Endlosgeschichte: Animagus (Seite 1)

Animagus



Erzählerperspektive: 3. Person
Erzählzeit: Präteritum (Vergangenheit)




von Marie de Black, August 2018:

Es war schon später Nachmittag, als Minerva McGonagall etwas nervös an die Bürotür ihres Hauslehrers klopfte. Professor Dumbledore hatte der jungen Hexe eine Nachricht zukommen lassen, dass sie sich bei ihm einzufinden hatte. Zwar wollte es der Vertrauensschülerin nicht eingehen, dass sie sich etwas zuschulden hätte kommen lassen, aber natürlich kam sie der Aufforderung ihres verehrten Professors unverzüglich nach.

„Herein!“, ertönte dessen tiefe Stimme.

Mit pochendem Herzen drückte Minerva die Tür auf und trat ein.

„Ah, Miss McGonagall, sehr schön! Setzen Sie sich doch bitte.“ Professor Dumbledore wies auf einen Stuhl vor seinen Schreibtisch. Dann griff er nach einer Schale mit Süßigkeiten und hielt sie der jungen Hexe hin. „Zitronenbrausebonbon?“

„Nein, danke, Sir“, erwiderte Minerva höflich. Außer kandiertem Ingwer hasste sie Süßigkeiten. „Sie wollten mich sprechen?“

„In der Tat. Nun …“ Professor Dumbledore wickelte ein gelbes Bonbon aus dem knisternden Papier und steckte es in den Mund. „Sie haben ein außerordentliches Talent im Bereich der Verwandlungskünste, Miss McGonagall, das habe ich Ihnen bereits öfters mitgeteilt. Ihr Aufsatz über Animagi von letzter Woche hat mich tief beeindruckt. Ich wollte Sie fragen, ob Sie Interesse daran hätten, die Kunst der Animagi zu meistern.“

Minerva blieb der Mund offen stehen. Ein Animagus zu werden war einer ihrer sehnlichsten Wünsche und kühnsten Träume, die sie nie hätte auszusprechen gewagt. „Ich … woher … ja, das habe ich, Sir“, hauchte sie schließlich.

„Wunderbar!“, rief Professor Dumbledore aufgeräumt, „dann kommen Sie jeden Mittwochabend zu mir ins Büro. Zur Vorbereitung müssen Sie als erstes …“




von Nyx Orbitare; 11.09.2018

„Zur Vorbereitung müssen Sie als erstes in die Bibliothek und sich das Buch Lehrbuch der Animagie ausborgen. Es kann nicht schaden, wenn sie auch einen Blick auf andere Bücher werden, die sich diese schwierige Kunst zum Thema machen“. Dumbledore griff sich noch ein gelbes Bonbon und steckte es sich in den Mund. „Was ich damit sagen möchte, ist, dass man hierbei nicht auf die Theorie vergessen darf. Vergessen Sie niemals, wie wichtig auch die Theorie hinter der Verwandlung ist.“, schmatzte Dumbledore, den Mund immer noch voller Zitronenbrausebonbons.

Minerva, immer noch völlig perplex, haucht ein schnelles „Ja, natürlich Sir, darauf würde ich nie vergessen“ und starrte Dumbledore weiterhin sprachlos an.

„Ich würde vorschlagen, Sie beginnen mit der Lektüre des Lehrbandes. Zögern Sie nicht sich Notizen zu machen, schreiben Sie alles auf, was Ihnen dazu einfällt. Wir besprechen diese in unseren kommenden Unterrichtsstunden.“ Dumbledore hielt kurz inne.. „Und Miss McGonagall?“

„Ja, Sir?“ erwiderte sie scheu.

„Konzentrieren Sie sich in nächster Zeit auch auf ihren Zaubertrankunterricht, Sie werden Ihn mit Sicherheit noch brauchen.“ Dumbledore reichte ihr eine Rolle Pergament. „Bitte nehmen Sie diese Nachricht von mir in Ihre nächste Zaubertrankstunde mit.“




von Corentine Livitus; 16.09.2018

Minerva nahm die Pergamentrolle entgegen und schaute sie nachdenklich und auch verwirrt an und glaubte immer noch zu träumen. Langsam nickte sie und Dumbeldore fügte hinzu "Bitte geben sie diese Rolle nach dem Unterricht an den Professor". Er lächelt Minerva zufrieden an, als diese erneut nickt "Sehr schön, das war es auch schon. Ich schlage vor, sie begeben sich gleich zur Bibliothek" Abermals nickt sie und verstaut das Pergament in ihrer Tasche, dann verabschiedeten sich beide und Minerva schloss leise die Tür hinter sich. Aufgeregt dachte sie darüber nach, ob es ihr wirklich gelingen könnte. Ob sie wirklich ein Animagi werden könnte.




von Safira Ruby Day; 17.09.2018

Ihr war augenblicklich klar, dass sie keine weitere Minute mehr verstreichen lassen wollte. Schnellen Schrittes durchquerte sie das Schloss auf dem Weg zur Bibliothek, während sie sich im Geiste bereits in verschiedenste Tiere verwandelte. Ihr war bewusst, dass sie es sich nicht selbst aussuchen konnte, zu was sie werden würde, dies hatte sie bei ihren gründlichen Recherchen für den Aufsatz bereits zutage gefördert. Doch diese Tatsache hielt sie nicht davon ab, bereits jetzt die Vor- und Nachteilen verschiedener Gestalten zu vergleichen und abzuwägen, welches Tier sie am liebsten sein würde. Kein allzu großes oder zu auffälliges, schoss es ihr durch den Kopf. Am praktischsten wäre eine Tiergestalt die unter Hexen und Zauberern eben so wenig auffällt wie unter Muggeln.




von Corentine Livitus; 18.09.2018

Ach aber wenn, dann wollte sie am liebsten eine Eule oder eine Katze sein. Ein Pferd auf keinen Fall!
Ein Fuchs vielleicht? Auf jeden Fall wird es ein Tier, welches auf ihre Persönlichkeit passt, soviel war ihr klar. Jetzt huschte ihr ein Grinsen über das Gesicht, den ganzen Weg zur Bibliothek konnte sie nichts anderes als Grinsen. In der Bibliothek angekommen schlenderte sie gemütlich durch die Regale.
Natürlich hatte sie das Buch schon gefunden. Zielstrebig war sie in die Abteilung marschiert und hat es sich aus dem Regal geangelt. Allerdings brauchte sie auch noch ein paar andere Bücher und da sie gerade hier war, beschloss sie diese auch mit einzusammeln.




von Kyralia Lonmar; 02.10.2018

Sie legte ihre Tasche und das Buch „Lehrbuch der Animagie“ auf einen Tisch am anderen Ende der Regalreihe. bevor sie mit der Suche anfing. „Animagus für Anfänger“ hatte sie schon aus den Augenwinkeln wahrgenommen und so schaute sie, ob sie den roten Buchrücken mit der goldenen Schrift wieder sah. Und tatsächlich, die markante Farbe stach ihr sofort ins Auge und ein Grinsen huschte über ihr Gesicht, als ihr auffiel, dass es die Farben Gryffindors hatte. Sie schloss gerade die Hand um das Buch, als sie einen Schatten hinter ihr her huschen sah. Erschrocken sprang sie zur Seite und drehte sich um. Auf der Suche nach dem Schatten glitten ihre Augen über die Bücherreihen, bevor sie ihren Blick weiter nach unten senkte. Dort, unter dem Tisch, saß….




von Jadziah Strawton; 22.11.2018

Dort, unter dem Tisch, saß eine Katze. Voller Stolz und Anmut funkelten ihre Augen Minerva an, welche ziemlich beeindruckt war.
„Das sind schon faszinierende Geschöpfe …“, murmelte sie, während sie das Buch aufhob, das sie vor Schreck fallen gelassen hatte.

„Miss McGonagall!“, hörte sie Madam Pince, „Bitte gehen Sie sorgsamer mit den Büchern um, es handelt sich um Schuleigentum und –“, Pince blickte um die Ecke, „Was macht diese Katze hier? Schaffen Sie sie fort!“

Behutsam wollte Minerva sie hochheben, doch sie fauchte nur kurz und rannte davon. Etwas verträumt schaute sie ihr noch hinterher, packte dann aber die Bücher ein. Kurz erinnerte sie sich noch an ihr Ziel und ging dem mit festem Fuße aus der Bibliothek




von Aaron Hawthorne; 11.01.2019

Als Minerva am Abend in ihren Schlafsaal ging, packte sie sofort die Bücher aus. Sie schlug "Animagus für Anfänger" auf und begann zu lesen.
Dann legte sie es allerdings verdattert wieder hin. Sie hatte nur den ersten Schritt der Anwendung gelesen und war schon verdutzt. Sie sollte ein einziges Alraunenblatt zwischen zwei Vollmonden ohne Unterbrechung im Mund lassen? Das war doch unmöglich!
Gleichzeitig fühlte sie sich bei aber auch bestärkt, es wirklich auszuprobieren, Animagus zu werden. Sie dachte sich: "Bei solchen Schritten können ja nur unglaublich mächtige Zauberer Animagi werden! Ich wäre stolz darauf!"
Also klappte sie das Buch wieder auf, um weiterzulesen.




von Safira Ruby Day; 22.01.2019

Der zweite Schritt sah nicht minder schwieg aus. Sie sollte das mit Speichel durchtränkte Blatt in ein Kristallfläschchen gegeben und an einen mondbeschienenen Ort bringen. Wenn das Wetter jedoch nicht mitspielte und diese Nacht Wocken am Himmel hingen musste man von neuem beginnen.
Minerva musste sich eingestehen, dass dies wohl ein Zauber sein könnte, der selbst ihr nicht auf Anhieb gelingen würde. Zumal es hierbei offenbar nicht ausschließlich von ihr allein abhängig war das alles glückte.
Doch sie könnte ihr möglichstes tun um zumindest die Grundvoraussetzungen so gut wie möglich zu beeinflussen. Eilig notierte sie sich auf ein Pergament -Wetterprognose erstellen-
Dann wendete sie sich wieder dem Buch zu.




von Aaron Hawthorne; 23.01.2019

In dem Buch las sie: "Nun sollten Sie als zukünftiger Animagus ein eigenes Haar zu dem Kristallfläschchen hinzugeben, so wie es bei einigen anderen Zaubertränken ebenfalls der Fall ist. Ein Silberteelöffel mit Tau wird hinzugefügt - " Minerva atmete durch. Dies hier schien nicht sehr schwer zu sein. Sie las weiter " - Jenes Tau darf allerdings eine Woche lang von Menschen nicht berührt und von Sonnenlicht nicht gestreichelt werden." Minerva war nun doch wieder etwas beunruhigt. Wo sollte sie das schaffen? Wie sollte sie die Lizenz des Zaubereiministeriums bekommen? Und was sollte sie genau werden? Bei dieser Frage ging ihr direkt wieder das Bild der Katze in der Bibliothek durch den Kopf. Und so hatte sie diese Frage schonmal beantwortet.




von Safira Ruby Day; 24.01.2019

Minerva lass eifrig weiter und notierte sich den Namen der letzten Zutat, nämlich des -Totenkopfschwärmerkokon-, auf ihr Pergament. Sie nahm sich vor so bald wie möglich heraus zu finden was es damit auf sich hatte und woher sie es bekommen würde. Nachdem sie den nächsten Absatz gelesen hatte, in dem es hiess diese Mischung müsse bis zum nächsten Gewitter an einem vollkommen ruhigen und dunklen Ort lagern, geriet sie erneut ins grübeln. Kannte sie so einen Ort überhaupt? Ihr Schlafsaal fiel schon mal weg, den die anderen Mädchen waren doch öfters mal laut am plappern. "Vielleicht irgendwo in den Kerkern wo kein anderer Schüler zufällig darauf stossen könnte," dachte Minerva.




von Jadzia Strawton; 25.01.2019

Dann gingen ihr die Slytherin-Schüler durch den Kopf, die ihren Gemeinschaftsraum in den Kerkern haben. Sicherlich kennen diese sich in den Kerkern viel besser aus.
"Doch keine so gute Idee, wer weiß, wie weit die Slytherins dort umherschleichen", murmelte Minerva vor sich hin. Während sie sich nun in Gedanken versunken in dem leeren Schlafsaal umschaute, kam ihr ein Einfall, sie war ja nicht völlig allein bei ihrem Vorhaben.
"Dumbledore kennt bestimmt einen guten Ort, im Zweifelsfall vielleicht auch in seinem Büro. Er würde mich da sicher unterstützen ...", dachte sie und kritzelte schnell auf ihr Pergament eine Erinnerung.

Sie wand sich wieder dem Buch zu und laß weiter.




von Aaron Hawthorne; 26.01.2019

So las sie: Bei diesem Gewitter, welches die Zubereitung vollendet, müssen zwei erste Blitze erscheinen. Nun ist der Zaubertrank wirklich fertig. Bevor er allerdings getrunken werden darf, muss ein letztes mal die Zauberformel gesagt werden. Nun ist er bereit, eingenommen zu wersen. Es wird kurz einige Schmerzen geben, da man für kurze Zeit das Herz des Tieres in seinem Körper hat. Dann hat man eine Vision, in welches Tier man aich verwandeln kann. Wenn man einen ganz tiefen Tierwunsch hat, so muss man einfach nur fest an ihn denken. Nun kann diese Möglichkeit nach belieben angewandt werden, indem man fest an die Verwandlung denkt.
Minerva klappte das Buch wieder zu und versuchte einzuschlafen. Am nächsten Tag in Zaubertränke musste sie ihrem Lehrer die Notiz geben.




von Safira Ruby Day; 27.01.2019

Trotz ihrer Müdigkeit fiel es Minerva in dieser Nacht sehr schwer einzuschlafen. Sie wälzte sich lange von eine auf die andere Seite und versuchte die eben gelesenen Informationen bei Seite zu schieben. Doch es gelang ihr einfach nicht mit dem grübeln aufzuhören und nur langsam glitt sie in einen wirren Traum. Minerva rannte darin durchs Schloss auf der Suche nach einem geeigneten Platz für den Trank. Plötzlich begann es im Inneren des Schlosses zu regnen und Professor Dumbledore erschien und verkündete ihr sie würden sich nun in eine hässliche Kröte verwandeln.
Schweissgebadet erwachte Minerva aus ihrem Alptraum, geweckt von ihrem eigenen Schrei.




von Aaron Hawthorne; 01.02.2019

Die anderen Mädchen in Minervas Schlafsaal standen um ihr Bett herum. Ein Mädchen mit langen, schwarzen Haaren namens Scarlett fragte aufgeregt: "Was ist passiert, Minerva?" Minerva versuchte, ruhig zu bleiben. "Nichts, nichts. Ich habe nur geträumt." Etwas enttäuscht sagte Scarlett: "Na wenn das so ist" und die Mädchen gingen runter in den Gemeinschaftsraum. Minerva stand etwas später widerwillig auch auf. Was, wenn sie sich wirklich als Animagus in solch eine hässliche Kröte verwandeln würde? Würde sie das hinbekommen? Niedergeschlagen trottete sie zum Zaubertrankunterricht mit der Notiz von Dumbledore in der Hand. Professor Slughorn erzählte ihnen vieles vom Trank des Friedens und ließ sie diesen auch brauen. Als die Stunde fertig war, ging Minerva zu ihm ans Pult.




von Safira Ruby Day; 09.02.2019

Wie immer empfing der junge Professor Minerva mit einem strahlenden Lächeln. "Oh meine teure Miss McGonagall sie haben noch ein anliegen?" Fragte er munter. "Ich habe eine Nachricht für sie von Professor Dumbledore, Sir." Meinte Minerva und übergab die versiegelt Notiz.
Professor Slughorn brach das Siegel und machte sich sofort daran die Mitteilung zu lesen. Seine Augen huschten schnell über die Zeilen wobei sich sein Gesicht immer weiter erhellte. "Das ist ja grossartig." Meinte er und klatschte in die Hände. "Ich wusste ja schon immer wie aussergewöhnlich begabt sie sind Miss McGonagall, aber dass hier..." er wedelte mit der Notiz, "ist wahrlich beeindruckend."




von Aaron Hawthorne; 06.03.2019

Minerva schaute zu Professor Slughorn hoch. "Was ist beeindruckend, Professor? Ich habe die Notiz selber noch nicht gelesen." Der Professor sagte ruhig: "Sie haben laut Dumbledore - natürlich auch laut mir - tatsächlich das Zeug dazu, ein Animagus zu werden! Und ich soll Ihnen zu dem Zaubertrank ein paar Hinweise geben. Haben Sie sich denn schon angeschaut, was Sie alles machen müssen?" Minerva nickte entschlossen. "Ja, das habe ich. Und ich werde alle Schritte durchführen, da ich wirklich ein Animagus werden möchte. Eine Katze, um genau zu sein." Professor Slughorn staunte nicht schlecht. "Kommen Sie bitte den nächsten Samstag in mein Büro. Wir müssen schonmal etwas bezüglich des Trankes besprechen."




von Safira Ruby Day; 07.03.2019

"Sehr gerne, Professor." Meinte Minerva sofort. "Ein Problem bezüglich des Tranks ist mir auch schon aufgefallen, ich bräuchte einen ruhigen dunklen Ort um diesen zwischenzeitlich zu lagen, können sie mir da weiterhelfen?" Fragte die junge Hexe daraufhin schüchtern. Professor Slughorn lächelte glücklich und beeindruckt von seiner Lieblingsschülerin. "Sie haben sich ja tatsächlich schon sehr detaillierte mit der Materie befasst Miss McGonagall. Natürlich werde ich ihnen bei der Lösung dieses Dilemma gerne zur Seite stehen, aber das sollten wir dann am besten ebenfalls am Samstag besprechen. Bald beginnt das essen und ich bin sicher sie sind ebenso hungrig wie ich." meinte er lachend und klopfte sich auf den Bauch.




von Aaron Hawthorne; 09.03.2019

"In Ordnung. Vielen Dank, Professor", sagte Minerva zu Professor Slughorn, bevor sie den Raum verließ, um sich auf den Weg in die Große Halle zum Mittagessen zu machen. Nach dem Mittagessen ging sie nochmal in die Bibliothek, um vielleicht einen Rat aus den Animagus-Büchern zu finden, doch nirgendwo stand ein Ort, an den niemals Sonnenlicht sein würde. Es gab keine Tipps, sondern nur Fakten. Schließlich gab sie auf und ging zu den Gewächshäusern, da sie jetzt Kräuterkunde hatte. Am Ende der Stunde fiel ihr etwas ein. Minerva lief nach vorne zu Professor Beery und fragte ihn: "Ähm... Professor... Könnten Sie mir vielleicht ein Alraunenblatt geben?"




von Safira Ruby Day; 12.03.2019

Der Professor sah sie etwas verwirrt an. "Miss McGonagall wir haben dieses Gewächs doch bereits im dritten Schuljahr beendet und so weit ich mich erinnern kann hatten sie wie immer Bestleistung gezeigt. Weshalb also wollen sie sich diesem Thema noch einmal annehmen?" Fragte er und ordnete gleichzeitig seine Unterlagen. Minerva dachte blitzschnell nach. Sie wusste nicht ob es ihr gestartet war über ihr Vorhaben mit dem Professor zu sprechen also sagte schnell, "Das stimmt Professor aber für die Abschlussprüfungen würde ich gerne noch einmal alles repetieren.", meinte sie daher. "Sehr vorbildlich Miss McGonagall, selbstverständlich dürfen sie sich an der Alraunen bedienen und diese auch studieren. Sie sind wirklich eine Musterschülerin und viele ihrer Klassenkameraden sollten sich eine Scheibe von ihnen abschneiden."




von Aaron Hawthorne; 14.03.2019

Also nahm sich Minerva, nachdem der Professor es ihr erlaubt hatte, eines der Alraunenblätter und legte es in einer Schublade ihres Schlafsaales bereit. Jeden Abend las sich Minerva das Buch "Animagus für Anfänger" durch, um die Anleitung des Trankes zu verinnerlichen. Sonst verlief der Rest der Woche relativ ereignislos, bis sie sich am Samstag Nachmittag auf den Weg zu Slughorns Büro machte und schüchternd klopfte. Slughorn ruf laut "Herein!" und Minerva öffnete die Tür. Höchst erfreut rief Slughorn ihr zu: "Ah, Miss McGonagall! Sie habe ich schon erwartet. Setzen Sie sich!" Er deutete auf einem Stuhl. Minerva schaute sich im Raum um.




von Safira Ruby Day; 15.03.2019

In der tat war ihr Professor nicht untätig gewesen. Neben einigen Gläsern mit Zutaten stand auch eine kleine Holzkiste auf dem Tisch, welche sofort Minervas Aufmerksamkeit erregte. «Schauen Sie sich die Kiste ruhig genauer an Miss McGonagall.» Meinte der Professor freundlich und sie kam der Aufforderung eifrig nach. Die kleine Kiste schien über eine Art magischen Schliessmechanismus zu verfüge,n den Minerva konnte sie nicht öffnen egal wie sehr sie es versuchte. «Darin können sie etwas aufbewahren was von niemandem sonst gefunden werden soll.» meinte Professor Slughorn zwinkernd. Minerva lächelte und fragte dann, «und wie genau öffnete man die Kiste Professor?»




von Aaron Hawthorne; 20.03.2019

Professor Slughorn lächelte: "Ah, das habe ich fast vergessen, zu erwähnen. Man öffnet die Kiste mit dem Zauberspruch Cistem Aperio und schließt sie danach wieder mit dem Zauberspruch Cistem Colloporto. Danach können nur Zauberer, die stärker sind als Sie, die Kiste mit dem Zauber öffnen, und da die Zauber sehr unbekannt sind und Sie bereits sehr stark sind, sollte das bei Ihnen kein Problem sein." Minerva McGonagall nahm ihren Zauberstab hervor und deutete mit ihm auf die Kiste. "Cistem Aperio!", sagte sie - und direkt sprang die Kiste auf und offenbarte ihren Inhalt. Und dieser bestand aus allen Zutaten, welche Minerva für den Trank brauchte, auch einem Alraunenblatt. "Vielen... Vielen Dank, Professor", stotterte sie und sah ihn dankbar an.




von Safira Ruby Day; 31.03.2019

«In der tat habe ich aber bereits ein Alraunenblatt organisiert.» fügte sie leise hinzu. «Das ist doch kein Problem, dann haben sie zumindest schon mal eines auf Reserve. Tatsächlich benötigen die aller meisten Hexen und Zauberer, mehr als einen Versuch bei der Vorbereitung dieses Zaubers. Das liegt keineswegs an ihrem mangelnden Können, Miss McGonagall» fügte er eifrig hinzu nachdem er ihren Gesichtsausdruck gesehen hatte, «vielmehr erschweren äussere Umstände die Zubereitung. Sie sollten sich also keineswegs schlecht fühlen, wenn sie mehr als einen Anlauf benötigen. Bereits ältere und weitaus mächtigere Hexen und Zauberer haben hierbei schon versagt.» meinte Professor Slughorn mit einem milden Lächeln.




von Aaron Hawthorne; 05.04.2019

Minerva nickte verstehend und sagte zu Professor Slughorn: "Dann einen schönen Abend noch." Sie verließ den Kerker und lief in ihren Gemeinschaftsraum. In einer Woche würden die Osterferien beginnen - das wäre eine gute Gelegenheit, mit dem Trank zu beginnen. Sie konnte das Bild all dieser Zutaten nicht mehr aus ihrem Kopf herauskriegen und dachte wieder einmal daran, wie es wohl sein müsste, ein Animagus zu werden und welches Tier sie sein würde. Sehnsüchtig wartete sie den Beginn der Osterferien ab, und das passte eigentlich gar nicht zu ihr. Doch als Minerva am nächstem Tag aufwachte, sollte alles ganz anders kommen...




von Safira Ruby Day; 06.04.2019

Minerva erwachte mit schrecklichen Halsschmerzen und ihre Glieder fühlten sich müde und schlapp an. «Das darf nicht war sein, ich darf nicht krank werden. Nicht jetzt, bitte nicht.» Schrie ihr Hirn im Geiste. Doch als Minerva aufstehen wollte, musste sie sich eingestehen, dass sie sich tatsächlich müde und erschöpft fühlte. Mühsam kroch sie aus dem Bett und zog sich an. Ihr war übel und als sie an das Alraunenblatt dachte, welches sie von heute an eigentlich einen Monat lang im Mund haben wollte verzog sich ihr Magen wie zum Protest. Minerva entschied so schnell wie möglich den Krankenflügel aufzusuchen, den von einer Grippe würde sie sich bestimmt nicht den Traum ein Animagus zu werden kaputt machen lassen.




von Aaron Hawthorne; 08.07.2019

Als sie im Krankenflügel ankam, ging die Heilerin von einem anderem Patienten schnell zu ihr. "Geht es Ihnen nicht gut? Ich habe sie fast noch nie hier gesehen!"
Minerva schüttelte den Kopf. "Ich bin krank, es geht mir überhaupt nicht gut, und ich muss möglichst schnell geheilt werden!"
Die Heilerin schaute sie an. "Kommen Sie mit. So krank sehen Sie eigentlich nicht aus."
Minerva folgte ihr, wobei sie hoffte, dass die Heilerin ihre Erkältung innerhalb von kürzester Zeit heilen konnte. Die Heilerin verschwand in einem kleinem Raum - "Warten Sie vor der Tür!" - und kramte dort, wie man von außen sehen konnte, in ihren Schubladen. Dann kam sie mit leeren Händen wieder heraus.




von Safira Ruby Day; 16.04.2019

es tut mir wirklich leid Miss, ähm" "McGonagall" sagte Minerva schnell. "Also Miss McGonagall, leider sind mir die Hand ausgegangen es herrscht im Moment ein gewisser Lieferengpass bei manchen Zutaten. Morgen sollte ich Nachschub erhalten so gegen 10 Uhr. Was denken sie, halten sie die Erklärung bis dahin aus?" Meinte die Heilerin. "Haben sie denn gar nichts um wenigstens meine Halsschmerzen etwas zu lindern." Fragte Minerva etwas verzweifelt. "Nein es tut mir leid mir sind die Hände gebunden, aber vielleicht hat ihr Professor für Zaubertränken noch etwas. Jetzt müssen sie mich aber leider entschuldigen. Wie sie sehen ist hier heute einiges los."




von Jadzia Strawton; 06.05.2019

Rasch verabschiedete Minerva sich, kehrte um und lief raschen Schrittes in die Kerker, in der Hoffnung Slughorn noch vor Unterrichtsbeginn anzutreffen. Als sie in das noch leere Klassenzimmer stürmte, blickte sie erst erleichtert dann etwas suchend drein.
„Miss McGonagall“, sie fuhr zusammen, als sie seine Stimme hinter sich hört, „Kann ich etwas für Sie tun zu dieser frühen Stunde? Der Unterricht für die Zweitklässler beginnt bald…“ Hektisch erläuterte sie ihm ihr Problem und er nickte mitleidig. „Da haben Sie aber Glück, ich habe noch etwas Stärkungstrank da, was ich eigentlich den Schülern später zu Demonstrationszwecken zeigen wollte, aber für Sie und Ihre Aufgabe zweige ich gerne etwas ab“, sprach er und Minerva strahlte über ihr ganzes Gesicht, „Es ist ja heute schon Vollmond!“




von Yunami Kotake; 10.05.2019

„In der Tat, Professor! Darum habe ich es ja so eilig gehabt, zu Ihnen zu kommen und war schon ganz verzweifelt.“
Dann nahm sie beherzt einen Schluck des Stärkungstrankes und Slughorn schaute sie einen Moment lang neugierig und erwartungsvoll an. Minerva spürte, wie ihre Halsschmerzen begannen, weniger zu werden und als sie probehalber ein paar Mal schluckte, war der große, raue Kloß in ihrem Hals schon wieder verschwunden. Sie strahlte bis über beide Ohren. „Es hat jetzt schon gewirkt! Nicht zu fassen! Vielen vielen Dank, Professor!“
Professor Slughorn grinste und kam dann etwas näher: „Also, für heute Nacht wissen Sie, was sie zu tun haben?“ Er zwinkerte und Minerva begann zu glucksen. „Ich kann es kaum erwarten, endlich loszulegen!“
Sie nahm die Flasche Stärkungstrank vorsichtshalber mit und war mit diesen Worten schon über die Türschwelle davongeeilt.




von Zetham McWilliams; 21.05.2019

„Die Zeit rennt.“, flüsterte Minerva mehr zu sich selbst als zu irgendeinem ihrer Mitschüler. Sie rannte durch das Schloss und wollte alles schon vorbereiten, als sie auf einer der zahlreichen Treppen in eine Mitschülerin lief. „Oh Minerva, hast du noch etwas vergessen oder wohin des Weges in so schnellen Schritten?“, fragte Lisanne, eine hübsche Ravenclaw, mit der Minerva sich zwar gut verstand, aber auch immer ein kleiner Konkurrenzkampf um die Position als Klassenbeste herrschte. „Ähm… ich glaub, ich hab eine Gruppe.“, Minerva hustete demonstrativ. Lisanne schaute Minerva fürsorglich an und tätschelte ihre Wangen. „Soll ich dich in den Krankenflügel begleiten? Wir sind ja beide gut genug im Unterricht, da macht es sicherlich keinem Professor etwas aus, wenn wir die nächste Stunde gemeinsam im Krankenflügel verbringen.“




von Shye Sangos; 09.06.2019

Minerva schaute sich verlegen um. Sie konnte auf keinen Fall nochmal in den Krankenflügel gehen, dort war sie ja erst. Aber die Wahrheit konnte sie Lisanne auch nicht erklären, das sollte vorerst ein Geheimnis bleiben. Fieberhaft überlegte die Gryffindor-Schülerin, wie sie Lisanne loswerden konnte. Sie musste sich doch unbedingt vor heute Abend nochmal ihre Aufzeichnungen durchlesen, damit sie das mit dem Alraunenblatt auch richtig machte.
„Weißt du, ich kann gar nicht in den Krankenflügel gehen, so schlecht geht es mir nun auch wieder nicht. Ich werde mich einfach ein wenig hinlegen und morgen geht es mir bestimmt wieder besser“, sprach sie schließlich zu der Ravenclaw-Schülerin. „Bist du dir da sicher?“, antwortete diese etwas besorgt. „Ja, trotzdem danke“, erwiderte Minerva, „und nun geh schon in den Unterricht, damit du nichts verpasst. Du willst doch sicher Klassenbeste werden.“ Auf dieses Stichwort hin eilte Lisanne davon und Minerva machte sich erleichtert auf den Weg zum Gemeinschaftsraum, als sie plötzlich ein lautes Krachen vernahm.





von Nyx Orbitare - 07.07.2019

Sie zuckte zusammen und lauschte andächtig, um herauszufinden woher das Geräusch kam. Im nächsten Augenblick sah sie auch schon Peeves um die Ecke huschen, doch zum Glück entdeckte er Minerva nicht. Sie sah gerade noch, wie eine dunkle Rauchwolke aufzog und hörte den Hausmeister laut brüllen, ehe sie sich wieder auf ihre Aufgabe konzentrierte und schweren Herzens, obwohl sie sonst so pflichtbewusst war, das Chaos hinter sich ließ. So schnell sie konnte, lief sie in Richtung Gemeinschaftsraum, um die nötigen Zutaten zusammen zu suchen und sich den Zauber und vor allem den Teil mit dem Alraunenblatt noch ein letztes Mal durchzulesen. Völlig außer Atem erreichte sie den Eingang zum Gemeinschaftsraum, als sich plötzlich ein neues Problem auftat.




von Safira Ruby Day - 11.08.2019

"Das stimmt nicht ich kenn doch meine Sachen, dass ist meine Feder!" Schrie ein aufgebrachter Drittklässler und versuchte einem den Tränen nahen Erstklässler die Schreibfeder abzunehmen. "Was ist den hier los?" Fragte Minerva perplex als sie das Chaos sah. Zwei kleine Gruppen mit jüngeren Schülern hatten sich gebildet und stritten lauthals wobei die meisten so wild durcheinander sprachen dass sie anfangs kein Wort verstand. "Du als Vertrauensschülerin musst mir glauben!" Kam es sofort vom kleinen Erstklässler als dieser seine Version der Geschichte zu erzählen begann. Minerva fluchte innerlich über diese erneut Verzögerung ihrer sonst schon so knapp bemessen Zeit. Nichtsdestotrotz konnte sie jetzt nicht einfach gehen, und die Streithähne sich selbst überlassen.




von Jadzia Strawton - 12.10.2019

„Noch einmal langsam, erst erzählt ihr mir beide nach einander, was passiert ist und während der eine redet, ist der andere still, und danach sehen wir weiter“, spricht Minerva in einem strengen Ton, dass selbst der Drittklässler etwas beängstig dreinschaute. Dann hörte sie sich beide Geschichten an, doch sie klangen beide ziemlich plausibel. Daraufhin betrachtete sie die Feder genauer und sah, dass diese eindeutig mit blauer Tinte getränkt war und verlangte nach Mitschriften der beiden. Nicht verstehen holte der Drittklässler eine Hausaufgabe hervor und Minerva erkannte, dass diese mit schwarzer Tinte geschrieben war. Diesmal konnte sich der Drittklässler nicht herausreden und gestand ein, dass die Feder ihm nicht gehörte. Nachdem dieser auch versichert hatte, den Erstklässler nicht weiter zu bedrängen, huschte Minerva die Treppe zum Schlafsaal hinauf. Als sie die Tür hinter sich schloss atmete sie erleichtert auf und holte die Kiste mit dem Alraunenblatt hervor.




von Aaron Hawthorne - 05.04.2020

Sie sah das Alraunenblatt für wenige Sekunden an, holte dann ihr Buch hervor und schlug noch ein letztes Mal die Erklärung zu diesem Schritt auf. Sie musste also tatsächlich dieses Alraunenblatt einen Monat lang ununterbrochen im Mund tragen, ohne es zu verschlucken oder zu entfernen. Klar, sie wusste schon von diesem Schritt, doch wenn sie jetzt genauer darüber nachdachte, stellten sich ihr viele Fragen. Wie konnte sie mit dem Alraunenblatt im Mund einen Monat lang, ohne dass es den Mund verlässt, schlafen? Wie konnte das Alraunenblatt bei den meisten Personen möglichst unbemerkt bleiben? Sie schaute aus dem Fenster. Es war schon so spät, dass man den Vollmond klar sehen konnte. Und von diesem Vollmond bis zum nächsten würde sie dieses Alraunenblatt im Mund haben.




von Larien Gruenblatt - 13.04.2020

Sie wusste genau, dass sie es wollte. Es war also wichtig, dass sie es nun auch tat, sonst würde sie erneut einen Monat warten müssen. Sie überlegte, wie sie sich ihrer Problematik stellen konnte. Das musste doch zu machen sein, andere hatten es doch vor ihr auch schon geschafft. Dann musste sie sich zusammenreißen, denn ein Problem könnte sie wohl sehr einfach lösen. Sehen würde es keiner, sie musste es nur unsichtbar zaubern. Wer war sie denn, wenn sie das nicht hinkriegen würde? Doch wie bei Merlins gepunkteten Unterhosen sollte sie es fertig bringen, dass dieses Blatt auch im Schlaf in ihrem Mund bleiben würde? Würde das Blatt sie vielleicht beim Reden oder gar beim Essen stören? Sie konnte nicht einen Monat lang auf Nahrung oder Schlaf verzichten. Angestrengt grübelte sie weiter nach um auch diese Probleme noch schnell zu lösen.




von Yunami Kotake - 23.04.2020

Doch dann sah sie, wie ein heller Streifen am Horizont bereits den Morgen einläutete. „Verdammt!“, fluchte Minerva, „keine Zeit mehr. Ich mach’s jetzt einfach!“. Sie schaute da Blatt einen Moment lang an. Das dunkelgrüne, eiförmige und beinahe stiellose Blatt war gut 12 cm groß und war an den Rändern flatterig gewellt. Die Oberseite war runzelig, fast blasig, und fühlte sich unter ihren Fingern an wie vertrocknete Krötenhaut. Dann richtete sie ihren Zauberstab auf ihn und zauberte ihn unsichtbar. Nun spürte sie, wie ihr Herz zu pochen begann. „Los geht’s!“, murmelte sie und öffnete langsam den Mund. Als sich ihre Zunge um das Blatt schlang, entfaltete sich sofort ein bitterer Geschmack. Angewidert verzog sie das Gesicht. Das wird schwieriger, als ich dachte, gab sie in Gedanken zu und machte sich dann bettfertig. Sie wollte morgen in aller Frische versuchen, die übrigen Probleme zu lösen. Den letzten Gedanken, den sie hatte, bevor der Schlaf nach ihr griff, war: Gäbe es doch nur eine Möglichkeit, all diese übrigen Probleme mit einem Zauber zu lösen!




von Larien Gruenblatt - 03.05.2020

Als sie dann am nächsten Morgen von ihrem Wecker geweckt wurde blickte sie sich kurz um. Sie spürte das Blatt im Mund und den Geschmack auf der Zunge und verzog erneut das Gesicht. Es war wahrlich nicht angenehm und der Monat hatte gerade erst begonnen. Das würde definitiv nicht einfach werden. Aber sie würde es schaffen. Also ging sie in Bad, machte sich frisch und blickte entschlossen in den Spiegel. Zufrieden mit ihrem auftreten ging sie hinunter in den Gemeinschaftsraum und dann in die Halle zum Frühstück. Dort jedoch trank sie erst nur einen Tee, um den Geschmack ein wenig los zu werden. Wie das Essen klappen sollte, würde sie sich noch überlegen, aber vorerst hatte sie ohnehin keinen Hunger, also machte sie sich auf den Weg zu ihrem Unterricht. Dort wäre es vor allem wichtig mit dem Blatt im Mund, welches zwar nicht sichtbar ist, aber dennoch spürbar, zu sprechen und aktiv am Unterricht teilzunehmen.





von Yunami Kotake - 17.05.2020

Gottseidank stand an diesem Morgen erst einmal eine Doppelstunde Zaubertränke. Das kam ihr wie gerufen! Vielleicht hatte sie die Möglichkeit, während oder nach der Stunde kurz mit Professor Slughorn zu sprechen. Womöglich hatte er eine Idee, wie sie den Monat mit dem Blatt im Mund überstehen würde. An diesem Morgen stand gottseidank besonders viel Praxis im Vordergrund. Der Professor gab nur kurz eine Einweisung, denn die Theorie zum Zaubertrank hatten sie schon letzte Woche besprochen. Die Doppelstunde wurde in selbständiger Arbeitsweise zur Herstellung des Trankes genutzt, was Minerva gerade recht kam, denn so musste sie nicht vor der Klasse oder mit ihren Mitschülern sprechen. Es war ohnehin Stillarbeit angesagt, denn Professor Slughorn legte wert darauf, dass jeder Schüler und jede Schülerin selbständig das Brauen versuchte. Minerva gelang der Trank ohne große Mühe. Sie spürte Professor Slughorns Hand auf ihren Schultern und wie er sie lobend sanft klopfte. „Gute Arbeit!“ Nach der Stunde wollte sie ihn tatsächlich abfangen. Sie packte besonders langsam ihre Utensilien wieder ein und als der letzte Mitschüler aus dem Kerker verschwand, richtete sie schließlich das Wort an ihren vertrauten Lehrer: „Professor, ich habe mit der Prozedur begonnen…“ Slughorn hob die Augenbrauen, lächelte und kam näher. „Und…?“




von Larien Gruenblatt - 27.05.2020

„...wie läuft es bis jetzt?“ fragte er sie ehrlich interessiert. „Im Grunde ganz gut, ich habe nur noch eine Frage, welche ich Ihnen stellen wollte“ meinte sie dann ihrerseits wahrheitsgemäß. Der Lehrer sah sie an und nickte auf diese Worte. „Na dann schießen Sie los, ich werde Ihnen mit bestem Wissen zur Seite stehen.“ sprach er freundlich und sah die Schülerin weiterhin an. „Es ist mir ein Rätsel, wie ich einen Monat lang mit dem Blatt im Mund essen soll. Auch das Sprechen fällt mir nicht sonderlich leicht, da das Blatt bei den Bewegungen der Zunge doch ein wenig stört. Hätten Sie da vielleicht ein paar Tipps für mich?“ fragte sie und beobachtete den Lehrer aufmerksam. Dieser grübelte kurz und nickte. „In der Tat, diese Hürden werden Sie überwinden müssen. Das Sprechen gelingt Ihnen jedoch schon recht gut, da das Blatt sich von selbst den Bewegungen noch anpassen wird. Beim Essen müssen Sie eigentlich nur darauf achten, nicht auf das Blatt zu beißen. Wenn Sie es unter der Zunge lassen, werden Sie es schon nicht verschlucken“ meinte er und sah seine Schülerin dann weiter an.




von In Orion - 07.06.2020

Minerva lächelte zurück und bedankte sich für diese Information: «Danke Professor. Ich sollte mich jetzt zur nächsten Stunde begeben.». Sie verließ den Kerker und machte sich schnell auf zur nächsten Schulstunde. Der Rest des Morgens verging schnell und obwohl sie probierte, sich zu konzentrieren, gelang es ihr nicht wirklich. Sie dachte über die Registration beim Zaubereiministerium nach. Sie musste sich unbedingt noch weiter darüber informieren, wie sie sich registrieren musste. Minerva setzte sich in die Bibliothek und schloss ihre Hausaufgaben ab. Nun holte sie sich ein Buch über die Abteilungen des Zaubereiministeriums und begann, sich über die Abteilung für magische Strafverfolgung und insbesondere das Animagus-Registrierungs-Büro zu informieren.




von Larien Gruenblatt - 12.06.2020

Sie studierte genau, was sie dazu finden konnte und somit dauerte dies auch eine ganze Weile. Die wichtigsten Informationen schrieb sie sich raus. Sie musste ihr Tier mit angeben, in welches sie sich verwandelte. Das hieß also, sie könnte sich erst registrieren, wenn es geklappt hatte. Sie wünschte sich so sehr, dass es eine Katze werden würde, doch das würde sie erst erfahren, wenn sie es hinter sich hatte. Dennoch schrieb sie jegliche Informationen auf, die sie mit angeben musste und verstaute diese gut in ihrer Tasche, damit sie das dann auch sogleich tun konnte, wenn sie endlich ein Animagus war. Nun klappte sie die Bücher wieder zu und stellte sie zurück in die Regale, ehe sie die Bibliothek verließ und sich auf den Weg in die große Halle machte.




von In Orion - 20.06.2020

Sie ging zu der großen Halle, um noch etwas vom Mittagessen mitzukriegen. Sie setzte sich zu den anderen Gryffindors, welche ihre Freistunde vor dem Mittag nicht in der Bibliothek verbracht haben. Nun kam der schwierige Teil, sie sollte etwas essen. Sie schaute die große Auslage an und entschied sich für eine Scheibe Toast und eine Suppe. Die Suppe sollte kein größeres Problem darstellen und sie dachte, dass Toast ein guter Anfang darstellen würde. Sie bewegte das Alrauenblatt unter ihre Zunge, wobei sie ihr Gesicht zu einer Grimasse verzog, da der bittere Geschmack wieder hochkam. Die anderen schauten zum Glück nicht so genau hin und Minerva begann, die Kartoffelsuppe zu löffeln. Es war nicht sehr angenehm, doch es funktionierte relativ gut. Sie nahm den Toast und biss vorsichtig ab. Sie verschluckte sich mehrmals, da sie so bedacht darauf war, das Blatt nicht zu verschlucken, doch es funktionierte gut. Sie verabschiedete sich von den anderen Schülern und machte sich wieder auf den Weg.




von Larien Gruenblatt - 25.06.2020

Das Essen hatte für den Anfang gut funktioniert, mit etwas Übung würde sie also den Monat durchaus überstehen. Nun ging sie erst zum nächsten Unterricht, der ihr zum Glück, wie immer nicht all zu schwer fiel, auch wenn sie mit den Gedanken teilweise woanders war. Nach dem Unterricht ging sie in den Gemeinschaftsraum, wo sie sich an ihre Hausaufgaben setzte, denn Ihre Schulnoten durften nach wie vor nicht leiden. Erst danach ging sie etwas nach draußen, und seufzte, als sie zwei Schüler fand, die sich duellierten. Entschieden ging sie dazwischen um die beiden zu stoppen, doch das sollte sich als großer Fehler herausstellen. Kaum hatte sie den Mund aufgemacht und stand zwischen den beiden Duellanten, da wurde sie auch schon von einem Schockzauber getroffen.



von Steve Potti - 27.06.2020

Sie spürte, wie der Schockzauber sie direkt traf und von den Beinen riss, dann merkte sie einen kurzen Schmerz und wurde bewusstlos. Als sie wieder zu sich kam, merkte sie keinen Schmerz mehr, aber sie war erschöpft und fühlte sich kraftlos. Sie spürte, dass sie auf einem weichen Untergrund lag und eine Decke über ihr ausgebreitet war, die sie wärmte, es musste wohl ein Bett sein. Langsam öffnete sie die Augen. Als sie eine klare Sicht hatte, blickte sie direkt in die Gesichter von Professor Dumbledore und Professor Slughorn, die beide an ihrem Bett im Krankenflügel saßen und mit einem besorgten Blick auf Minerva hinunter schauten. Als sie mitbekamen, dass sie sich bewegte und die Augen öffnete, war ihnen die Erleichterung deutlich anzusehen und Professor Dumbledore ergriff das Wort.




von In Orion - 28.06.2020

«Miss McGonagall, wie geht es Ihnen?» fragte Dumbledore besorgt. «Ich fühle mich schlapp, aber ich habe keine Schmerzen.» antwortete Minerva. «Sie wurden von einem Schockzauber getroffen, um die zwei Streithähne haben wir uns schon gekümmert» erklärte der Verwandlungsprofessor, «Ich sollte jetzt auch wieder los. Ich wünsche Ihnen eine schnelle Erholung und weiterhin gutes Gelingen.», dabei wirft er ihr einen fragenden Blick zu. Schnell begriff sie, was mit dem Kommentar gemeint war und auch Professor Slughorn sah sie an. Das Alraunenblatt war glücklicherweise immer noch in ihrem Mund und sie lächelte den beiden Professoren zu. Professor Dumbledore verließ den Krankenflügel und ließ Minerva mit dem Zaubertrankprofessor zurück. «Da hatten Sie nochmal Glück, Miss McGonagall. Sie sollten wirklich ein bisschen besser aufpassen. Nach diesem Monat können Sie wieder alle Duelle auflösen, die ausgetragen werden.» sagte Slughorn grinsend. Er verabschiedete sich und Minerva sank nach einer kurzen Zeit in einen tiefen Schlaf.




von Amelia Firework - 05.07.2020

Als Minerva erneut erwachte, lag sie nicht mehr im Krankenflügel, sondern stand auf einer Lichtung in einem Wald. Erstaunt blickte sie sich um. Wo war sie? Und wie kam sie hier hin? Zögerlich machte sie einen Schritt vorwärts. Irgendwie fühlte sich das komisch an. Ihre Schnurrhaare zuckten unruhig. Warte mal, seit wann habe ich denn Schnurrhaare, dachte sie überrascht. Als sie an sich hinunterschaute, entdeckte sie Pfoten statt Füsse. Da dämmerte ihr, dass sie eine Katze war.
Auf einmal bemerkte sie eine Bewegung im Unterholz. Neugierig schlich sie darauf zu. Es war eine Maus. Bei deren Anblick begann Minervas Magen augenblicklich zu knurren. In geduckter Haltung schlich sie näher und setzte zum Sprung an. Als sie gerade losspringen wollte, um die Maus zu fangen, spürte sie, wie etwas ihre Schulter packte. Oh nein, war das etwa der Verbotene Wald und irgendein gefährliches Wesen hatte das Gefühl, sie wäre sein Frühstück? Das Wort hallte in ihren Gedanken nach: «Frühstück…»
Erschrocken fuhr Minerva hoch. Statt ein Wesen im Verbotenen Wald erblickte sie das freundliche Gesicht der Krankenschwester, die sie sanft an der Schulter rüttelte. «Miss McGonagall, wenn Sie heute noch zum Unterricht zurückwollen, sollten Sie demnächst ihr Frühstück essen.»




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