Lehrersteckbrief - Prof. Savenia Blackbird



Geburtsdatum: 23.10.1987

Geburtsort: Ross-on-Wye, England

Status: Halbblut

Familie:
Vater: Richard Blackbird, Magischer Historiker
Mutter: Dana Blackbird (geb. Mayer), Bibliothekarin in einer Muggelbücherei
Geschwister: keine

Familienstand: ledig

Fächer:
Fliegen, Zauberkunst und Zaubereigeschichte

Wie man zu dem Fach kam:
Fliegen ist ja wohl leicht, oder? Quidditch!!! In meiner Schulzeit war ich die beste Sucherin meines Jahrgangs! Und wenn man Besenunfälle vermeiden bzw. neue Quidditchtalente heranzüchten möchte, muss man schon einiges (an Zeit und Nerven) in die lieben Kleinen investieren!
Zauberkunst: Ist es nicht einfach wundervoll, was man so alles mit einem Zauberstab anstellen kann?! *hust* Wo denken Sie nur wieder hin, das ist ganz eindeutig gemeint! Ein Schnipsen aus dem Handgelenk und die Bücher im Arbeitszimmer meines Vaters tanzen Ballett! Von den praktischen Haushaltszaubern ganz zu schweigen.
Zaubereigeschichte: Mein Vater ist Historiker. Schon als Kind saß ich immer in der magischen Uni im Büro meines Vaters und in der Bibliothek zwischen den vielen Büchern, uralten Schriftrollen und sonstigen Unikaten und habe dort gespielt. Später durfte ich dann auch mitkommen in die Ausstellungsräume, wo alte magische Gegenstände restauriert, katalogisiert und untersucht werden. Mein Onkel ist Archäologe und da konnte ich vielerlei Einsichten gewinnen!

Lieblingsthemen in dem Fach (und warum):
Fliegen: Hier gibt es keine so große Auswahl an Lieblingsthemen. Ich liebe das Fach einfach als Ganzes. Die Entwicklung der Besen; die verschiedenen Sportarten, die auf Besen gespielt wurden; Quidditch selbstverständlich und natürlich die Fliegerei an sich. Wer könnte es nicht lieben, wenn der Wind durch die Haare weht und den Kopf so richtig frei macht?
Allerdings musste ich gewisse Aufwärmübungen einführen, damit das Verletzungsrisiko geringer ist, falls Schüler abstürzen oder sonst was anstellen. Die meisten Schüler sind nicht sehr sportlich - da sind die Muggel den Zauberern weit voraus! - deshalb machen diese Übungen große Freude (ja, ein bisschen fies darf man sein als Lehrer!!)
Zauberkunst: Gegenstände tanzen und springen lassen ... Das habe ich schon als Schülerin geliebt!
Zaubereigeschichte: Besonders spannend finde ich die keltischen Zauberer Britanniens ... Und die Merlin-Sage, wo bis heute spekuliert ist, was dazu gedichtet wurde und was der Wirklichkeit entspricht. Natürlich basiert Zaubereigeschichte nur auf Fakten, aber in allen Mythen und Legenden steckt doch irgendwo ein Körnchen Wahrheit drin - das gilt es aufzuspüren!

Worauf legen Sie im Unterricht wert?
Mir sind zwei Dinge besonders wichtig:
1. Pünktlichkeit! Ich dulde es nicht, wenn Schüler zu spät kommen und dann noch erwarten, dass sie mit großem Hurra begrüßt werden.
2. Respekt und Höflichkeit! Ich erwarte, dass sich die Schüler an die allgemeinen Unterrichtsregeln halten und wissen, wie sie sich zu benehmen haben, wenn sie auf andere Personen treffen.

Was nervt Sie manchmal in Ihrem Unterricht?
Wenn die Schüler nicht wissen, wann Schluss ist und den Unterricht immer weiter stören, obwohl sie genug Warnungen bekommen haben.

Was macht Ihnen besonders Spaß am Unterrichten?
Den Schülern beim Schwitzen zuschauen! Seien es nun Aufwärmübungen, oder aber knifflige Zauber. Und zu sehen, wie in einem Schüler das Interesse für die Zaubereigeschichte erwacht!

Glauben Sie, dass Sie leichtfertig Punkte vergeben/großzügig sind?
Auf keinen Fall! Punkte muss man sich bei mir hart verdienen. Das Leben besteht nicht aus Zuckerfederkielen! Aber harte Arbeit belohne ich natürlich.

Charaktereigenschaften und Talente:
Ich bin grundsätzlich sehr ruhig und habe meistens ein offenes Ohr für alle Schüler. Mir ist es ungemein wichtig, für die Schüler ein Ansprechpartner zu sein, dem sie uneingeschränkt vertrauen können, wenn Ihnen etwas auf dem Herzen liegt. Im Unterricht bin ich streng, aber gerecht, wie sollen die Schüler sonst die Schönheit der tanzenden Bücher, die Spannung der alten Lebensweisen und die Wichtigkeit von sportlicher Aktivität erkennen? Wer mich nach Feierabend oder in der Pause erwischt, darf davon ausgehen, dass ich ihm oder ihr eine Tasse Tee oder Kakao anbiete, statt Köpfe rollen zu lassen.
Zu meinen Talenten gehört auf jeden Fall das Fliegen im Allgemeinen und Quidditch im Speziellen. Ich versuche mich so oft es geht, mit Freunden, Kollegen oder ehemaligen Schülern zu einem kleinen Spielchen zu treffen. Manchmal, wenn mir langweilig ist, während ich den Schnatz suche, teste ich verschiedene zauberkünstlichere Kleinigkeiten aus, um mein natürliches Talent dafür weiter zu schulen.
Ich bin froh, dass meine Kollegin Castlewing noch hier im Turm ist und sich um die Grünpflanzen des Hauses kümmert. Wäre das meine Aufgabe, dann hätten Sie hier nur magische oder künstliche Muggelpflanzen stehen.

Kindheit und Schulzeit:
Geboren wurde ich im beschaulichen Städtchen Ross-on-Wye, am nördlichen Ende des Forest of Dean, Herefordshire, als älteste und einzige Tochter eines Zauberers und einer Muggel. Unser kleines Häuschen am Stadtrand war (und ist auch heute noch) vollgestopft mit hunderten und aberhunderten von Büchern - Zauberer- und Muggelliteratur - und allerlei wunderlicher Dinge, die mein Vater aus der Uni oder von seinen Forschungsreisen mitbrachte. Mit vier Jahren brachte ich mir in der Uni-Bibliothek selbst das Lesen bei. Die meiste Zeit verbrachte ich mit meinem Vater auf der Uni, da meine Mutter vollzeitbeschäftigt in der Muggelbibliothek war und dort keine Kinder gestattet waren (zumindest nicht den ganzen Tag). Meine Kindermädchen waren die KollegInnen meines Vaters. Im Alter von acht Jahren konnte ich mich mit ihnen auf Latein, Altgriechisch und Gälisch unterhalten und war zudem in der Lage, Altenglisch zu lesen.
An meinem elften Geburtstag erhielt ich zu meiner großen Freude eine Eule aus Hogwarts. Dort wurde ich vom Sprechenden Hut dem Hause Gryffindor zugeteilt (nachdem er kurz Slytherin in Erwägung gezogen hatte). Hurtig und bravourös absolvierte ich meine Schulzeit, vervollständigte das Quidditchteam um einen hervorragenden Sucher und führte Gryffindor als Quidditchkapitän drei Jahre in Folge zum Sieg des Quidditchpokals. Mit Spitzennoten schloss ich meine Schulzeit ab (Professor Binns teilte mir milde überrascht mit, dass ich die besten Noten seit Zauberergedenken in meinen ZAG- und UTZ-Prüfungen und Zaubereigeschichte erhalten hatte).
Nach einem kurzen, knackigen Studium an der magischen Universität kehrte ich in mein geliebtes Hogwarts zurück, um am Lehrertisch Platz zu nehmen und die lieben Kinderlein zu terrorisieren unterrichten.

Hobbys:
Quidditch, selbstverständlich. Im Verbotenen Wald joggen gehen (Sie glauben ja gar nicht, wie viel Spaß Wettrennen mit jungen Thestralen machen!) Puzzles (mit Vorliebe dann, wenn es sich um zerbrochene, uralte magische Gegenstände handelt)

Lieblingsbücher:
Geschichte Hogwarts' (Bathilda Bagshot)
Quidditch im Wandel der Zeiten (Kennilworthy Whisp)
Merlin. Mann, Mythos und Macht. (Morgaine McShaw)
Stonehenge Oder Auf den Spuren eines uralten Geheimnisses (Liz Waylor)
Scherbenpuzzles. Eine Anleitung zum Zusammensetzen von alten Fundstücken (Richard Blackbird)

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