehrbuch herumgestöbert und sich die hübschen Tierchen angesehen.




von Kyralia Lonmar; 02.10.2018

Da er gerade nichts zu tun hat und weiterhin ganz alleine in dem Abteil ist, nimmt er den Koffer wieder von der Ablage herunter und wühlt darin nach dem Buch, um sich die Zeit zu vertreiben. Unter einem Haufen Wäsche und noch mehr Lehrbüchern wird er endlich fündig. Triumphierend reckt er die Hand mit dem Buch in die Luft, bevor er sein restliches Gepäck wieder eilig in seiner Tasche verstaut. Dann setzt er sich wieder hin und will gerade anfangen weiter in dem Buch zu lesen, als es an der Tür zu seinem Abteil klopft. Erschrocken springt er auf und reißt die Tür schwungvoll auf, die bedrohlich in den Angeln knarzt. Er findet sich Auge in Auge mit…




von Bella Jean Njung; 22.10.2018

...einem anderen Jungen. Er hat rabenschwarzes Haar und ist mittelgroß. Er muss ungefähr 14 Jahre alt sein, und obwohl er noch fast ein Kind ist, wirkt er auf eine seltsame Art und Weise recht einschüchternd. Er ist die Sorte von Mensch, die später einmal Vertrauensschüler werden würde, der sich aber nie jemand anvertrauen wird, weil er nun mal so gar nicht vertrauenserweckend wirkt.
„Meine Güte“, denkt Hagrid bei sich, „meine Güte! Ich als Halbriese sollte nun wirklich keine Vorurteile haben, aber ich wette um 20 Flubberwürmer, dass das ein Slytherin ist!“ Eingeschüchtert weicht er ein bisschen zurück. „Guten Tag mein Name ist Tom Riddle, ich bin Viertklässler in Slytherin. Meinen Namen solltest du dir gut merken...“, meint der Junge mit einem bedrohlichen Unterton. Hagrid tritt einen weiteren Schritt zurück. Er will gerade etwas erwidern, vielleicht einen Gruß oder eine Zustimmung, da spricht der Junge auch schon weiter: „Du bist neu, nicht war? Im Abteil nebenan wird erzählt du seist ein Halbriese...ist das wahr?“




von Shye Sangos; 22.11.2018

Hagrid bekommt es langsam mit der Angst zu tun. Dieser Junge wirkt gefährlich, ja sogar sehr gefährlich. Soll er ihm die Wahrheit sagen? Aber lügen würde nichts helfen, da Hagrid nun mal wirklich sehr groß ist.
„J-ja, das b-bin ich“, stottert er und macht einen weiteren Schritt zurück, sodass er nun wieder auf seinem Platz sitzt. „Interessant, dass neuerdings auch schon Halbriesen nach Hogwarts dürfen, findest du nicht?“, spricht Tom, während er sich gegenüber von Hagrid auf die Bank setzt. Doch dieser will nur mehr eines - weg von hier, weg von diesem furchteinflößenden Jungen. Aber wie? Einfach aufstehen und davonlaufen möchte er nicht. Er ist doch kein Feigling!
„Was liest du da für ein interessantes Buch?“, fragt ihn Tom mit funkelnden Augen und reißt ihm das Buch aus der Hand.





von Aaron Hawthorne; 11.01.2019

"Ähm.. Es geht um magische Geschöpfe, ganz reizend, die Tiere, ne?", stottert Hagrid dem Jungen zu. Dieser wandte den Blick ab.
"Wenn du meinst? Aber ich frage mich immernoch, warum solche Wesen wie du nach Hogwarts dürfen." Als Hagrid wieder nicht antwortete, packte Tom ihn an den Schultern und schüttelte ihn. "Was ist los mit dir? Kannst du nicht reden oder was?"
Tom ließ wieder los und sprach in einem gehässigem Tonfall: "Ich finde ja, es reicht schon, dass sie diese Schlammblüter aufnehmen. Aber Halbblüter?"
Und er drehte sich um und ging wieder weg. Hagrid seufze. Würde in Hogwarts wegen seiner Mutter jeder so mit ihm umgehen? Oder war das nur dieser eine Junge.




von Safira Ruby Day; 22.01.2019

All die Vorfreude die Hagrid beim erhalten des Briefes aus Hogwarts empfunden hat ist einem beklemmend Gefühl gewichen. Am liebsten würde er einfach die Augen schließen doch in diesem Augenblick öffnet sich die Abteiltür zum dritten mal. Hagrid ist kurz davor genervt aufzustöhnen und den Eindringling zu verscheuchen, da blickt er in das Gesicht eines Mädchens deren Augen vom weinen gerötet sind. "Darf ich hier sitzen, sonst will mich niemand in seinem Abteil?" Jammert sie und Hagrid nickt eifrig. "Ich bin Rubeus Hagrid und wie heißt du?" Fragt er munter. Doch offenbar war das, ein ziemlich großer Fehler, den erneut sammeln sich Tränen in den Augen des Mädchens. "Myrte, willst du dich jetzt auch über meinen dummen Namen lustig machen?" wimmert sie.




von Aaron Hawthorne; 23.01.2019

Hagrid schaute sie mit mindestens genauso großen Augen an, wie sie es tat. In seinem Kopf schwirrten Gedanken. Warum sollte er sich direkt über den Namen des Mädchens lustig machen? Und hatte etwa auch ihr Weinen etwas damit zu tun, dass er ein Halbriese war? Er sagte schließlich etwas schockiert: "Ich weiß nicht, warum ich dich wegen deines Namens - " Myrte fing noch lauter an zu schluchzen. Hagrid hatte keine Ahnung, was er diesmal wieder falsch gemacht hatte. Da er nicht wusste, was er sagen sollte, schloss er langsam die Tür und schaute Myrte beim Weggehen zu. Schließlich ziehte er sich um, da gerade der Zug bald ankommen würde.




von Safira Ruby Day; 24.01.2019

Hagrids Herz beginnt wild zu pochen, als der Hogwartsexpress hält und er seinen Koffer aus der Gepäckablage hievt. Auf dem Bahnsteig drehen sich die anderen Kinder zu ihm um, recken neugierig die Köpfe, tuscheln und Manche deuten sogar mit dem Finger auf ihn. Hagrid tut so als würde er es nicht bemerken. Eine laute Männerstimme ruft, "Erstklässler zu mir!" und der junge Halbriese folgt der Aufforderung. Es fällt ihm nicht sonderlich schwer sich einen Weg durch die Schülerschahr zu bahnen, denn viele weichen regelrecht vor ihm zurück. Geführt von einem älteren Zauberer gehen die neuen Schüler zum Flussufer, wo kleine Boote bereit stehen. Eigentlich hätten sie diese Boote in kleinen Gruppen von drei bis vier Kindern besteigen sollen, doch niemand will seinen Platz mit Hagrid teilen. Ein Junge meint, nicht gerade leise zu seinem Freund, «ich bin doch nicht lebensmüde mich mit diesem Typen in ein Boot zu setzten.»




von Jadzia Strawton; 25.01.2019

Hagrid steigen fast die Tränen in die Augen, er kann sich nur geradeso noch zusammenreißen. Während er versucht das Gerede zu ignorieren, bewegt er sich zielstrebig auf eines der Boote zu und setzt sich vorsichtig hinein. Die Schülerschaft starrt regelrecht auf das Boot, wie es sich ein Stück tiefer ins Wasser bewegt.
Nun erhob der alte Zauberer sein Wort und sprach: "Wir haben nicht genügend Boote, als dass jemand allein in einem sitzen könnte. Teilt Euch nun bitte zügig auf und - Sie da!", er deutet auf den Jungen, welcher sich zuvor dazu geäußert hatte, "Sie werden sich mit dem jungen Hagrid und mir ein Boot teilen". Der Junge protestiert lauthals, doch der alte Zauberer bleibt hart.




von Aaron Hawthorne; 26.01.2019

Hagrid ließ seinen Kopf sinken. Er machte sich schwere Vorwürfe. War er wirklich so schlimm, wie alle taten? Der alte Mann stupste ihm auf die Schulter. Der Mann war etwas kleiner als Hagrid, aber hatte viele Narben im Gesicht und sehr dunkle Augen. Er sagte: "Ich bin ünrigrns Mister Ott, der Wildhüter von Hogwarts." Hagrid schaute hinunter zu Mr Ott und lächelte schwach. Er fragte: "Was macht man denn so als Wildhüter? Das hört sich sehr spannend an!" Mr Ott lächeltr zurück. "Man kümmert sich um das Vieh und die Ländereien von Hogwarts. Oft bin ich auch im verbotenem Wald, um nach den Tieren dort zu sehen." Hagrids Annahme hatte sich bestätigt und er grinste Mr Ott an. Der Junge auf der anderen Seite wabeugte sich über das Boot, um Ausschau nach Hogwarts zu halten. Doch plötzlich kippte er ins Wasser...




von Safira Ruby Day; 27.01.2019

Allem Anschein nach, kann der Junge entweder nicht schwimmen oder etwas was im Wasser lebt hat nach ihm gegriffen, denn er beginnt panisch zu zappeln und langsam unterzugehen.
Hagrid denkt keine Sekunde nach bevor er handelt. Sofort, ohne Furcht oder Gedanken an Konsequenzen, springt er ebenfalls ins Wasser. Zwar ist ihm durchaus bewusst das auch er nicht der grösste Schwimmer ist doch zumindest kann er sich selbst gut über Wasser halten. Innert kürzest hat er den Jungen erreicht, welcher sich augenblicklich an die angebotenen Hand klammert, die Hagrid ihm reicht. Mühelos gelingt es Hagrid das Boot wieder zu erreichen, wo Mr. Ott den Jungen wieder ins Boot zerrt.




von Aaron Hawthorne; 01.02.2019

"Danke", keuchte der Junge in Richtung Hagrid und Mr. Ott. "Vermutlich bist du doch nicht so schlimm, wie du aussiehst! Oder du wolltest dich einfach nur in eien gutes Licht rücken. Ich bin übrigens Malfoy. Abraxas Malfoy." Hagrid schaute den Jungen genau an. Er wirkte für sein Alter etwas groß, natürlich nicht so groß wie Hagrid und er hatte mittellange, blonde Haare. Hagrid begann in seinem inneren wieder zusammenzusinken. Hätte er den Jungen wirklich helfen sollen? Genau in dem Moment sahen sie das Schloss mit den vielen Fenstern und Türmen. Hagrid staunte und Mr. Ott klopfte ihm ermutigend auf den Rücken. "Willst du mich morgen Abend nach deinem erstem Schultag mal bei der Arbeit besuchen? Wo du dich doch so für magische Geschöpfe interessierst."




von Safira Ruby Day; 09.02.2019

Begierig nickt Hagrid und strahlt den Wildhüter an. Der Gedanke schon Morgen Abend einige der faszinierenden Wesen, die er bislang nur aus Büchern kennt zu Gesicht zu bekommen, breitet sich wie eine warme Welle in ihm aus. Hagrid spürt nicht einmal die Kälte, welche die Nachtluft in Kombination mit den Nässe seiner Kleidung verursacht.
Kurz darauf erreichen die Boote ihre Anlegestelle, einen kleine Hafen in einer unterirdischen Höhle. Von einer wilden Euphorie ergriffen, erklimmt Hagrid zusammen mit seinen neune Mitschülern die lange Treppe zum Schloss. Bis die Gruppe schliesslich zum warten in einer kleinen Kammer abgestellt wird. Flüsternd werden nun die wildesten Spekulationen ausgetauscht über das was als nächstes passieren würde.




von Aaron Hawthorne; 06.03.2019

Abraxas Malfoy, der Junge aus dem Boot, ging zu zwei Freunden, welche beide sehr kräftig aussahen. Niemand ging zu Hagrid. Er stand alleine in einer Ecke der Kammer und schaute sehnsüchtig auf die Tür. Als diese schließlich aufging und ein junger Mann mit Bart hereinkam, atmete Hagrid erleichtert auf. Der Mann sagte fröhlich: "Guten Tag, Erstklässler! Ich bin Albus Dumbledore, Professor für Verwandlung und stellvertretender Schulleiter. Sie können mir folgen, der Schulleiter, Professor Dippet, wartet auf Sie!" Dumbledore öffnete die Tür und ließ die Erstklässler an ihm vorbeigehen. Als Hagrid als letzter die Tür durchtreten wollte, hielt Dumbledore ihn aber zurück. "Können wir uns morgen, nach dem Unterricht, sprechen? Ich muss Ihnen etwas sagen." Hagrid schaute ihn nur mit großen Augen an, was der Zauberer wohl als Ja verstand. "Dann bis morgen", fügte dieser noch hinzu. Als Hagrid die Halle betrat, staunte er nicht schlecht...




von Safira Ruby Day; 07.03.2019

Sein Vater hatte Hagrid zwar ein kleines bisschen von Hogwarts erzählt, aber der Anblick dieser Halle lässt sein Herz wild schlagen. Vier lange Tische vollbesetzt mit munteren Kindergesichtern starren zu ihm hoch und Hagrid stösst versehentlich in ein kleines Mädchen, dass vor ihm geht, als er sich fasziniert umschaut. Prompt fällt das Mädchen durch den Aufprall zu Boden und Hagrid beugt sich sofort mit knallroten Wangen zu ihr hinunter und Murmelt eine Entschuldigung während er sie hoch hebt und wieder auf die Füsse stellt. Natürlich bleibt dieser Vorfall nicht unbemerkt und als einige der Kinder zu tuscheln und zu kichern anfangen glühen Hagrids Wangen noch heisser.




von Aaron Hawthorne; 09.03.2019

Das Mädchen schaut Hagrid zunächst entsetzt und verängstigt an, dann geht es schnell weg zu ihren Freundinnen, um mit ihnen zu tuscheln. In diesem Moment stand Professor Dippet, der Schulleiter, von dem Hagrid bereits gehört hatte, auf dem Lehrertisch auf und begann zu sprechen: "Willkommen! Willkommen zurück auf Hogwarts! Wie jedes Jahr beginnen wir mit der Einteilungsfeier. Die neuen Erstklässler werden wie immer vom Sprechenden Hut in die vier Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin eingeteilt! Doch nun überlasse ich das Wort dem sprechenden Hut!" In diesem Moment kam Professor Dumbledore und legte einen Hut auf einem Stuhl vor dem Lehrertisch ab. Einigen der Schülern stockte der Atem, als sie den Hut sahen, denn er begann zu singen...




von Kyralia Lonmar; 12.03.2019

Doch Hagrid hört neben dem Gesang des Hutes noch ein anderes, viel leiseres Geräusch, das ihn seinen Kopf hin und her drehen lässt, um herauszufinden, woher es kommt. Doch so sehr er auch nach links und rechts schaut, er kann einfach nichts erblicken.
Doch dann fällt ihm ein, dass er vielleicht weiter nach unten schauen sollte und tatsächlich, er sieht ein kleines, schwarzes Wesen. Es hüpft am Tisch neben ihm erst auf die Sitzbank und dann weiter auf den Tisch und fängt dort an, das herrlich glitzernde Besteck und die Trinkkelche einzusammeln und in seinem Beutel zu verstauen. „Es hat tatsächlich einen Beutel?“, denkt Hagrid sich erstaunt, als die Tür zur großen Halle auffliegt und ein keuchender Mr. Ott hereinstürmt. „Es tut mir so leid, Professor Dippet. Boudicca ist mal wieder abgehauen“, meint er zerknirscht. Auf den verständnislosen Blick der Schüler hin ergänzt er: „Boudicca ist ein Niffler und wahrscheinlich auf der Suche nach etwas glitzerndem.“
„Ah, es ist also ein Niffler.“, denkt Hagrid sich und wendet sich wieder dem Ort zu, an dem er die Nifflerdame gerade noch gesehen hat, doch dort ist inzwischen weder Bouddica und jegliches Besteck zu sehen.




von Safira Ruby Day; 14.03.2019

Eilig und hüpfte das kleine Wesen vom Tisch und wollte sich scheinbar gerade zur den Haustisch aufmachen als es an Hagrid vorbei schlüpfte. Dieser packte mit einem schnellen griff nach unten das kleine Tierchen und drückte es an seine Brust. Es war flauschig weich und schien sich in seinem Griff nicht unwohl zu fühlen. Professor Dumbledore kam mit schnellen Schritten auf Hagrid zu und meinte «Gut gemacht, würden sie mir den kleinen bitte übergeben Hagrig.» Hagrid der so überrascht war, dass der stellvertretende Schulleiter seinen Namen kannte steckte sofort die Hände aus und überreichte ihm das Wesen, worauf ihm Professor Dumbledore freundlichen zu lächelte.




von Corentine Livitus; 15.03.2019

Süß, dachte er sich, Hagrid mochte schon immer kleine flauschige Tierchen. Professor Dumbeldore brachte den Niffler wieder nach vorne wo er diesen wieder Mr Ott übergibt. "Du freche kleine Diebin, rück das Besteck wieder raus!" schimpfte er mit dem kleinen Tierchen und holte das Besteck und alles geklaute wieder aus dem Beutel hervor. Währenddessen kramt Professor Dumbeldore eine lange Schriftrolle hervor. "Ich werde nun eure Namen verlesen. Jeder Schüler tritt dann bitte einzeln hervor und setzt sich auf diesen Stuhl hier" Er deutete auf den Stuhl, auf dem er zuvor den sprechenden Hut abgelegt hatte. Die Erstklässler waren alle sichtlich nervös, in welches Haus sie wohl eingeteilt werden?




von Safira Ruby Day; 20.03.2019

Hagrid spürt viele Blicke auf sich doch er versucht diese zu ignorieren. Sein Herz pochte heftig als einer nach dem anderen aufgerufen wird und sich auf den Stuhl setzt, um eingeteilt zu werden. Der Buchstabe C wird bereits aufgerufen eine gewisse Camila Conacht. Hagrid fragt sich wo er wohl landen wird. Als Halbriese nimmt er nicht an in Slytherin zu landen und für Ravenclaw fühlt er sich nicht klug genug. Vielleicht also Gryffindor oder Hufflepuff, die ja offensichtlich die übrigen Schüler aufnehmen. Hagrid lässt seinen Blick über die Schüler in der grossen Halle gleiten und bleibt am Gryffindor Tisch hängen.




von Aaron Hawthorne; 31.03.2019

Nachdem weitere Schüler aufgerufen worden sind, war es schließlich so weit: "Hagrid, Rubeus!" Die Stimme von dem stellvetretenden Schulleiter hallte durch die Halle und Hagrid trottete nach vorne. Die gesamte Halle starrte ihn an. Einige musterten ihn von Kopf bis Fuß und schienen zu ihren Mitschüern etwas zu flüstern. Andere zeigten mit dem Finger auf ihn und fragten sich wohl etwas. Hagrid setzte sich auf den Stuhl und er hörte direkt, wie der Hut mit ihm sprach. "Oh? So hoch saß ich noch lange nicht mehr auf dem Kopf eines Erstklässlers. Hmm... Magische Tierwesen interessieren dich, Huh? Ich bin mir immernoch nicht sicher... Wohin soll ich dich schicken?"




von Jadzia Strawton; 05.04.2019

„Bin ich mutig? Ich bin nicht klug oder hinterlistig, gerecht vielleicht. Aber fleißig wie ein Hufflepuff oder tapfer wie ein Gryffindor“, tausend Gedanken gehen gerade durch Hagrids Kopf, was in einem Moment unterbrochen wird, als der Hut verkündet: „Gryffindor“.
Erleichtert, dass eine Entscheidung gefallen ist, schaut er sich kurz in der Halle um, und steuert auf den Gryffindortisch zu. Er lächelt seinen Mitschülern, die er zum Teil schon vom Sehen her kannte, freundlich zu, während diese ihn etwas eingeschüchtert ansehen. Dann bemerkt er kurz, dass er mit Abstand der größte an dem gesamten Tisch ist, und schaut dann etwas resigniert nach vorne, dort ertönte inzwischen „Malfoy, Abraxas!“




von Safira Ruby Day; 06.04.2019

Kaum eine Sekunde nachdem der Hut den Kopf des Jungen berührt hat ruft er auch schon «Slytherin». Hagrid hat nicht wirklich Lust zu klatschen und auch viele seiner neuen Hauskameraden schlagen nur ein zwei mal die Hände zusammen applaudieren aber nicht wirklich. «Warum sind eigentlich deine Kleider so nass?» Fragt eine sanfte leise Stimme plötzlich und beansprucht damit Hagrids Aufmerksamkeit. Er dreht den Kopf und sieht, dass ein Mädchen mit roten Haaren und freundlichem Lächeln ihn fragend mustert. «Ich musste in den See springen um diesen jungen da rauszuziehen.» murmelt Hagrid und deutet mit dem Kopf auf Malfoy, welcher gerade seinen Platz am Slytherin Tisch eingenommen hat.




von Aaron Hawthrone; 08.04.2019

Das Mädchen setzte sich neben Hagrid und schaute ihn an. "Ich bin übrigens Septima Weasley, die Schwester von unserem Vertrauensschüler Septimus Weasley."
"Schön, dich kennenzulernen, ich bin Hagrid.", sagte Hagrid und freute sich, dass es jemanden gab, der nicht bei seinem Anblick zusammenschreckte.
Dann rief Dumbledore den Namen: "Warren, Myrtle" auf und das Mädchen, dass Hagrid im Zug getroffen hatte, ging nach vorne und Dumbledore setzte ihr den Hut auf den Kopf. Es dauerte etwa eine halbe Minute, bis der Hut: "Ravenclaw" verkündete und das Mädchen zu dem Tisch der Ravenclaws ging.
"Damit ist unsere Einteilung schon beendet!", verkündete Dumbledore.




von Safira Ruby Day; 16.04.2019

Hagrid spürt seinen Magen heftig knurren als auf den Tisch auf einmal köstlich duftende Speisen erscheinen. Worauf der Schulleiter ihnen einen guten Appetit wünscht und das Essen beginnt. Hagrid kann sich anfangs gar nicht entscheiden was er zu erst kosten soll, da alles so lecker aussieht. Er entscheidet sich für Kartoffel und Hühnchen und beginnt schnell zu essen. Septima erzählt ihm während dessen alles mögliche über andere Gryffindors, die verschiedenen Professoren und Fächer. Sie redet dabei aber so schnell und Zusammenhangs los, dass Hagrid nur die Hälfte wirklich bewusst aufnehmen kann. Wenn er nicht den Mund voll hätte würde er nachfragen, aber so beschränkt er sich aufs Kopfnicken und lächeln.




von Jadzia Strawton; 06.05.2019

„Gryffindors, folgt mir“, das Festmahl ist nun beendet und die Schüler strömen aus der Großen Halle. Hagrid folgt seinen Mitschülern in das gewaltige Treppenhaus, erstaunt und fasziniert erblickt er die beweglichen Treppen und die Unmengen von Porträts an den Wänden. Als er merkt, dass es sich wegen ihm staut, läuft er sofort weiter und entschuldigt sich rasch, weit vor ihm hört er Septimus‘ Stimme: „Nicht bummeln, folgt mir, Gryffindors, und passt auf die Treppen auf, dass wir zusammenbleiben!“ Die Versuchung stehen zu bleiben und sich umzusehen, reizt Hagrid ungemein, doch das Gedränge auf der Treppe treibt ihn immer wieder weiter. Kurz schaut er nach vorne und sucht diese nach dem Vertrauensschüler ab und entdeckt ihn dann zwei Treppen weiter in entgegengesetzter Richtung. Entgeistert schaut er auf die Treppe, die ihn gerade von den restlichen Gryffindors trennt.




von Zetham McWilliams; 10.05.2019

„Oh je, oh je.“ murmelt Hagrid vor sich hin und sucht nach einer Möglichkeit, zu seiner Gruppe aufzuschließen. Just in den Moment stolpert ein kleines Mädchen in Hagrid hinein. „Verzeihung.“, schluchzt sie. „Myrtle!“, ruft Hagrid erfreut. „Wie gut, dass ich dich sehe. Ich hab meine Gruppe an Gryffindors verloren und weil die Treppen sich die ganze Zeit bewegen, komme ich nicht mehr zu ihnen.“, Myrtle schaut ihn mit großen und verweinten Augen an. „Du weißt noch, wer ich bin?“ Hagrid lächelt sie an und legt seine große Hand auf ihre dürre Schulter. „Natürlich, wie könnte ich dich nur vergessen?“ Myrte fängt wieder an zu schluchzen und Tränen laufen ihr bereits die Wange hinunter. „Ja, meinen Namen kann man einfach nicht vergessen!“, kreischt sie hysterisch.




von Shye Sangos; 21.05.2019

„Aber das war ja nicht böse gemeint. Ich meinte doch nur, ähm, ich wollte doch nur, ähm ...“, stottert Hagrid, doch ihm fällt einfach nicht ein, wie er dieses arme, schluchzende Kind beruhigen kann. Diesem Mädchen kann man es einfach nicht recht machen. Er nimmt seine große Hand von ihrer Schulter und überlegt fieberhaft, was er denn nun schon wieder falsch gemacht hat, als er plötzlich eine bekannte Stimme hinter sich aufgeregt schreien hört: „Schnell, Professor Dippet, das kleine Mädchen da heult so schrecklich. Wie es aussieht, hat dieser Halbriese da sie verletzt.“ Verblüfft dreht sich Hagrid um und blickt in die dunklen Augen des unheimlichen Jungen Tom aus dem Zug, der neben dem Schulleiter steht und zu Hagrid hinüberzeigt.




von Nyx Orbitare; 09.06.2019

Während Hagrid den Jungen mit offenem Mund anstarrt, dreht sich Myrte blitzschnell um. Hagrid denkt sich noch, dass er ihr so rasche und kontrollierte Bewegungen gar nicht zugetraut hätte, als Myrte auch schon zu sprechen beginnt. „Verletzt? Verleeeetzt?“, Myrtes Gesicht verzieht sich noch weiter zu einer besorgniserregenden Fratze. „Ihr alle habt mich verletzt, mit euren Worten!“, kreischt Myrte nun völlig hysterisch. „Der große Junge hat mich auch nur wegen meines Namen veräppelt. Myrte macht dies. Myrte tut das. Wann hööööört daaaaas endlich aaaaauf?“, schreit sie mit einer Stimme, die sich überschlägt und einen pfeifenden Ton in den Ohren all jener hinterlässt, die sich in ihrem unmittelbaren Umfeld aufhalten. Nach einem letzten Seufzer, dreht sich Myrte um und rauscht ohne ein weiteres Wort davon.
Hagrids Mund steht immer noch offen. Er hat keinen blassen Schimmer, was mit diesem Mädchen los ist, doch normal ist sie mit Sicherheit nicht. Hagrid runzelt die Stirn und macht sich bereit für ein Donnerwetter, als er sich langsam zum Schulleiter umdreht. Doch als er ihn anblickt, kann er gerade noch sehen, wie ein amüsiertes Lächeln über dessen Lippen huscht.




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